MuseumsAtlasEntdecke Museen weltweit.
Währung
Uhrensammlung Karl Gebhardt in Nürnberg
Foto: Daderot · CC0 · Wikimedia Commons

Uhrensammlung Karl Gebhardt

Rund 1.000 Uhren aus fünf Jahrhunderten – von Peter Henleins Zeit bis zur Funk-Solar-Uhr – bei freiem Eintritt in der NÜRNBERGER Akademie.

ÖffnungszeitenEintritt frei Teilweise barrierefrei

Über das Museum

Die Sammlung ist das Werk dreier Generationen der Nürnberger Familie Gebhardt. Den Grundstock legte der Großvater von Karl Gebhardt, sein Sohn Ludwig setzte das Sammeln fort und profitierte davon, dass um 1900 viele Menschen ihre Taschenuhr gegen eine Armbanduhr tauschten. 1923 gründete Ludwig Gebhardt in Nürnberg das Geschäft „Uhren-Gebhardt“, das sein Sohn Karl 1947 übernahm. Über vier Jahrzehnte wurden in der Werkstatt des Uhren- und Juwelierhauses Zeitmesser gesammelt, repariert und restauriert.

Karl Gebhardt, Kaufmann und Ingenieur, war an der Entwicklung und Markteinführung von Quarz-, Funk- und Funk-Solar-Armbanduhren beteiligt und wurde dafür unter anderem mit dem Preis von Montreux ausgezeichnet. Seine Sammlung ist seit 2002 öffentlich in der NÜRNBERGER Akademie zu sehen, dem früheren Gewerbemuseum am Gewerbemuseumsplatz unweit des Hauptbahnhofs; das Ausstellungskonzept entwarf er selbst. Gebhardt starb im Januar 2014.

Die Präsentation gliedert sich in zwei Teile: Elf Vitrinen vom Haupteingang über das Treppenhaus bis in den dritten Stock erläutern allgemein die Entwicklung der Uhrentechnik, etwa mit böhmischen Wanduhren und Skelettuhren des 19. Jahrhunderts. Sechs Vitrinen im zweiten Stock zeigen kompakt 500 Jahre tragbare Uhren bis zu Stimmgabel-, Funk- und Solaruhren. Im dritten Stock liegt die Fachbibliothek der Deutschen Gesellschaft für Chronometrie.

Highlights

  • Rund 1.000 Uhren aus fünf Jahrhunderten
  • Entwicklung der Taschen- und Armbanduhr von Peter Henlein bis zur Funk-Solar-Uhr
  • Skelettuhren des 19. Jahrhunderts und böhmische Wanduhren
  • Fachbibliothek der Deutschen Gesellschaft für Chronometrie
  • Täglich bis 20 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet

Dauerausstellungen

  • Die Geschichte der Uhr – Elf Vitrinen vom Eingang bis in den dritten Stock erklären unterschiedliche Uhrentechniken, von böhmischen Wanduhren bis zu Schweizer Taschenuhren.
  • Die Entwicklung tragbarer Uhren – Sechs Vitrinen im zweiten Stock fassen 500 Jahre tragbare Uhren zusammen, von emaillierten Taschenuhren bis zu Funk- und Solar-Quarzuhren.
Gegründet
2002
Träger
Stiftung NÜRNBERGER Versicherung

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Der Eintritt ist frei.

Der Eintritt ist frei.

Barrierefreiheit

  • Teilweise rollstuhlgerecht
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Eingeschränkt rollstuhlgerecht.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Marientor

Straßenbahnlinie 8 bis Haltestelle Marientor; vom Nürnberger Hauptbahnhof etwa 500 m.

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Parkhaus NÜRNBERGER Akademie, Rosa-Luxemburg-Platz, 90403 Nürnberg – nur wenige Schritte entfernt.

Mit dem Auto vom Hauptbahnhof Richtung Rathenauplatz fahren (Beschilderung „Cinecittà“).

Route planen

Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Besuch planen

HinweiseZu beiden Ausstellungsteilen gibt es einen Katalog an der Information am Haupteingang. Die Ausstellung ist über mehrere Stockwerke des Akademiegebäudes verteilt.

Museen in der Nähe

Weitere Kategorien