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Wappenschmiede Elmstein
Foto: Friedrich Haag · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Wappenschmiede Elmstein

Wassergetriebene Hammerschmiede von 1792 am Speyerbach in Elmstein – arbeitendes Museum mit Schmiedevorführungen am ersten Sonntag im Monat.

ÖffnungszeitenEintritt frei

Über das Museum

Johann Adam Lanz richtete die Werkzeugschmiede am Mühlkanal des Speyerbachs 1792 ein; er besaß auch die gegenüberliegende Mahl- und Sägemühle. Mit Waffen für die nahe Stauferburg hat der Name nichts zu tun: Als „Wappen“ bezeichnete man in der Pfalz bis ins 19. Jahrhundert alle eisernen Geräte. Drei Wasserräder trieben vier Schwanzhämmer, den Blasebalg der Esse und einen großen Schleifstein an.

Nach Lanz’ Tod 1822 führte die Familie Römer die Schmiede, bis sie 1886/87 in Konkurs ging; danach übernahm die Familie Haag. Um 1890 kam ein über Transmission angetriebenes Sägewerk hinzu, um 1900 wurde die Werkstatt mit einem Wohnhaus überbaut. Gefertigt wurden vor allem Werkzeuge für Waldarbeiter, Flößer, Steinbrecher, Maurer und die Landwirtschaft. Mit Heinrich Haag endete der Betrieb 1975.

Die Ortsgemeinde Elmstein erwarb später Schmiede und Wohnhaus. Weil Wasserräder und Hammergerüst zunehmend verfielen, gründete sich 2012 ein gemeinnütziger Förderverein, der das Hammerwerk wieder betriebsfähig machen will. Seitdem wird die Anlage als „arbeitendes Museum“ gezeigt: An Öffnungstagen laufen Schmiedevorführungen, Gäste können selbst Nägel schmieden und erfahren, wie die Hammerschmiede funktioniert. Über der Werkstatt soll ein kleines Museum zu Hammerwerken, Bergbau und Verhüttung im Elmsteiner Tal entstehen.

Highlights

  • Wassergetriebenes Hammerwerk mit Schwanz- und Federhammer
  • Historische Esse und Schleiferei mit großem Schleifstein
  • Nagelschmieden zum Mitmachen
  • Weitgehend erhaltene Werkstatteinrichtung der Schmiedefamilie Haag
  • Anbau des früheren Sägewerks am Mühlkanal des Speyerbachs

Dauerausstellungen

  • Hammerwerk und Schmiedewerkstatt – Die original eingerichtete Werkstatt mit wassergetriebenem Hammerwerk, Esse und Schleifstein wird an Öffnungstagen in Betrieb vorgeführt.
Träger
Ortsgemeinde Elmstein; Betrieb durch den Förderverein historische Wappenschmiede Elmstein e. V.

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Der Eintritt ist frei.

Eintritt frei; Spenden für Restaurierung und Betrieb der Schmiede sind erbeten. Preise für gebuchte Führungen auf Anfrage.

Barrierefreiheit

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Kinder & Familie

  • Mitmach- & Anfassstationen

Besucherinnen und Besucher können sich unter Anleitung im Nagelschmieden versuchen.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Elmstein Schule · 5 Min. zu Fuß

S-Bahn S1 oder S2 bis Bahnhof Lambrecht, dort Buslinie 517 Richtung Iggelbach bis „Elmstein Schule“ (Fahrzeit etwa 22 Minuten).

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Parkplätze am Stauweiher direkt an der Schmiede.

Von Osten über die A 65 (Ausfahrt Neustadt-Nord) und die B 39 Richtung Kaiserslautern, in Lambrecht nach Elmstein abbiegen; von Westen über die A 6 (Ausfahrt Enkenbach-Alsenborn), Hochspeyer und Johanniskreuz. Die Schmiede liegt unterhalb des Burgfelsens am Mühlkanal des Speyerbachs.

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Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

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Führungenja
HinweiseAn den Öffnungstagen gibt es Schmiedevorführungen sowie Erläuterungen zu Geschichte, Technik und Sanierung der Schmiede. Führungen können über einen Gästeführer, den Förderverein oder im Rahmen eines Ortsrundgangs gebucht werden; Anfragen nimmt das Besucherinformationszentrum Elmstein entgegen.

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