ab 23. August 2026
Hochofen B – Duisburg
Fotoausstellung von Ralf Breer und Rainer Scholz über die Erneuerung des Hochofens B der Hüttenwerke Krupp Mannesmann in Duisburg.

Holzkohle-Hochofenwerk von 1728 mit Hammerwerk und Wasserrädern in Wenden: technisches Kulturdenkmal mit Museum zur Eisengeschichte.
ab 23. August 2026
Fotoausstellung von Ralf Breer und Rainer Scholz über die Erneuerung des Hochofens B der Hüttenwerke Krupp Mannesmann in Duisburg.
Die Hütte wurde 1728 von den Hüttengewerken Peter und Johannes Ermert mit Erlaubnis des Kölner Kurfürsten Clemens August gegründet und ging in den 1740er Jahren an die Familie Remy über, eine der führenden Eisenunternehmerfamilien am Mittelrhein. Das hier erschmolzene Roheisen wurde in Hammerwerken zu Schmiedeeisen weiterverarbeitet und an Drahtziehereien und Stahlhämmer in der Grafschaft Mark verkauft; mit dem ersten Raffinierhammer im Herzogtum Westfalen erreichte man sogar den Rotterdamer Markt.
Lange hielt sich die holzkohlebefeuerte Anlage durch technische Modernisierungen gegen die Konkurrenz aus dem Siegerland. Der Bau der Eisenbahn durch das entfernte Lennetal und der Aufstieg der koksbasierten Ruhrindustrie machten sie jedoch unrentabel; 1866 wurde der Hochofen ausgeblasen. Danach nutzten Sägewerk und Trikotagenfabrik die Gebäude, die Einrichtung ging verloren.
1969 stieß die westfälische Denkmalpflege auf das nahezu vollständige Gebäudeensemble und das Hüttenarchiv. Ab 1977/78 wurde saniert, die Anlage als technisches Kulturdenkmal geschützt, und 1989 gründete sich ein Museumsverein. Seit 1993 sind die wichtigsten Betriebsteile – Möllerboden, Gießhalle mit Hochofen von 1809 und das mit Hilfe des LWL-Freilichtmuseums Hagen rekonstruierte Hammerwerk von 1774 – zu besichtigen. 2007 kam ein Besucherzentrum mit Museum zur Geschichte der Eisenerzeugung und Cafeteria hinzu.
| Erwachsene | 2 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 1 €Schüler:innen, Auszubildende, Studierende, Menschen mit Behinderung |
| Kinder & Jugendliche | –Schüler:innen zahlen den ermäßigten Preis von 1 €. |
| Menschen mit Behinderung | 1 € |
| Studierende & Azubis | 1 € |
| Gruppen | –Führung durch die Eisenhütte: 60 € pro Gruppe zzgl. 1 € pro Person; Schulklassen 60 €; Führungen auf Englisch, Französisch oder Polnisch 70 €. Museumspädagogische Programme 40 € (1 Std.), 60 € (2 Std.), 80 € (3 Std.) je Gruppe. |
| Familien | 4,50 €2 Erwachsene mit Kindern |
Der Eintritt gilt für das Museum; das Gelände des Hüttenwerks ist frei zugänglich.
Laut AG Museumslandschaft Kreis Olpe ist das Museum barrierefrei, mit barrierefreier Toilette und Behindertenparkplätzen; zu den historischen Hüttengebäuden liegen keine Detailangaben vor.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Familienticket | 4,50 € · 2 Erwachsene mit Kindern |
|---|
Museumsrallye, Ferienprogramme und Programme für Kindergärten. Kindergeburtstage mit wählbaren Programmen; Picknick an den Bänken am Weiher oder im alten Pferdestall, Kaffee und Kuchen nach Absprache in der Cafeteria.
Buslinien R50 (Olpe), R42 (Wenden), SB1 (Siegen) und R38 (Freudenberg); die Hütte liegt am Ruhr-Sieg-Radweg.
Parkplatz vorhanden
Parkplätze am Museum.
Cafeteria im Besucherzentrum, Museumsladen.
Standesamtliche Trauungen der Gemeinde Wenden im historischen Gewölbekeller; das Gelände dient außerdem als Veranstaltungsort (z. B. Hüttenrock, Weihnachtsmarkt).
Anfrage & Details| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen auf Deutsch, Englisch, Französisch und Polnisch nach Anmeldung. Schmiedevorführungen im Hammerwerk an Aktionstagen. Rund um die Hütte führen ein hüttengeschichtlicher Wanderweg und ein Skulpturenpfad. |
Cookies helfen dabei, die Website zu benutzen. Karte und Statistik laden wir nur mit deiner Einwilligung.