
Musée des Beaux-Arts de Chambéry
Gemäldemuseum in der ehemaligen Kornhalle (Grenette) von Chambéry mit rund hundert Gemälden vom späten Mittelalter bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts, vor allem italienischer Herkunft.
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Über das Museum
Der erste Grundstock des Museums entstand 1783 in einem Saal des Rathauses von Chambéry: ein Kuriositätenkabinett und 5.000 Bücher, die der Abbé Philibert de Mellarède der Stadt schenkte. Im 19. Jahrhundert zog die Sammlung mehrmals um, bevor sie 1889 zusammen mit der Bibliothek in die ehemalige Getreidehalle einzog.
Diese klassizistische Grenette wurde zwischen 1839 und 1846 nach Plänen von Ferdinando Caronesi errichtet. Ab 1883 erweiterte sie der Architekt François Pelaz: Er entfernte das obere Geschoss, behielt das steinerne Erdgeschoss und fügte zwei Etagen mit Metallkonstruktion hinzu. Das Gebäude wurde am 14. Juli 1889 eingeweiht. Große Schenkungen unterstützten das Projekt, darunter die des Königs Victor-Emmanuel II. im Jahr 1850 und die des Barons Hector Garriod, der bei seinem Tod 1883 seine gesamte Sammlung vermachte.
Das Museum besitzt rund hundert Gemälde vom späten Mittelalter bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts, mit einem starken Schwerpunkt auf italienischer Malerei des 14. bis 18. Jahrhunderts. Die chronologische Hängung reicht von den Primitiven bis zum Klassizismus. Zwischen 2009 und 2012 erfolgte eine umfassende Renovierung: Im Erdgeschoss befinden sich heute der Empfang und ein Café-Shop, im ersten Obergeschoss die Sonderausstellungen, im zweiten Obergeschoss die Dauerausstellung und die Artothek.
Highlights
- Rund hundert Gemälde vom späten Mittelalter bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts
- Bedeutende Sammlung italienischer Gemälde des 14. bis 18. Jahrhunderts
- Klassizistische Grenette, Ende des 19. Jahrhunderts erweitert
- Audio-taktiler Rundgang mit Bildern zum Ertasten
- Café-Restaurant und Shop ohne Eintrittskarte zugänglich
Dauerausstellung
- Collections permanentes de peinture – Das zweite Obergeschoss zeigt einen chronologischen Rundgang von den Primitiven bis zum Klassizismus mit einem deutlichen Schwerpunkt auf italienischer Malerei.
- Träger
- Ville de Chambéry
- Besucher pro Jahr
- ca. 44 474
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Die Dauerausstellungen sind kostenlos. Ein bis zwei kostenpflichtige Sonderausstellungen werden jährlich gezeigt; die Preise stehen nicht auf der Besucherseite.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote
- Führungen in Gebärdensprache
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription
Das Gebäude ist vollständig für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich. Ein audio-taktiler Rundgang mit sieben tastbaren Bildern und eine Audiodeskription können am Empfang angefragt werden. Vier Videos in Französischer Gebärdensprache (LSF) stellen bedeutende Werke vor, und jede Sonderausstellung bietet eine Führung in Gebärdensprache an.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Besuche und Workshops für Kinder von 2 bis 3 Jahren, 4 bis 6 Jahren und 7 bis 12 Jahren sowie Aktivitätshefte zu den Sonderausstellungen.
Anreise & Parken
Das Museum befindet sich auf dem Place du Palais de Justice – Robert Badinter in Chambéry.
Route planenService & Gastronomie
- Café
- Restaurant
- Museumsshop
Café-Restaurant Hector in den Nischen des Erdgeschosses (Frühstück, Mittagessen, Nachmittagssnack, Brunch am Sonntag), ohne Eintrittskarte zugänglich. Museumsshop mit Buchhandlung und Kinderbuchabteilung, ebenfalls ohne Eintrittskarte zugänglich.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen, Vorträge, Konzerte und Aufführungen für Einzelbesucher. Mit den QR-Codes „Coup d’œil“ erhält man einen zweiminütigen Überblick über rund zwanzig Gemälde; alternativ kann am Empfang ein Tablet angefragt werden. Gruppen buchen im Voraus. |



