
Bezirksmuseum Ottakring
Bezirksmuseum im Bezirksamt Ottakring: Entwicklung der Orte Ottakring und Neulerchenfeld, Weinbau, Harmonika-Macherei und Perlmuttwaren.
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Über das Museum
Im Jahr 1935 wurde der Museumsverein Ottakring gegründet, und nach intensiver Sammeltätigkeit mit Unterstützung der Bevölkerung öffnete das damalige „Heimatmuseum“ am 9. Mai 1937. Die ersten Räume lagen in einem Trakt der Abele-Schule, erster Leiter war der Schriftsteller Ludwig Rossa. Bei Kriegsbeginn 1939 musste das Museum schließen, weil der straßenseitige Teil der Räume als Kartenstelle für die Ausgabe von Lebensmittel-, Tabak- und Spinnstoffkarten benötigt wurde.
In den ersten Nachkriegsjahren übersiedelte das Bezirksmuseum in das Magistratische Bezirksamt am Richard-Wagner-Platz, wo es am 18. Mai 1952 wiedereröffnet wurde. Nach einer erneuten mehrjährigen Unterbrechung wegen Bauarbeiten folgte am 21. Mai 1976 die nächste Wiedereröffnung. Auf Rudolf Wagner und Robert Medek folgte als Leiter Jochen Müller.
Auf knapp 140 Quadratmetern zeigt die Dauerausstellung anhand von Objekten, Dokumenten und Fotos, wie aus den ländlichen Vororten Ottakring und Neulerchenfeld ein Teil der Großstadt wurde. Behandelt werden die politische Entwicklung, das Arbeitsleben und die Geselligkeit, außerdem die gesellschaftlichen Veränderungen an markanten Wendepunkten. Zu den Sammlungsstücken zählen Objekte zum Weinbau, eine original erhaltene Harmonika-Macherei und der Nachlass der Perlmuttwarenfabrik Krehan. Wechselnde Ausstellungen im Vorraum und eine kleine Präsenzbibliothek zur Lokalgeschichte ergänzen das Angebot.
Highlights
- Sammlung zum Ottakringer Weinbau mit Winzerkrone
- Original erhaltene Harmonika-Macherei
- Nachlass der Perlmuttwarenfabrik Krehan
- Ausstellungsbereich „Ottakring 1918–1945“
- Präsenzbibliothek zur Ottakringer Lokalgeschichte
Dauerausstellungen
- Vom Dorf zum Bezirk: Ottakring und Neulerchenfeld – Die Entwicklung der ehemals ländlichen Vororte zum 16. Wiener Gemeindebezirk anhand von Objekten, Dokumenten und Fotos.
- Ottakring 1918–1945 – Dauerausstellungsbereich zu den gesellschaftlichen und politischen Veränderungen im Bezirk zwischen den Weltkriegen und in der NS-Zeit.
- Weinbau, Harmonika-Macherei und Perlmuttwaren – Sammlungsstücke zum Ottakringer Weinbau, eine erhaltene Harmonikawerkstatt und der Nachlass der Perlmuttwarenerzeugung Krehan.
- Gegründet
- 1937
- Leitung
- Jochen Müller
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Freier Eintritt in allen Wiener Bezirksmuseen.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Laut Museum über das Bezirksamt barrierefrei zugänglich.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Eingang des Museums in der Hasnerstraße (Bezirksamt Richard-Wagner-Platz 19 b).
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Fotografieren | Fotografieren ohne Stativ und Blitz erlaubt, sofern einzelne Objekte nicht ausdrücklich ausgenommen sind. |
| Hinweise | Das Museum bietet Führungen und Lehrwanderungen an; eine kleine Präsenzbibliothek zur Lokalgeschichte steht vor Ort zur Verfügung. |



