
Das kleine Seilbahnmuseum
Kleine Ausstellung im früheren Kassenraum der Seegrubenbahn-Talstation auf der Hungerburg zur Geschichte der Innsbrucker Nordkettenbahnen.
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Über das Museum
Die Geschichte der Innsbrucker Nordkettenbahnen reicht weit zurück: Schon 1906 nahm die erste Hungerburgbahn den Betrieb auf, und 1928 folgte die von Franz Baumann entworfene Schwebebahn von der Hungerburg über die Seegrube hinauf zum Hafelekar. Die Talstation auf der Hungerburg ist ein denkmalgeschütztes Bauwerk dieser Pionierzeit alpiner Seilbahnarchitektur.
Ende 2006 und Anfang 2007 wurden die Schwebebahnen zur Seegrube und zum Hafelekar durch neue Anlagen ersetzt, Ende 2007 ging die neu trassierte Hungerburgbahn mit den von Zaha Hadid gestalteten Stationen in Betrieb. Die Stadt Innsbruck wurde 2010 für die gelungene Verbindung von historischen Bauten und moderner Architektur mit dem Europa-Nostra-Preis ausgezeichnet.
Seit Mai 2011 erinnert „Das kleine Seilbahnmuseum“ an diese Entwicklung. Es nutzt den rund 15 Quadratmeter großen ehemaligen Kassenraum der Seegrubenbahn-Talstation, der durch eine tunnelartige Maueröffnung vom großen Wartesaal aus betreten wird. Schwarzblech-Wände, gezielte Lichtführung und Fotografien auf Acrylglasblöcken ordnen die Geschichte der Bahn in drei Themen: Architektur, Lifestyle und Stadtflucht.
Betrieben wird das Museum von den Innsbrucker Nordkettenbahnen; der Besuch ist frei und lässt sich gut mit der Wartezeit auf die Weiterfahrt verbinden.
Highlights
- Originalgetreuer Nachbau der ersten Nordkettenbahn-Gondel
- Roter Lupenschlitten zum Erkunden des Hafelekar-Panoramas
- Touchscreen mit 3D-Modell der Nordkette
- Historische Fotografien zu Bau und Betrieb der Bahn ab 1927/28
- Postkarten mit Aquarellen von Franz Baumann zum Mitnehmen
- Gegründet
- 2011
- Träger
- Innsbrucker Nordkettenbahnen Betriebs GmbH
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Der Eintritt ins Museum ist frei. Für die Anfahrt mit der Hungerburgbahn gelten die Tarife der Nordkettenbahnen; die Innsbruck Card und das Freizeitticket Tirol sind dort gültig.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Die Hungerburgbahn ist laut Nordkettenbahnen barrierefrei und über einen Lift erreichbar; an der Talstation der Seegrubenbahn gibt es einen beschilderten Eingang für Rollstuhlfahrer sowie behindertengerechte Toiletten in Tal- und Bergstation.
Kinder & Familie
- Mitmach- & Anfassstationen
Der Lupenschlitten und der Touchscreen laden zum Ausprobieren ein.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Hungerburg (Hungerburgbahn)
Mit der Hungerburgbahn von der Station Altstadt (Rennweg 3, fünf Gehminuten vom Goldenen Dachl und von der Haltestelle Museumsstraße; dort Bus- und Straßenbahnlinien A, C, J, K, M, 1 und 2) in rund 8 Minuten zur Hungerburg; die Buslinie 540 fährt halbstündlich zur Station Altstadt.
Mit dem Auto
Parkplatz gebührenpflichtig
Gäste der Nordkettenbahnen parken von 8 bis 18 Uhr in der InnenSTADT Garage (Kaiserjägerstraße 1) für 4 Euro; das Parkticket wird an der Kasse der Altstadt-Station entwertet.
Das Museum liegt in der Talstation der Seegrubenbahn auf der Hungerburg; von der Bergstation der Hungerburgbahn führt der Weg über den Hermann-Buhl-Platz dorthin.
Route planenService & Gastronomie
Gastronomie gibt es an der Seegrube und am Hafelekar (Restaurants der Nordkettenbahnen).
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Hinweise | Kleine Ausstellung auf rund 15 Quadratmetern, die sich in wenigen Minuten besichtigen lässt. |
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