
Freilichtmuseum Aignerhaus
Kleines Freilichtmuseum um ein denkmalgeschütztes Mittertennhaus mit Stadl, Troadkasten und Bienenhaus – Besuch im Sommer mit Führung oder nach Anmeldung.
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Über das Museum
Das Aignerhaus in der Agergasse ist eines der letzten original erhaltenen Mittertennhäuser des Attergaus. Als 1988 der Abbruch drohte, beantragte der Naturforscher Erich Wilhelm Ricek den Denkmalschutz; 1990 stellte das Bundesdenkmalamt das Gebäude unter Schutz, wodurch der geplante Abriss entfiel. Hedwig Huber setzte sich danach für den Erhalt ein, der Kulturkreis Attergau mietete das Haus 1991 für 99 Jahre von der Eigentümerfamilie.
1994 gründete sich der Heimatverein Attergau und übernahm den Mietvertrag. In den folgenden Jahren wurden Dach, Zimmererarbeiten und Öfen saniert, 1996 erhielt das Haus ein neues Legschindeldach. Die Sammlungsstücke aus dem früheren Häupl-Haus wurden 1999 hierher übersiedelt, und am 20. Juni 1999 öffnete das Museum.
Auf dem Grundstück entstand nach und nach ein kleines Freilichtmuseum: Ein Stadl, ein Troadkasten und ein Bienenhaus aus der Umgebung wurden abgetragen und hier wieder aufgebaut, dazu kam ein Bauerngarten. Im Wohntrakt ist das bäuerliche Leben mit offener Feuerstelle, Webstuhl und Geräten für den Waschtag nachgestellt, im früheren Stall- und Vorratsteil und im Stadl sind Arbeitsgeräte, Fahrzeuge und Werkstätten alter Handwerksberufe zu sehen. Dazu kommen Sammlungen zur Entwicklung von Ski, Eislaufschuhen und Bergausrüstung. Träger ist der Heimatverein Attergau.
Highlights
- Mittertennhaus mit Legschindeldach, einst typisch für den Attergau
- Offene Feuerstelle, Webstuhl und Gerätschaften des Waschtags in der Wohnstube
- Historische Tischkegelspiele zum Ausprobieren
- Stadl mit Großgeräten, Fahrzeugen und Handwerkerwerkstätten
- Troadkasten, Bienenhaus und Bauerngarten
- Sammlung zur Geschichte von Ski, Eislaufschuhen und Bergschuhen
Dauerausstellungen
- Bäuerliches Leben im Mittertennhaus – Küche mit offener Feuerstelle, Stube, Webstuhl und Geräten des Waschtags zeigen den Alltag einer Kleinlandwirtschaft im Attergau.
- Stadl, Troadkasten und Bienenhaus – Landwirtschaftliche Großgeräte, Fahrzeuge für Sommer und Winter und Werkstätten früherer Handwerksberufe.
- Ski, Eislaufschuhe und Bergausrüstung – Sammlungen zur Entwicklung von Ski, Skischuhen, Eislaufschuhen und Bergschuhen.
- Gegründet
- 1999
- Träger
- Heimatverein Attergau
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Kein fester Eintrittspreis, um eine freiwillige Spende wird gebeten.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Haus ist laut regionalem Wiki (AtterWiki) nicht barrierefrei.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
- Mitmach- & Anfassstationen
Mit Schulklassen werden Mitmachaktionen wie ein historischer Waschtag oder Buttermachen angeboten; im Haus stehen alte Tischkegelspiele zum Ausprobieren.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkmöglichkeit beim Museum.
Adresse für das Navi: Agergasse 9, 4880 St. Georgen im Attergau. Öffentliche Verbindungen über den OÖVV-Routenplaner.
Route planenService & Gastronomie
Keine Gastronomie am Museum angegeben.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
- Private Feiern
Bis zu 40 Personen.
Das Gelände ist für Feiern und Fototermine (z. B. Hochzeitsfotos) buchbar; ein Raum bietet Platz für bis zu 40 Personen. Anfragen unter +43 680 1556465.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Audioguide | nein |
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen sind der übliche Besuchsweg: mittwochs um 9:30 Uhr oder nach Vereinbarung. Für Schulklassen gibt es Programme wie einen historischen Waschtag, Butterherstellung, Papierkrippen- und Kasperlfigurenbau. |





