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Schloss Obersiebenbrunn
Foto: C.Stadler/Bwag · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Schloss Obersiebenbrunn

Barockschloss, in dem die Koptische Kirche ein Kloster und ein Museum zur ägyptisch-christlichen Glaubenswelt betreibt; Besuch nach Anmeldung.

Öffnungszeiten beim Museum erfragenEintritt frei
Schloss ObersiebenbrunnÖffnungszeiten beim Museum erfragenEintritt frei
Website

Über das Museum

Die Geschichte des Schlosses lässt sich bis ins Jahr 1343 zurückverfolgen. Im 17. Jahrhundert ließ Georg Wilhelm Jörger das Gebäude im frühbarocken Stil umgestalten. 1725 wurde der Besitz an Kaiser Karl VI. verkauft, der ihn im selben Jahr Prinz Eugen von Savoyen schenkte. Der Feldherr beauftragte Lukas von Hildebrandt mit dem barocken Umbau, der zwischen 1725 und 1736 stattfand und dem Haus mit seinen vier Flügeln um einen rechteckigen Hof sein heutiges Aussehen gab. Im Park entstand 1728 der Prinz-Eugen-Pavillon mit Fresken des Augsburger Malers Jonas Drentwett.

Bis 1874 gehörte das Schloss der Familie Kollonitsch, danach bis 2001 der Erzdiözese Wien, die es unter anderem als landwirtschaftliche Schule und als soziale Einrichtung nutzte. 2001 erwarb die Koptisch-Orthodoxe Kirche die Anlage und richtete darin das Kloster des heiligen Antonius ein, das in der Presse als europäischer Hauptsitz der Kopten bezeichnet wird.

Im Schloss besteht außerdem das Koptische Museum. Es vermittelt Einblicke in die ägyptisch-christliche Glaubensgemeinschaft und ihre Geschichte, von den Anfängen bis in die Gegenwart, unter anderem mit Ikonen, liturgischen Gewändern, Handschriften und Alltagsgegenständen. Das Museum kann nach Anmeldung besichtigt werden.

Highlights

  • Koptisches Museum mit Ikonen, liturgischen Gewändern und Handschriften
  • Kloster des heiligen Antonius der Koptisch-Orthodoxen Kirche
  • Barockschloss mit Umbau unter Lukas von Hildebrandt für Prinz Eugen
  • Prinz-Eugen-Pavillon mit Fresken von Jonas Drentwett

Dauerausstellung

  • Koptisches Museum – Einblicke in die Welt des koptischen Christentums von der Pharaonenzeit bis heute mit Ikonen, liturgischen Gewändern, Handschriften und Alltagsgegenständen.
Träger
Koptisch-Orthodoxe Kirche (St. Antonius Kloster)

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Der Eintritt ist frei.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Barrierefreiheit

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Anreise & Parken

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Veranstaltungen & Vermietung

  • Räume mietbar

Der Prinz-Eugen-Pavillon im Schlosspark wird laut Tourismusportal für Veranstaltungen vermietet.

Besuch planen

Führungenja
HinweiseBesuch des Museums nur nach Anmeldung; Führungen im Kloster werden laut NÖ Museen im Rahmen von Sonderveranstaltungen angeboten.

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