
Städtisches Museum Neunkirchen
Städtisches Museum im Stockhammerhaus mit Archäologie, Naturkunde, Stadt- und Bezirksgeschichte, darunter dem 5.300 Jahre alten „Neunkirchner Ötzi“.
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Über das Museum
Die Wurzeln des Museums reichen ins Jahr 1910 zurück, als der Lehrer Heinrich Mose bei einer Gewerbemesse rund 200 Objekte aus Volkskunde und Zunftwesen zeigte. Wegen des Erfolgs beschloss die Stadt 1911 unter Bürgermeister Dr. Emil Stockhammer die Gründung eines „Local“-Museums, das 1913 im Posttrakt des Rathauses eröffnet wurde. Nach Unterbrechungen im Ersten Weltkrieg wurde es 1931 als „Städtisches Museum Neunkirchen“ wiedereröffnet.
1940 übersiedelte die Sammlung in das von der Stadt angekaufte ehemalige Wohnhaus Stockhammers, in dem das Museum noch heute untergebracht ist. Nach dem Umbau 1961 hieß es lange „Heimatmuseum“; seit 2005 wird das Haus schrittweise modernisiert, und seit 2011 trägt es wieder den Namen „Städtisches Museum“. Der Umbau des Haupthauses war 2015 abgeschlossen.
Auf 15 Ausstellungsräumen wird ein kleiner Teil von mehr als 12.000 Objekten gezeigt. Die Sammlungen umfassen Naturkunde, Archäologie, Stadt- und Bezirksgeschichte, Numismatik und Volkskultur. Zu den Höhepunkten zählt die Hockerbestattung eines etwa 5.300 Jahre alten Mannes aus der Kupferzeit, des „Neunkirchner Ötzi“. Im Museumsgarten finden das jährliche Römerfest und experimentalarchäologische Versuche statt.
Highlights
- Der 5.300 Jahre alte „Neunkirchner Ötzi“
- Funde aus einem römischen Streifenhaus, darunter Teile einer Legionärsrüstung
- Neunkirchner Pfennige und numismatische Sammlung
- Geologisch-paläontologische Sammlung mit Forellenstein und Abgüssen des Dinosaurierfunds von Muthmannsdorf
- Raum der Religionen mit „Heiliger Kümmernis“ und Totentanz-Schildern
- Museumsgarten mit experimentalarchäologischen Rekonstruktionen
Dauerausstellungen
- Archäologie – über 5.000 Jahre Geschichte – Funde aus Stadt und Bezirk von der Kupferzeit über Bronzezeit, Kelten und Römer bis ins Mittelalter, darunter der „Neunkirchner Ötzi“.
- Naturkunde des Bezirks – Geologisch-paläontologische Sammlung mit Forellenstein, Höhlenbär- und Mammutfunden sowie heimischen Tierpräparaten.
- Stadt- und Bezirksgeschichte, Volkskultur – Entwicklung der Stadt vom Hochmittelalter bis heute, mit Münzen und dem „Raum der Religionen“.
- Gegründet
- 1911
- Träger
- Stadtgemeinde Neunkirchen
- Leitung
- Mag. Vanessa Staudenhirz (Fachbereichsleiterin)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 7 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 5 €Schülerinnen, Schüler und Studierende bis 27 Jahre |
| Kinder & Jugendliche | freibis 15 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre frei |
| Studierende & Azubis | 5 €Schüler und Studierende bis 27 Jahre |
| Gruppen (ab 8 Pers.) | 5 € p. P.Gruppenführungen ab 8 Personen; Schulklassen unter Aufsicht einer Lehrperson frei |
| Jahreskarte (ab 2026) | 20 €Nicht übertragbar, gilt nicht für Sonderveranstaltungen |
| Sonderveranstaltungen | 10 € |
Einmaliger freier Eintritt mit der NÖ-Card (ausgenommen Sonderveranstaltungen); die NÖ-Card kann im Museum erworben und verlängert werden.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 15 Jahre frei |
|---|
- Familienführungen & Workshops
- Mitmach- & Anfassstationen
Jährliches Römerfest im Museumsgarten mit Mitmach- und Spielestationen und einer „archäologischen Grabung“ (2026: 12. und 13. September, Kinder bis 18 Jahre frei) sowie Ferienangebote für Familien.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Das Museum liegt in der Stockhammergasse 13 im Zentrum von Neunkirchen; ein Parkplatz ist laut NÖ-Museen-Portal vorhanden.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Gruppenführungen ab 8 Personen; für Schulklassen und Kindergärten gibt es Führungen und Workshops, etwa „Mammuts, Kelten, Römer“ oder eine Führung zur Ökologie des Bezirks. |





