
Museum im Lindengut
Heimatmuseum der Stadt Winterthur in einer klassizistischen Villa von 1787 mit Wohnkultur des 18. und 19. Jahrhunderts und Park.
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Über das Museum
Villa, Wasch- und Treibhaus sowie Kutscherhaus entstanden 1787 als Landsitz außerhalb der Winterthurer Stadtmauer, erbaut von Johann Sebastian Clais; zunächst hieß das Anwesen „Claisengut“. Der Name Lindengut kam hinzu, als ein Nachkomme das benachbarte barocke „Lindengüetli“ erwarb. Im 19. Jahrhundert wechselte der Besitz mehrfach, bis Eduard Sulzer-Ziegler die Villa ab 1884 im Stil der Neorenaissance umbauen und den Garten vom Gartenarchitekten Evariste Mertens umgestalten ließ.
1946 kaufte die Stadt Winterthur das Lindengut den Erben ab; nach einer Außenrenovation in den frühen 1950er-Jahren stellte sie es dem Historischen Verein, der seit 1874 besteht, zur Verfügung. Dieser eröffnete dort 1956 das Museum Lindengut als Heimatmuseum.
Das Haus ist mit Wandmalereien, bemalten Täfern und sechs Kachelöfen ausgestattet und zeigt die Wohnkultur des 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Zu den dauerhaft ausgestellten Stücken zählen ein bemaltes Stadtmodell von Winterthur aus dem Jahr 1808 und das astronomische Zifferblatt des früheren Zeitglockenturms mit einem Astrolabiumgetriebe von 1529. In Wechselausstellungen werden Themen der Stadtgeschichte behandelt. Die Villa liegt in einem englischen Landschaftspark; im früheren Kutscherhaus befindet sich eine Spielzeugsammlung.
Highlights
- Klassizistische Villa von 1787 mit Wandmalereien, bemalten Täfern und Kachelöfen
- Bemaltes Stadtmodell von Winterthur (1808)
- Astronomisches Zifferblatt des Zeitglockenturms von 1529
- Englischer Landschaftspark („Vögelipark“)
Dauerausstellungen
- Wohnkultur in der Villa Lindengut – Die Räume der Villa von 1787 mit Wandmalereien, bemalten Täfern und Kachelöfen zeigen, wie in Winterthur im 18. und frühen 19. Jahrhundert gewohnt wurde.
- Stadtmodell 1808 und Zifferblatt des Zeitglockenturms – Ein bemaltes Modell der Stadt Winterthur im Zustand von 1808 und das astronomische Zifferblatt des früheren Zeitglockenturms mit dem ältesten erhaltenen Astrolabiumgetriebe.
- Gegründet
- 1956
- Träger
- Historischer Verein Winterthur
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 5 CHF |
|---|---|
| Ermäßigt | 3 CHF |
| Gruppen | –Workshops und Führungen für Gruppen auf Anfrage. |
Für Mitglieder des Historischen Vereins Winterthur ist der Eintritt mit Ausweis kostenlos.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Obertor
Zu Fuß ab Bahnhof Winterthur in gut einer Viertelstunde durch die Altstadt, oder mit Bus 1 ab Bahnhofplatz bis Haltestelle Obertor.
Mit dem Auto
Kein eigener Parkplatz am Museum.
Keine eigenen Parkplätze genannt; Parkhäuser an der Technikumstrasse und an der Museumstrasse jeweils rund 5 Minuten zu Fuß entfernt.
Das Museum liegt an der Römerstrasse 8 am östlichen Ausgang der Altstadt beim Obertor.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Workshops und Führungen für Gruppen auf Anfrage. Die Website bietet eine 360-Grad-Tour und ein Online-Spiel zum letzten Bewohner der Villa. Die Spielzeugabteilung im ehemaligen Kutscherhaus war zuletzt wegen Sanierungsarbeiten nicht zugänglich. |




