19. April 2026 – 25. Oktober 2026
Helga Pilz. Löbauer Kollektion
Musterentwürfe und bedruckte Stoffe der Textilgestalterin Helga Pilz, die das Stoffdesign der DDR in den 1970er- und 1980er-Jahren mitprägte.

Textilmuseum im Grossschönauer Kupferhaus zur Damast- und Frottierweberei der Oberlausitz, mit historischen Webstühlen und Schauwerkstatt.
19. April 2026 – 25. Oktober 2026
Musterentwürfe und bedruckte Stoffe der Textilgestalterin Helga Pilz, die das Stoffdesign der DDR in den 1970er- und 1980er-Jahren mitprägte.
Die Wurzeln des Museums reichen bis in das Jahr 1905 zurück: Am 15. Januar eröffnete in zwei Räumen eines Schulgebäudes in Grossschönau ein nach dem einheimischen Musterzeichner Karl Gotthelf Krumbholz benanntes Museum. Der Ort war seit 1666 ein Zentrum der Damastweberei, 1856 kam die Frottierweberei hinzu – beide Gewerbe werden hier bis heute betrieben.
1937 überliess Theodor Haebler der Gemeinde das sogenannte Kupferhaus, das Wohn- und Geschäftshaus des Damastfabrikanten Christian David Waentig aus den Jahren 1807 bis 1809, mit der Auflage, darin ein Museum einzurichten. Umbau und Kriegsjahre verzögerten den Umzug; erst im Mai 1947 öffnete dort das Damast- und Heimatmuseum.
Nach der Wende gründete sich 1991 ein Förderverein. Aus stillgelegten Textilbetrieben wurden Webmaschinen geborgen, 1995 kam eine Schauwerkstatt hinzu, und seit 1996 trägt das Haus seinen heutigen Namen. 2016 wurde die Schatzkammer der Damaste neu gestaltet, 2022 folgte die Erneuerung des Erdgeschosses mit Filmen und Mitmachstationen.
Zur Sammlung gehören Damaste aus vier Jahrhunderten, rund 6.000 Musterzeichnungen und Gewebeproben, ein Damasthandwebstuhl mit Zugvorrichtung, der wohl letzte Frottierhandwebstuhl Deutschlands sowie Werke des aus Grossschönau stammenden Malers Johann Eleazar Zeissig, genannt Schenau. Träger ist die Gemeinde Grossschönau.
| Erwachsene | 7 € |
|---|---|
| Ermässigt | 5 €Schwerbehinderte, Studierende, Auszubildende, Schülerinnen und Schüler |
| Kinder & Jugendliche | freibis 18 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei. |
| Seniorinnen & Senioren | –Keine Seniorenermässigung ausgewiesen. |
| Menschen mit Behinderung | 5 €Ermässigter Eintritt für Schwerbehinderte. |
| Studierende & Azubis | 5 € |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 5 € p. P.Pauschal 5 € pro Person ab 10 Personen. |
| Familien | –Kein Familienticket ausgewiesen. |
| Jahreskarte | 12 €Personengebunden, gilt 12 Monate ab Aktivierung für alle Dauer- und Sonderausstellungen. |
Preise gültig seit 1. Februar 2023; Sonder- und Doppelrabatte sind ausgeschlossen. Führungen nach Voranmeldung (10–20 Personen) zuzüglich Eintritt: während der Öffnungszeiten 50 € (1 Stunde) bzw. 80 € (2 Stunden), ausserhalb 100 € bzw. 150 €. Ein gemeinsames Kombiticket mit dem Motorrad- und Technikmuseum im selben Ort wird auf den offiziellen Seiten nicht angeboten.
Behindertenparkplätze unmittelbar neben dem Museumsgelände.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Parkplatz kostenlos · 250 m zum Eingang
Grosser öffentlicher, kostenloser Parkplatz neben der evangelisch-lutherischen Kirche (ca. 250 m), auch für Reisebusse; Behindertenparkplätze direkt neben dem Museumsgelände.
Museumsshop mit in der Schauwerkstatt gewebten Textilien, Postkarten und Literatur. Keine eigene Gastronomie; in etwa 200 m Umkreis Konditorei & Café Liebe und die Gaststätte am Heimatmuseum.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | In der Schauwerkstatt weben Mitglieder des Fördervereins dienstags bis freitags von 10 bis 13 Uhr an historischen Maschinen. Führungen nur nach Voranmeldung, auch ausserhalb der Öffnungszeiten. |
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