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Fernmeldemuseum Dresden
Foto: DynaMoToR · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Fernmeldemuseum Dresden

Ehrenamtlich geführtes Museum am Dresdner Postplatz mit funktionierender Telefon-, Vermittlungs- und Fernschreibtechnik aus über 100 Jahren.

ÖffnungszeitenEintritt ab 5 €

Über das Museum

Dresden erhielt 1882 sein erstes Stadtfernsprechamt, und rund um den Postplatz konzentrierte sich über Jahrzehnte das Fernmeldewesen der Stadt. Als ab 1991 die analoge Vermittlungstechnik in Ostdeutschland durch digitale Systeme ersetzt wurde, drohte ein Grossteil der alten Anlagen verschrottet zu werden.

Ehemalige Fernmeldeleute gründeten deshalb 1999 die Interessengemeinschaft Historische Fernmeldetechnik e. V. Der Verein sammelt, restauriert und betreibt Geräte aus der Zeit von etwa 1850 bis 1990 und richtete in einem Dienstgebäude der Deutschen Telekom an der Annenstrasse das Fernmeldemuseum ein, das ausschliesslich ehrenamtlich betreut wird.

Im zweiten Obergeschoss sind Telefonapparate, Nebenstellenanlagen, Fernschreiber sowie Übertragungs- und Uhrentechnik zu sehen. Herzstück ist ein weitgehend originalgetreu aufgebauter Wählersaal, dessen Vermittlungstechnik bei den Führungen in Betrieb vorgeführt wird – Technik, die früher der Öffentlichkeit verschlossen blieb. Die meisten Exponate sind funktionsfähig, vieles dürfen Besucher selbst ausprobieren.

Eine Fachbibliothek ergänzt die Sammlung. Für seine Arbeit wurde der Verein in die sächsische Landesliste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen; zudem engagiert er sich mit Vorträgen und Praxisprojekten für Schülerinnen und Schüler.

Highlights

  • Originalgetreu aufgebauter Wählersaal mit laufender Vermittlungstechnik
  • Funktionsfähige Fernschreiber und Telefonapparate zum Ausprobieren
  • Fernmeldetechnik von etwa 1850 bis 1990
  • Führungen durch ehemalige Fachleute des Fernmeldewesens
  • Fachbibliothek zur Fernmeldegeschichte

Dauerausstellungen

  • Drahtgebundene Fernmeldetechnik mit Wählersaal – Telefone, Vermittlungs-, Übertragungs- und Fernschreibtechnik vom späten 19. Jahrhundert bis zur Wende werden grösstenteils in Funktion vorgeführt.
Träger
Interessengemeinschaft Historische Fernmeldetechnik e. V. (IGHFt)

Eintrittspreise & Ermässigungen

Erwachsene5 €
Kinder & Jugendlichefreibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Begleitung Erwachsener frei.
Gruppen5 € p. P.Sonderführung 30 € zzgl. 5 € Eintritt pro Erwachsenem; höchstens 10 Personen pro Führung, grössere Gruppen werden aufgeteilt.
Sonderführung nach Vereinbarung30 €Zuzüglich regulärem Eintritt pro Person.

Eintritt wird am Einlass bar erhoben. Freier Eintritt mit dem Ehrenamtspass der Bürgerstiftung Dresden; mit der „Dresden for Friends“-Karte zahlen zwei Personen einmal Eintritt. Führungen für Schulklassen, Vorschulgruppen und Kitas kostenlos.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
  • Aufzug: nicht vorhanden
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Nicht barrierefrei: Die Ausstellung liegt im zweiten Obergeschoss und ist nur über das Treppenhaus erreichbar.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

Eintritt Kinderbis 17 Jahre frei
  • Mitmach- & Anfassstationen

Viele Geräte dürfen selbst ausprobiert werden, etwa Telefonieren an den Schauanlagen. Kostenlose Führungen für Kitas, Vorschulgruppen und Schulklassen; unter 18 Jahren freier Eintritt. Ausstellung nur über Treppen erreichbar.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Postplatz

DVB-Haltestellen »Postplatz« oder »Schwimmhalle Freiberger Platz«

Mit dem Auto

Kein eigener Parkplatz am Museum.

Kein eigener Parkplatz; Parken in umliegenden Strassen und Parkhäusern, in der Regel kostenpflichtig. Anreise mit ÖPNV empfohlen.

Zugang über die Annenstrasse 5 (ehemaliger Telekom-Haupteingang); Treffpunkt für die Führungen ist der Aufsteller davor.

Route planen

Service & Gastronomie

  • Schliessfächer

Schliessfächer für grössere Taschen und Rucksäcke (ohne Haftung für Wertsachen).

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Besuch planen

Führungenja · Dauer ca. 1.5 Std.
Angebote für Schulenja
HinweiseBesichtigung nur mit Führung. Da das Museum im Sicherheitsbereich eines Telekom-Gebäudes liegt, ist ein amtlicher Lichtbildausweis vorzuzeigen und eine namentliche Registrierung nötig. Grössere Taschen und sperrige Gegenstände dürfen nicht mit in die Ausstellung.

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