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Friedrich-Krapf-Museum in Jagsthausen
Foto: Roman Eisele · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Friedrich-Krapf-Museum

Kleines Museum im Alten Rathaus von Jagsthausen mit römischer Alltagskeramik aus der Sammlung des Lehrers Friedrich Krapf.

ÖffnungszeitenEintritt frei Rollstuhlgerecht
Friedrich-Krapf-MuseumÖffnungszeitenEintritt frei
Website

Über das Museum

Das Museum geht auf die Sammeltätigkeit des Lehrers Friedrich Krapf zurück, der ab 1910 als Schulleiter in Jagsthausen wirkte. Aus eigener Tasche finanzierte er über Jahre Grabungen im Ort, der zur Römerzeit am obergermanischen Limes lag, und barg dabei Gefässe, Münzen und Gebrauchsgegenstände. Das von ihm erforschte Gräberfeld gilt als grösster untersuchter römischer Friedhof am obergermanischen Limes. 1928 wurde seine Sammlung in das Denkmalbuch des Landes Württemberg eingetragen.

Sein Sohn Gerhard bewahrte und ordnete die Funde später weiter; die Familie stellte sie schliesslich als Dauerleihgabe zur Verfügung, damit sie öffentlich gezeigt werden können und an den Sammler erinnern. Heute ist die Ausstellung im Alten Rathaus an der Hauptstrasse untergebracht, getragen von der Gemeinde Jagsthausen.

Die Präsentation zeigt mit Illustrationen, Texten und kurzen Videos den „Lebenslauf“ von Tonwaren im römischen Alltag um 200 n. Chr. Zur Sammlung gehören Weinamphoren, Urnen, Henkelkrüge, Reibschalen, Reste von Wasserleitungen, Terra-sigillata-Geschirr und 69 römische Münzen; insgesamt umfasst der Bestand über 2.000 Stücke.

Highlights

  • Römische Alltagskeramik um 200 n. Chr. aus der Sammlung Krapf
  • Weinamphoren, Urnen, Henkelkrüge und Reibschalen
  • Terra-sigillata-Geschirr und 69 römische Münzen
  • Funde aus dem grössten erforschten römischen Gräberfeld am obergermanischen Limes
  • Freier Eintritt

Dauerausstellung

  • Beständige Begleiter – Römische Alltagskeramik aus der Sammlung Krapf – Die Dauerausstellung zeigt, wie Tongefässe im römischen Alltag um 200 n. Chr. genutzt wurden – von der Weinamphore bis zur Reibschale.
Träger
Gemeinde Jagsthausen

Eintrittspreise & Ermässigungen

Der Eintritt ist frei.

Der Eintritt ist frei. Gästeführungen der Gemeinde kosten extra (siehe Hinweise zum Besuch).

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Das Museum ist stufenlos zugänglich. Ein Behinderten-WC steht im benachbarten Neuen Rathaus während dessen Öffnungszeiten zur Verfügung.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Mit der Bahn bis Möckmühl (Strecke Heilbronn–Würzburg), von dort Buslinie 11 Richtung Dörzbach/Messbach.

Das Museum befindet sich im Alten Rathaus, Hauptstrasse 5; das Rathaus der Gemeinde liegt nebenan (Hauptstrasse 3). Mit dem Auto über die A 81 (Abfahrt Möckmühl bzw. Osterburken). Parkplätze sind im Ortsplan der Gemeinde eingezeichnet.

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Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

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Führungenja · Dauer ca. 45 Min.
HinweiseGästeführungen der Gemeinde (nur Museum etwa 45 Minuten, Preis laut Gemeinde 45 € zuzüglich Eintritt, höchstens 25 Personen) sind über die Gemeinde buchbar, Tel. +49 7943 9101-33. Ein Rundgang kann auch das Freilichtmuseum Römerbad und das Schlossmuseum einbeziehen.

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