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Fürstlich-Fürstenbergische Sammlungen in Donaueschingen
Foto: Jacquesverlaeken · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Fürstlich-Fürstenbergische Sammlungen

Fürstliches Sammlungsmuseum von 1868 im Donaueschinger Karlsbau: Fossilien und Tierpräparate in Originalvitrinen sowie zeitgenössische Kunst.

ÖffnungszeitenEintritt ab 5 €

Über das Museum

Ab 1865 liess Fürst Karl Egon III. zu Fürstenberg eine leerstehende Zehntscheune am heutigen Karlsplatz durch seinen Architekten Theodor Dibold zum Sammlungsgebäude umbauen. Der um ein Geschoss erhöhte Bau erhielt eine prächtige Fassade mit Bildnismedaillons von Naturforschern und Künstlern wie Humboldt, Linné und Dürer. 1868 öffnete der Fürst seine Sammlungen dem Publikum – gedacht nicht als Raritätenkabinett, sondern als planvoll aufgebaute Bildungsstätte für die einst fürstenbergischen Lande.

Ursprünglich vereinte der Karlsbau Naturkunde, Gemälde des Mittelalters und der Renaissance sowie Gipsabgüsse antiker Bildwerke. Die Altmeistersammlung wurde 2003 verkauft und bildet heute einen Schwerpunkt der Sammlung Würth; weitere Altarwerke folgten 2012/13. Seit 2012 nimmt das oberste Geschoss stattdessen „Fürstenberg Zeitgenössisch“ auf, die Gegenwartskunstsammlung von Erbprinz Christian und Erbprinzessin Jeannette zu Fürstenberg, deren Kabinette teils gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern gestaltet wurden.

Die beiden unteren Etagen bewahren ihre Einrichtung aus der Bauzeit; sie steht unter Denkmalschutz und wird bewusst als „Museum im Museum“ gezeigt. Im Erdgeschoss liegen Fossilien, Mineralien und Gesteine, darunter die Höwenegg-Funde mit dem Urpferd Hipparion und dem Rüsselsäuger Deinotherium sowie Versteinerungen aus Öhningen am Bodensee. Im ersten Obergeschoss zeigt die zoologische Abteilung rund 150 Jahre alte Präparate aus aller Welt mit einer grossen Vogelsammlung und Jagdtrophäen des Fürstenhauses.

Highlights

  • Originale Museumseinrichtung um 1870 als „Museum im Museum“
  • Höwenegg-Funde mit Urpferd Hipparion und Deinotherium
  • Fossilien aus Öhningen am Bodensee
  • Zoologische Abteilung mit aufgerichtetem Bären und grosser Vogelsammlung
  • Künstlerräume der Sammlung „Fürstenberg Zeitgenössisch“

Dauerausstellungen

  • Fossilien, Mineralien und Gesteine – Erdgeschoss in den Originalvitrinen der 1860er Jahre: Versteinerungen vom Kambrium bis zum Quartär, Höwenegg-Funde und Fossilien aus Öhningen.
  • Zoologie – Naturkundliche Schau um 1870 mit Tierpräparaten aus aller Welt, grosser Vogelsammlung und Jagdtrophäen des Fürstenhauses.
  • Fürstenberg Zeitgenössisch – Gegenwartskunst aus der Sammlung des Erbprinzenpaars in Kabinetten und Oberlichtsaal, teils als begehbare Künstlerräume eingerichtet.
Gegründet
1868
Träger
Haus Fürstenberg (privat)
Leitung
Dr. Jörg Martin

Eintrittspreise & Ermässigungen

Erwachsene5 €
Ermässigt4 €Studierende, Menschen mit Behinderung
Kinder & Jugendlichefreibis 18 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.
Menschen mit Behinderung4 €
Studierende & Azubis4 €
Gruppen–Gruppen über 12 Personen zahlen pauschal 50 €; Gruppenführungen (bis 25 Personen) April bis November nach Vereinbarung.

Mit der DreiWelten Card freier Eintritt.

Barrierefreiheit

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Kinder & Familie

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Anreise & Parken

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Service & Gastronomie

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Veranstaltungen & Vermietung

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Besuch planen

Führungenja
HinweiseGruppenführungen über das Fürstlich Fürstenbergische Archiv vereinbaren. Ausführliche Abteilungsführer zu Geologie und Zoologie gibt es als Download und gedruckt an der Museumskasse.

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