
Garnisonmuseum Ludwigsburg
Vereinsmuseum im Asperger Torhaus von 1761 zur Geschichte der Garnison Ludwigsburg, des „Schwäbischen Potsdam“, von 1736 bis 1994.
Über das Museum
Ludwigsburg war vom 18. Jahrhundert bis 1994 eine der wichtigsten Garnisonstädte Württembergs und erhielt deshalb den Beinamen „Schwäbisches Potsdam“. Das Asperger Torhaus entstand zwischen 1758 und 1761 nach Plänen von Johann Adam Gross dem Jüngeren als Wachlokal der militärischen Torwache und Wohnung des Torschreibers. Die Stadtmauer, an der es steht, diente weniger der Verteidigung als dazu, Soldaten am Desertieren zu hindern.
Die Militärgeschichtliche Gesellschaft Ludwigsburg, ein gemeinnütziger Verein, richtete 2004 im Torhaus das Garnisonmuseum ein. Damit ist das Asperger Torhaus das einzige der Ludwigsburger Torhäuser, dessen heutige Nutzung an die ursprüngliche militärische Bestimmung anknüpft. Am 5. Oktober 2007 wurde die neu gestaltete Dauerausstellung eröffnet.
Auf drei Ebenen zeigt das Museum Uniformen, Ausrüstung, Waffen, Dokumente, Pläne und Modelle. Das Erdgeschoss mit dem Vortragssaal gibt einen Überblick über die Epochen der Garnison, eine Zwischenebene widmet sich dem Kasernenbau, und im Obergeschoss führt die Ausstellung „Soldaten, Regimenter und Kasernen“ in vier Kabinetten vom Absolutismus über das Königreich Württemberg und das Kaiserreich bis zu den Weltkriegen und der Bundeswehrzeit. Der Verein ergänzt das Museum durch Vorträge, Kasernenspaziergänge und Sonderausstellungen.
Highlights
- Asperger Torhaus von 1761, ehemalige militärische Torwache
- Dauerausstellung „Soldaten, Regimenter und Kasernen“ in vier Kabinetten
- Modell der Talkaserne, der ältesten Kaserne der Stadt
- Uniformen, Waffen und Ausrüstung der Ludwigsburger Garnison 1736–1994
- Vorträge und Kasernenspaziergänge des Trägervereins
Dauerausstellungen
- Soldaten, Regimenter und Kasernen – Uniformen, Waffen, Dokumente und Modelle erzählen in vier Kabinetten die Geschichte der Ludwigsburger Garnison vom 18. Jahrhundert bis zum Abzug der Bundeswehr 1994; dazu Pläne zur Kasernenbaugeschichte.
- Gegründet
- 2004
- Träger
- Militärgeschichtliche Gesellschaft Ludwigsburg (MGLB) e. V.
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 4 € |
|---|---|
| Ermässigt | 2 €Jugendliche und Ermässigungsberechtigte |
| Kinder & Jugendliche | 2 €bis 9 Jahre frei · Kinder unter 10 Jahren frei. |
Vorträge des Trägervereins im Museum sind kostenlos (Spende erbeten).
Barrierefreiheit
- Teilweise rollstuhlgerecht
- Aufzug: nicht vorhanden
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Kein Aufzug; barrierefrei zugänglich ist nur das Erdgeschoss mit Vortragssaal und den dortigen Exponaten.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Navi-Adresse: Asperger Strasse 52, 71634 Ludwigsburg (Asperger Torhaus).
Route planenService & Gastronomie
- Museumsshop
Kleiner Museumsshop mit Büchern, CDs mit Militärmusik und einem Modell der Talkaserne.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Führungen nach Vereinbarung; der Verein bietet zudem Vorträge (meist mittwochs 19 Uhr) und Kasernenspaziergänge durch Ludwigsburg an. |





