Gedenkstätte Ernst Thälmann
Ehrenamtlich betriebene Gedenkstätte im früheren Wohnhaus Ernst Thälmanns in Hamburg-Eppendorf zu Arbeiterbewegung und Widerstand gegen den NS.
Über das Museum
Die Gedenkstätte wurde am 18. August 1969, dem 25. Jahrestag von Ernst Thälmanns Ermordung im KZ Buchenwald, in einem ehemaligen Ladengeschäft des Eckhauses Tarpenbekstrasse 66 in Eppendorf eröffnet. In diesem Haus hatte der Hamburger Transportarbeiter und spätere KPD-Vorsitzende ab 1929 mit seiner Familie eine Wohnung bewohnt. Getragen wird die Einrichtung vom Kuratorium der Gedenkstätte Ernst Thälmann e. V., dessen Mitglieder ehrenamtlich arbeiten; in den Anfangsjahren flossen auch Mittel aus der DDR. Der Platz vor dem Haus trägt seit 1985 den Namen Ernst-Thälmann-Platz.
Die Ausstellung verfolgt Thälmanns Weg vom Sozialdemokraten und Gewerkschafter zum Vorsitzenden der KPD, Bürgerschafts- und Reichstagsabgeordneten sowie seine elfjährige Haft bis zur Ermordung 1944. In 32 Vitrinen und auf 34 Tafeln sind über 500 Objekte zu sehen – Fotos, Zeitungen, Plakate, Fahnen, Abzeichen, eine Uniform des Roten Frontkämpferbundes und Möbel aus der Hamburger Wohnung der Familie.
Ein eigener Teil behandelt Widerstand und Verfolgung in Hamburg mit Flugblättern, Tarnschriften, einem Abziehapparat, Gestapo-Dokumenten, Urteilen der NS-Justiz und Zeugnissen aus dem KZ Neuengamme. Ergänzt wird das Angebot durch eine seit 1982 bestehende Bibliothek und ein Archiv zur Arbeiterbewegung und zum Antifaschismus. Die Darstellung ist die eines politisch engagierten Trägervereins.
Highlights
- Früheres Wohnhaus der Familie Thälmann
- Über 500 Exponate in 32 Vitrinen und auf 34 Tafeln
- Möbel aus Thälmanns Hamburger Wohnung
- Abteilung zu Widerstand und Verfolgung in Hamburg
- Bibliothek und Archiv zur Arbeiterbewegung
- Freier Eintritt
Dauerausstellungen
- Ernst Thälmann – Leben und Wirken – Dokumente, Fotos und Objekte zu Thälmanns politischem Weg in der Weimarer Republik, seiner Haft und Ermordung sowie zur KPD.
- Widerstand und Verfolgung in Hamburg – Schicksale Hamburger Widerstandskämpferinnen und -kämpfer, illegale Schriften sowie Dokumente von Gestapo, NS-Justiz und KZ Neuengamme.
- Gegründet
- 1969
- Träger
- Kuratorium der Gedenkstätte Ernst Thälmann e. V.
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
Eintritt frei; die ehrenamtliche Arbeit wird durch Spenden finanziert.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Kinder & Familie
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Anreise & Parken
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Service & Gastronomie
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Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Die Ausstellung kann auf eigene Faust oder mit Führung durch ehrenamtliche Mitarbeitende besucht werden; Führungen per E-Mail anfragen. Jährliche Gedenkveranstaltungen u. a. am 18. August. |


