
Gefängnismuseum Freising
Museum im Hexenturm des Alten Gefängnisses in Freising mit barocken Zellen und Gedenkraum zu den Zauberbubenprozessen.
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Über das Museum
Das Gefängnismuseum befindet sich im Alten Gefängnis in der Freisinger Altstadt, zwischen Marienplatz und Domberg. Eröffnet wurde es 2014 und wird seither vom Verein Altes Gefängnis Freising e. V. kontinuierlich ausgebaut; getragen wird die Arbeit von rund 350 Vereinsmitgliedern, die sich ehrenamtlich engagieren.
Im Hexenturm sind barocke Gefängniszellen zu sehen. Hinzu kommen eine „modernere“ Zelle von etwa 1940 und ein Verhörzimmer in altertümlicher Ausstattung mit Folterinstrumenten. Den thematischen Schwerpunkt bilden die Zauberbubenprozesse: In den Jahren 1715 bis 1717 und 1721 bis 1723 wurden meist jugendliche Angeklagte eingekerkert und verurteilt. Für sie gibt es einen eigenen Gedenkraum.
Ohne Bezug zum Gefängnis zeigt das Museum ausserdem eine Baderstube aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, wie sie in Hallbergmoos noch bis 1950 bestand. Sie ist mit Instrumenten zum Haareschneiden, Zähneziehen und Schröpfen ausgestattet und eine Dauerleihgabe des Innungsmeisters der Freisinger Friseure. Die Ausstellungsräume im ersten Stock, die ehemalige Gefängnisdirektorenwohnung, werden zudem wochenweise für Kunstausstellungen vermietet.
Highlights
- Barocke Gefängniszellen im Hexenturm
- Gedenkraum zu den Zauberbubenprozessen
- Verhörzimmer mit Folterinstrumenten
- Gefängniszelle um 1940
- Historische Baderstube
Dauerausstellungen
- Barocke Gefängniszellen im Hexenturm – Historische Zellen des Hexenturms, ergänzt um eine Zelle von etwa 1940 und ein Verhörzimmer mit Folterinstrumenten.
- Gedenkraum Zauberbubenprozesse – Gedenkraum für die meist jugendlichen Angeklagten der Freisinger Zauberbubenprozesse von 1715 bis 1717 und 1721 bis 1723.
- Historische Baderstube – Original eingerichtete Baderstube aus Hallbergmoos mit Instrumenten zum Haareschneiden, Schröpfen und Zähneziehen.
- Gegründet
- 2014
- Träger
- Förderverein Altes Gefängnis
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 2 € |
|---|---|
| Ermässigt | 1 €Kinder, Jugendliche sowie Personen in Schule und Ausbildung |
| Kinder & Jugendliche | 1 €Kinder, Jugendliche, Schüler und Auszubildende zahlen 1 € |
| Studierende & Azubis | 1 €Personen in Schule und Ausbildung |
Vereinsmitglieder haben freien Eintritt. Spenden sind willkommen.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Die Ausstellungsräume im ersten Stock sind laut Betreibern nicht barrierefrei.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Kein eigener Parkplatz am Museum.
Am Gebäude gibt es keine Parkplätze. Nächstgelegen: Parkhaus am Wörth, ausserdem Kammergassenparkplatz und Parkhaus untere Altstadt.
Das Haus liegt in der Altstadt an der Kreuzung Brennergasse/Fischergasse. Zu Fuss am besten über die Obere Domberggasse (vom Bahnhof oder Parkhaus am Wörth), über die Fischergasse oder von Marienplatz durch die Brennergasse.
Route planenService & Gastronomie
- Restaurant
Weinstube im Haus (Familie Kubik): Mi–Sa ab 16 Uhr, So ab 12 Uhr, Mo und Di Ruhetag.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
Die Ausstellungsräume im ersten Stock (ehemalige Gefängnisdirektorenwohnung) können wochenweise für Kunstausstellungen gemietet werden: 300 € für eine Woche, ab zwei Wochen 250 € pro Kalenderwoche.
Anfrage & DetailsBesuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Zugang zur Ausstellung über Führungen; Gruppen bitte vorab telefonisch anmelden. |




