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Geiseltalmuseum in Halle (Saale)
Foto: Jan Hauke, Halle (Saale) · Public domain · Wikimedia Commons

Geiseltalmuseum

Universitätsmuseum in der Neuen Residenz Halle mit rund 45 Millionen Jahre alten Fossilien aus dem Geiseltal – Besuch nur mit Gruppenführung.

Öffnungszeiten beim Museum erfragen
Eingeschränkter Betrieb. Keine regulären Öffnungszeiten; Besuch nur im Rahmen von Gruppenführungen ab 5 Personen nach Voranmeldung. Ein Umzug der Sammlung in das Gebäude des Zentralmagazins Naturwissenschaftlicher Sammlungen (Domplatz 4) ist geplant, ein Termin ist nicht bekannt.

Über das Museum

Der Geologe und Paläontologe Johannes Weigelt, Direktor des Geologisch-Paläontologischen Instituts der Universität Halle, eröffnete das Museum am 23. November 1934. Anlass waren die spektakulären Funde aus den Braunkohletagebauen des Geiseltals südwestlich von Halle, wo von den 1920er bis in die 2000er Jahre gegraben wurde. Als Ausstellungsraum dient bis heute die 1531 geweihte ehemalige Kapelle Kardinal Albrechts im Nordflügel der Neuen Residenz.

Die Sammlung umfasst rund 50.000 Fossilien aus dem mittleren Eozän. Sie zeigen ein subtropisches Sumpfland mit landlebenden Krokodilen, flugunfähigen Grossvögeln und hundegrossen Urpferden. Viele Stücke sind aussergewöhnlich erhalten – teils dreidimensional, mit Weichteilen, Mageninhalten oder sogar ursprünglichen Farben. Da die Fundstellen inzwischen im Geiseltalsee versunken sind, ist die Sammlung als einziger Beleg der Tierwelt dieser Lagerstätte unersetzlich und als national wertvolles Kulturgut geschützt.

Von 2011 bis 2018 war das Museum für die Öffentlichkeit geschlossen, weil die Sammlung konserviert und auf einen Umzug vorbereitet wurde. Heute gehört sie zum Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Martin-Luther-Universität, das sie künftig in seinem benachbarten Gebäude am Domplatz unterbringen will. Bis dahin ist die Ausstellung in der Neuen Residenz nur im Rahmen angemeldeter Gruppenführungen zugänglich.

Highlights

  • Nahezu vollständig erhaltene Urpferdchen aus dem Eozän
  • Fossilien mit erhaltenen Weichteilen und Originalfarben
  • Landlebende Krokodile und flugunfähige Riesenvögel
  • Ausstellung in der Renaissance-Kapelle Kardinal Albrechts von 1531

Dauerausstellungen

  • Fossilien aus dem Geiseltal – Pflanzen und Tiere eines rund 45 Millionen Jahre alten subtropischen Sumpfwalds, darunter Urpferde, Krokodile und Insekten mit teils erhaltener Färbung.
Gegründet
1934
Träger
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg – Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen

Eintrittspreise & Ermässigungen

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Laut Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen nicht barrierefrei zugänglich.

Kinder & Familie

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Anreise & Parken

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Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

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Führungenja
HinweiseBesuch ausschliesslich mit angemeldeter Führung; Anfragen an die Museumspädagogik des Zentralmagazins Naturwissenschaftlicher Sammlungen.

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