
GeoMuseum der Universität zu Köln
Mineralien, Meteorite und Fossilien der Universität zu Köln – mit Fischsaurier, Meereskrokodil und einem Rundgang durch 4,56 Milliarden Jahre Erdgeschichte.
Über das Museum
Das GeoMuseum in seiner heutigen Form gibt es seit dem Jahr 2000. Zuvor bestanden an der Universität zu Köln zwei getrennte Museen in den 1967 bezogenen Institutsneubauten der Mineralogie und der Geologie-Paläontologie. Als das geologische Museum der neuen GeoBibliothek weichen musste, wurden seine wichtigsten erdgeschichtlichen Stücke mit den Mineralen und Kristallen vereint und in den Räumen des früheren Mineralogischen Museums unter neuem Namen gezeigt.
Die Wurzeln reichen weiter zurück: Eine in den 1920er Jahren angelegte mineralogisch-geologische Sammlung war ab 1938 im sogenannten Rundbau am Südbahnhof ausgestellt. Daneben besass die Stadt Köln ein Museum für Naturkunde, das erst in der Severinstorburg und ab 1902 im Stapelhaus untergebracht war. Beide Bestände gingen im Zweiten Weltkrieg grösstenteils verloren.
In den 1950er und 1960er Jahren bauten die Institutsdirektoren durch Ankäufe, Tausch und Exkursionsfunde neue Sammlungen auf. 1962 kamen die geretteten Minerale und Gesteine des städtischen Naturkundemuseums als Leihgabe hinzu. Darunter befindet sich ein mit Kalksinter überzogenes Vogelnest, das sehr wahrscheinlich aus der Lehrsammlung von Ferdinand Franz Wallraf stammt und damit das am weitesten zurückverfolgbare Stück des Hauses ist.
Heute zeigt das Museum eine mineralogische Schausammlung mit Themen wie Meteoriten, Siegerländer Erzmineralen, Quarzvarietäten, Edelsteinen und synthetischen Kristallen sowie eine erdgeschichtliche Ausstellung mit grossen Fossilien.
Highlights
- Ichthyosaurier und Meereskrokodil aus Holzmaden, je über 2,5 m lang
- Seltenes Amphibienskelett (Eryops) aus dem Perm von Texas
- Meteorite und Tektite
- Minerale des Siegerländer Bergbaus und Achate
- Scheibe eines 1.400 Jahre alten Mammutbaums
Dauerausstellungen
- 4,56 Milliarden Jahre Erdgeschichte – Erdgeschichtlicher Rundgang von der Entstehung des Sonnensystems bis heute, mit Grossfossilien wie Fischsaurier und Meereskrokodil aus Holzmaden.
- Mineralogische Schausammlung – Mineralstufen aus aller Welt mit Schwerpunkten wie Meteoriten, Siegerländer Erzmineralen, Zeolithen, Edelsteinen und synthetischen Kristallen.
- Gegründet
- 2000
- Träger
- Universität zu Köln, Institut für Geologie und Mineralogie
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
Kinder-Gruppenführungen für Kitas und Schulen. Beim Kölner Museumsfest am Internationalen Museumstag im Mai gibt es Mitmachaktionen wie Goldwaschen, Edelsteinschürfen und Fossiliengiessen.
Anreise & Parken
Das Museum liegt im Hörsaaltrakt der Geowissenschaftlichen Institute; der Eingang befindet sich am Paula-Kleinmann-Weg auf der Seite des Grüngürtels.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen ausserhalb der Öffnungszeiten für Gruppen von 5 bis 20 Personen nach Terminvereinbarung; Gruppenführungen zur Geologie und Paläontologie für Kitas und Schulklassen. |





