
Iserlohner Museum für Handwerk und Postgeschichte
Ehrenamtlich geführtes Museum im Fachwerkhaus am Fritz-Kühn-Platz: Postgeschichte, alte Werkstätten und Kaffeemühlen, jeden 2. Sonntag im Monat geöffnet.
Über das Museum
Das Fachwerkhaus wurde 1819 als Doppelwohnhaus für Familien von Bergbeamten errichtet und 1840 von dem Unternehmer Franz Maste an seinen heutigen Standort am alten Friedhof versetzt, wobei er es um ein Kellergeschoss und ein ausgebautes Dach erweiterte. Später wechselte das Haus mehrfach innerhalb Iserlohner Familien den Besitzer.
1979 erwarb die Stadt Iserlohn das Gebäude; im selben Jahr gründeten engagierte Bürger den Förderkreis Iserlohner Museen e. V., um Zeugnisse der Iserlohner Gewerbe- und Industriegeschichte zu sammeln. 1995 ging das Haus an den Förderkreis über, der es mit Unterstützung örtlicher Handwerksbetriebe aufwendig instand setzte.
1999 zog die zuvor in einer Gaststätte gezeigte Sammlung zur Postgeschichte ein, 2000 kam die Handwerksabteilung hinzu. Seit 2017 gibt es zusätzlich einen Raum zur Geschichte des Iserlohner Bürger-Schützen-Vereins. Der Förderkreis betreibt das Museum ehrenamtlich, gibt seit 1980 eine eigene Schriftenreihe heraus und veranstaltet Vorträge wie die Reihe „Mittwochs im Museum“.
Zur Post gehören Schalter und Arbeitsgeräte eines Postamts der 1950er-Jahre, Briefe, Marken, Telefone, Funk- und Telegrafentechnik sowie eine funktionsfähige Handvermittlung. Die Handwerksabteilung zeigt eingerichtete Werkstätten von Schuhmacher, Goldschmied, Schneider, Schreiner und Friseur, historische Badezimmer-Ausstattung und eine grosse Sammlung von Kaffeemühlen der Iserlohner Firma Kissing & Möllmann.
Highlights
- Postamt der 1950er-Jahre mit Schaltern und Arbeitsgerät
- Funktionsfähige historische Telefon-Handvermittlung
- Eingerichtete Handwerkerwerkstätten
- Kaffeemühlen von Kissing & Möllmann
- Traditionsraum des Iserlohner Bürger-Schützen-Vereins
Dauerausstellungen
- Postgeschichte – Sechs Räume zu Briefbeförderung, Postamt und Telekommunikation, von Postkutschenzeiten bis zu frühen Mobiltelefonen.
- Handwerk – Nachgebaute Werkstätten traditioneller Handwerksberufe sowie Haushaltsgeräte und Kaffeemühlen aus Iserlohner Produktion.
- IBSV-Zimmer – Traditionsraum des Iserlohner Bürger-Schützen-Vereins mit Königsketten, Kronen und Geschenken aus preussischer Zeit.
- Gegründet
- 1999
- Träger
- Förderkreis Iserlohner Museen e. V.
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
| Erwachsene | frei |
|---|
Eintritt frei, Spenden erbeten.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Fritz-Kühn-Platz
Bus bis „Fritz-Kühn-Platz“; vom Stadtbahnhof Iserlohn etwa 10 Minuten zu Fuss.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkplätze in unmittelbarer Nähe, u. a. Parkhaus Altstadt.
Mit dem Auto über B233 bzw. A46 (Ausfahrt Iserlohn-Zentrum).
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen für Schulklassen, Vereine und private Gruppen nach Absprache (Gruppenführungen: +49 175 7100232). Auf der Website gibt es einen virtuellen Museumsrundgang per Video. |
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