Stadtmuseum im barocken Zeughaus an der Iserlohner Altstadtkirche: Stadt- und Wirtschaftsgeschichte von der Frühzeit bis zur Nachkriegszeit, Eintritt frei.
Das Künstlerinnenkollektiv trans_form_art verbindet Industriematerialien der Region wie Draht, Stahl und Kohle mit Naturstoffen zu Installationen, Projektionen und Performances.
Über das Museum
Das Haus am heutigen Fritz-Kühn-Platz entstand 1726 als barockes Bürgerhaus direkt neben der Pankratiuskirche, der ältesten Kirche Iserlohns. Im 19. Jahrhundert diente es als Zeughaus und wurde beim Iserlohner Aufstand von 1849 gestürmt – ein Ereignis, an das die Ausstellung heute ebenfalls erinnert.
Die städtische Sammlung wurde zunächst als „Haus der Heimat“ präsentiert; seit 1987 ist das Stadtmuseum im ehemaligen Zeughaus untergebracht. Auf drei Etagen folgt die Dauerausstellung der Entwicklung Iserlohns von der Erdgeschichte und frühen Besiedlung bis in die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg.
Im Mittelpunkt steht die Wirtschaftsgeschichte einer Stadt, die vom Galmeibergbau, von Panzer- und Drahtherstellung, Nadelproduktion sowie Messing- und Bronzewaren geprägt war. Zu den bekanntesten Objekten zählen die kunstvoll verzierten Iserlohner Tabakdosen, Kaffeemühlen der Firma Kissing & Möllmann und ein Höhlenbärenskelett; Alltagsgeschichte zeigt etwa die noch funktionierende Plattentheke des einstigen Musikhauses Muck.
Das Stadtmuseum ist Hauptsitz der Museen der Stadt Iserlohn, zu denen auch die Historische Fabrikenanlage Maste-Barendorf mit dem Nadelmuseum und das Museum Haus Letmathe gehören. Vom Museum aus starten ausserdem Führungen durch den Luftschutzstollen aus dem Zweiten Weltkrieg unter der Altstadt. Seit 2017 ist das Haus Ankermuseum im Netzwerk „Preussen in Westfalen“.
Highlights
Iserlohner Tabakdosen aus Messing und Bronze
Höhlenbärenskelett aus der Region
Kaffeemühlen von Kissing & Möllmann
Funktionstüchtige Plattentheke des Musikhauses Muck
Erinnerung an den Iserlohner Aufstand 1849
Führungen durch den Luftschutzstollen unter der Altstadt
Dauerausstellungen
Dauerausstellung Iserlohner Stadt- und Wirtschaftsgeschichte – Rundgang über drei Etagen von der frühen Besiedlung bis in die Nachkriegszeit mit Schwerpunkt auf Handwerk, Industrie und Alltag der Stadt.
Gegründet
1987
Träger
Stadt Iserlohn (Museen der Stadt Iserlohn)
Leitung
Dr. Sandra Hertel
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
Erwachsene
frei
Öffentliche Führung
4 €Kinder unter 12 Jahren frei; Anmeldung per E-Mail an museum@iserlohn.de
Führung Luftschutzstollen
4 €Kinder unter 12 Jahren frei
Private Gruppenführung (pauschal)
60 €nach Vereinbarung; für Schulklassen und Kitas kostenlos
Eintritt in die Dauer- und Sonderausstellungen frei.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht
Aufzug
Barrierefreies WC: nicht vorhanden
Behindertenparkplatz
Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache
Audiodeskription: keine Angabe
Aufzug an der Gebäudeseite zu allen drei Ausstellungsebenen (Kabine 100 × 150 cm, Tür 90 cm). Zwei Behindertenparkplätze hinter dem Museum. Rollstuhl und Rollator kostenlos ausleihbar. Kein barrierefreies WC. Kostenlose Broschüre in Leichter Sprache im Foyer.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Fritz-Kühn-Platz
Bushaltestelle „Fritz-Kühn-Platz“ direkt am Museum; Stadtbahnhof Iserlohn ca. 400 m entfernt.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkplatz direkt am Museum (2 Stunden mit Parkscheibe kostenlos), Behindertenparkplätze hinter dem Museum; Parkhaus Altstadt (An der Schlacht 13) ca. 140 m entfernt, weiteres Parkhaus am Stadtbahnhof.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
Führungen
ja
Angebote für Schulen
ja
Hinweise
Öffentliche Führungen an einzelnen Terminen (nächster: Mi 11.11.2026, 16 Uhr). Gruppenführungen nach Vereinbarung; Programme für Schulklassen und Kitas kostenlos, Anreise mit dem Kultursprinter MK möglich. Angebot „Museum in der Kiste“ für Gruppen ab 10 Personen.