Grosse Einzelschau des Blaue-Reiter-Mitbegründers mit über 120 Gemälden und Papierarbeiten aus allen Werkphasen, von frühen Studien über die berühmten Tierbilder bis zu den späten abstrakten Kompositionen; in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bern.
In der grössten Halle des K20 hat die Künstlerin eine begehbare Traumlandschaft geschaffen, in der Kinder von etwa 3 bis 10 Jahren mit Kostümen und Requisiten spielen, klettern und rollen können.
Über das Museum
Den Grundstock der Landessammlung bildete 1960 der Erwerb von 88 Arbeiten Paul Klees aus einer amerikanischen Privatsammlung, den die Landesregierung unter Ministerpräsident Franz Meyers betrieb. 1961 gründete das Land daraufhin die Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Ihr erster Direktor Werner Schmalenbach baute bis 1990 gezielt einen Bestand an Hauptwerken der Klassischen Moderne und der amerikanischen Nachkriegsmalerei auf; gezeigt wurde die Sammlung zunächst im Schloss Jägerhof.
Weil der Platz dort bald nicht mehr reichte, schrieb das Land 1975 einen Architekturwettbewerb für einen Neubau am Grabbeplatz aus, auf dem Gelände der früheren Kunsthalle und des Kunstgewerbemuseums. Das dänische Büro Dissing + Weitling setzte sich durch; im März 1986 wurde das Haus mit seiner geschwungenen, schwarz glänzenden Granitfassade eröffnet und prägt seither die Altstadt gegenüber der Kunsthalle Düsseldorf.
Nachdem 2002 mit dem K21 im Ständehaus ein zweites Haus für die Gegenwartskunst hinzugekommen war, trägt das Museum am Grabbeplatz den Namen K20. Von 2008 bis Juli 2010 war es wegen Sanierung und eines Erweiterungsbaus geschlossen, der zusätzliche Ausstellungshallen brachte. Seit Sommer 2024 präsentiert das K20 seine Sammlung neu: Rund 200 Werke erzählen die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts global und stellen Künstlerinnen der Moderne sowie aussereuropäische Positionen gleichberechtigt neben bekannte Namen wie Matisse, Picasso, Mondrian oder Warhol.
Highlights
Grosser Bestand an Gemälden und Zeichnungen Paul Klees als Kern der Sammlung
Hauptwerke von Picasso, Matisse, Kandinsky, Mondrian und Magritte
Amerikanische Nachkriegskunst mit Jackson Pollock und Andy Warhol
Neupräsentation der Sammlung seit 2024 mit Werken von Etel Adnan, Gabriele Münter und Carmen Herrera
Schwarze Granitfassade von Dissing + Weitling am Grabbeplatz
„Playground“: begehbare Spiellandschaft für Kinder bis Mai 2027
Dauerausstellungen
K20 Sammlung – Meisterwerke von Etel Adnan bis Andy Warhol – Seit 2024 neu eingerichtete Präsentation mit mehr als 200 Werken der Klassischen Moderne und der Nachkriegskunst, die bekannte Namen mit Künstlerinnen und aussereuropäischen Positionen zusammenführt.
Gegründet
1961
Träger
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
Leitung
Prof. Dr. Susanne Gaensheimer
Eintrittspreise & Ermässigungen
Erwachsene
10 €
Ermässigt
8 €Gruppen ab 10 zahlenden Personen, Schwerbehinderte (GdB ab 50), Inhaber*innen von Ehrenamtskarte NRW, DüsseldorfCard, Düsseldorf BikeCard und ArtCard Bonn, art-Abonnent*innen, Juleica-Inhaber*innen
Kinder & Jugendliche
freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis einschliesslich 17 Jahre frei (auch kostenlose Online-Tickets).
Menschen mit Behinderung
8 €Begleitperson frei · Ab GdB 50 ermässigt; Begleitperson mit Merkzeichen B frei.
Studierende & Azubis
5 €Schüler*innen, Studierende und Auszubildende ab 18 Jahren 5 € pro Haus; Studierende der Kunst/Kunstgeschichte und an Kunstakademien frei.
Gruppen (ab 10 Pers.)
8 € p. P.Ermässigter Eintritt bei gemeinsamer Zahlung.
Einzelticket Playground (Erwachsene*r mit max. 3 Kindern)
5 €Zeitfenster-Ticket; Erwachsene nur in Begleitung von Kindern.
Kombiticket K20 und K21 (Sammlungen und Ausstellungen)
21 €Ein Jahr gültig, je einmaliger Eintritt, auch an verschiedenen Tagen; K21 Ständehaus siehe eigener Eintrag.
Jahreskarte K20 und K21
49 €Alle Ausstellungen und Sammlungen in beiden Häusern.
Freier Eintritt:Jeden 1. Mittwoch im Monat ab 18 Uhr freier Eintritt (Open House).
10 € (erm. 8 €) gilt für die K20 Sammlung. Tickets ausser Zeitfenster- und Aktionstickets ein Jahr ab Kauf gültig; Zeitfenster-Tickets nur für „Franz Marc“ und „Playground“. Frei u. a. für Freiwilligendienstleistende, Freunde der Kunstsammlung, Journalist*innen, Inhaber*innen von Art:card und Düsselpass, Arbeitslose und Bürgergeld-Empfänger*innen. Mit dem Kombiticket auch Besuch des K21 Ständehaus.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht
Aufzug: keine Angabe
Barrierefreies WC: keine Angabe
Behindertenparkplatz: keine Angabe
Assistenzhunde erlaubt
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache
Angebote in Leichter Sprache
Audiodeskription: keine Angabe
Laut Museum grundsätzlich barrierefrei; Rampe zum Haupteingang, automatische Drehtür per Knopf verlangsambar. Leihrollstühle kostenlos an der Garderobe (möglichst vorher anmelden), Klappstühle als Gehhilfe. Vorgezogener Einlass mit Schwerbehindertenausweis bei Warteschlangen; Begleitperson blinder und sehbehinderter Menschen frei. Führungen in DGS (Anmeldung über den Stadtverband der Gehörlosen), Führungen und Workshops in Leichter Sprache, K20 Kunst-Werkstatt für Erwachsene mit kognitiver Beeinträchtigung.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Eintritt Kinder
bis 17 Jahre frei
Familienführungen & Workshops
Kinderwagenfreundlich
Wickelmöglichkeit
Spielplatz / Spielecke
Kindergeburtstage
Spiellandschaft „Playground“ im K20 für Kinder von 3 bis 10 Jahren (bis 9. Mai 2027; Socken mitbringen, Erwachsene nur in Begleitung von Kindern). Kinderführungen ab 6 Jahren sonntags, Workshops, Führung „Mit Baby zur Kunst“ und Kindergeburtstage ab 3 Jahren. Rampe zum Haupteingang für Kinderwagen; Wickelmöglichkeit und kindgerechte Toiletten im Erdgeschoss.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Heinrich-Heine-Allee
U-Bahn U70, U71, U72, U73, U74, U75, U76, U77, U78, U79 und U83 bis Heinrich-Heine-Allee.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Tiefgarage K20/Grabbeplatz oder Parkhaus Ratinger Tor; Busparkplätze am Tonhallenufer, Ein- und Ausstieg für Reisegruppen direkt am Museum.
Transfer zum K21 mit der U-Bahn (U71, U72, U73, U83 bis Graf-Adolf-Platz) in 2–3 Minuten oder etwa 15–20 Minuten zu Fuss.
Café der Kaffeerösterei Röstmeister im K20 laut Website „in Kürze“ geöffnet. Buchhandlung Walther König als Museumsshop. Kostenlose Garderobe und Schliessfächer, WLAN „K20 public“.
Veranstaltungen & Vermietung
Räume mietbar
Firmenveranstaltungen
Trinkaus Auditorium sowie Oberes und Unteres Foyer für Kongresse, Empfänge, Podiumsdiskussionen und Filmvorführungen; Sonderführungen ausserhalb der Öffnungszeiten buchbar.
In den Sammlungsräumen zu privaten Zwecken erlaubt; in Sonderausstellungen oder vor einzelnen Werken teils untersagt. Skizzenblock bis DIN A3 und Bleistifte erlaubt.
Hinweise
Kostenloser Digital Guide zur K20 Sammlung (Deutsch/Englisch) und kostenloser Audioguide zu „Franz Marc“ (Deutsch, Englisch, Einfache Sprache) über QR-Code auf dem eigenen Smartphone, eigene Kopfhörer empfohlen. Gebuchte Gruppenführungen (max. 20 Personen) ab 85 € für 60 Minuten zzgl. Eintritt, fremdsprachig (Englisch, Französisch, Ukrainisch, Russisch) ab 90 €. Mäntel und grössere Taschen an die Garderobe.