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Keramikmuseum Rheinsberg
Foto: A.Savin · FAL · Wikimedia Commons

Keramikmuseum Rheinsberg

Privatmuseum im alten Spritzenhaus am Kirchplatz zur über 260-jährigen Geschichte der Rheinsberger Fayence- und Steingutmanufakturen.

ÖffnungszeitenEintritt ab 5 € Rollstuhlgerecht

Über das Museum

Die Keramiktradition Rheinsbergs beginnt 1762, als Prinz Heinrich von Preussen auf seinem Grund den Aufbau einer Fayencefabrik erlaubte. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts machte sich die Stadt mit feinem Steingut einen Namen, später folgte die Massenfertigung; zum bekanntesten Erzeugnis wurde die Rheinsberger Teekanne.

Das Museum wurde 2002 eröffnet und ist im ehemaligen Spritzenhaus der Feuerwehr untergebracht, das direkt neben der St.-Laurentius-Kirche in der Innenstadt steht. Es wird privat geführt; Betreiber ist der Porzellankünstler Hendrik Schink, gefördert wird das Haus von ACHATporzellan Rheinsberg.

Rund 600 Objekte zeichnen die Entwicklung von der frühen Fayence über das filigrane Steingut bis zur Industrieware nach. Ergänzt wird die Ausstellung durch historische Filmaufnahmen Rheinsberger Steingutarbeiter aus den 1930er Jahren, ein Kabinett zu Hedwig Bollhagen und den zeitweise zur Rheinsberger Fabrik gehörenden Marwitzer Werkstätten sowie ein Figurentheater im Turm. In der Museumsgalerie sind zeitgenössische Porzellanarbeiten zu sehen.

Highlights

  • Die berühmte Rheinsberger Teekanne
  • Fayencen des späten 18. Jahrhunderts und feines Steingut des 19. Jahrhunderts
  • Filmaufnahmen Rheinsberger Steingutwerker von 1935
  • Hedwig-Bollhagen-Kabinett
  • Figurentheater um einen Keramikwettstreit zwischen Prinz Heinrich und dem Apotheker Pollnow

Dauerausstellungen

  • 260 Jahre Keramik aus Rheinsberg – Von der Fayencefabrik Prinz Heinrichs über das Steingut des 19. Jahrhunderts bis zur Rheinsberger Teekanne, ergänzt um historische Filmaufnahmen und ein Figurentheater.
  • Hedwig-Bollhagen-Kabinett – Kabinett zur Zeit, in der die Marwitzer Werkstätten von Hedwig Bollhagen zur Rheinsberger Fabrik gehörten.
Gegründet
2002
Träger
Hendrik Schink (privat)

Eintrittspreise & Ermässigungen

Erwachsene5 €
Kinder & Jugendliche2 €Kinder zahlen 2 €.
Gruppen (ab 4 Pers.)–10 % Nachlass für Gruppen ab vier Personen. Führungsgebühr pauschal 15 € pro Gruppe, Nachtführung 25 € pro Gruppe.

10 % Nachlass auch mit der Rheinsberger Kurkarte. Die Museumsgalerie ist kostenfrei zugänglich.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: nicht vorhanden
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Für Rollstuhlnutzer wird ein separater Eingang mit Rampe geöffnet; innen stufenlos mit ebenen, rutschfesten Böden. Das WC für Gäste mit Gehbehinderung ist nur über eine Stufe erreichbar. Hörerlebnisse für blinde und sehbehinderte Gäste.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignetEmpfohlen ab 7 Jahren

    Das Museum empfiehlt den Besuch für Kinder ab 7 Jahren. Ein Figurentheater erzählt von einem Wettstreit um die schönste Keramik und ist als Spass für die ganze Familie gedacht.

    Anreise & Parken

    Mit dem Auto

    Parkplatz vorhanden · 20 m zum Eingang

    Parkplätze etwa 20 m vom Eingang, weitere an der Kirche und in den Seitenstrassen.

    Das Museum steht in der Innenstadt direkt neben der St.-Laurentius-Kirche, unweit von Schloss Rheinsberg. Rheinsberg ist mit Bahn und Bus erreichbar.

    Route planen

    Service & Gastronomie

    • Café: nicht vorhanden
    • Restaurant: nicht vorhanden
    • Museumsshop

    In der Galerie werden Porzellanarbeiten von Hendrik Schink und befreundeten Kunsthandwerkern verkauft.

    Veranstaltungen & Vermietung

    Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

    Besuch planen

    Führungenja
    Angebote für Schulenja
    HinweiseFührungen auf Deutsch und Englisch, auch ausserhalb der Öffnungszeiten; Nachtführungen (18–23 Uhr) für Firmen- und Seminargruppen nur nach Absprache. Anmeldung unter Tel. 033931 37631. Für Schulklassen in Kunst, Geschichte und Regionalkunde geeignet.

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