
Koenraad-Bosman-Museum
Städtisches Museum in Rees mit Kunst vom 19. Jahrhundert bis heute, Stadtgeschichte und einer begehbaren Kasematte aus der Zeit um 1500.
Über das Museum
Das städtische Museum von Rees öffnete 1997 im ehemaligen Haus Keim, einem zweigeschossigen klassizistischen Wohnhaus aus der Mitte des 19. Jahrhunderts am Rand der Altstadt. Benannt ist es nach dem niederländischen Ingenieur, Unternehmer und Kunstförderer Koenraad Bosman (1918–2000) aus Berg en Dal, dessen Sammlung zusammen mit den Beständen der Stadt den Grundstock bildet.
Das Haus verbindet zwei Schwerpunkte: Kunst und Stadtgeschichte. Die Kunstabteilung reicht von niederländischen und niederrheinischen Malern des 19. Jahrhunderts bis zu Werken heutiger Künstlerinnen und Künstler aus der Region; ein eigener Raum ist dem Reeser Maler Hein Scholten (1894–1967) gewidmet. Die stadtgeschichtliche Abteilung führt von der frühen Besiedlung über die Zeit als befestigte Stadt bis in die Moderne, unter anderem mit einer Nachbildung der Stadterhebungsurkunde von 1228.
Eine Besonderheit liegt unter dem Gebäude: eine um 1500 angelegte Kasematte der früheren Stadtbefestigung, die für leichtere Geschütze gebaut wurde und heute begehbar ist. Seit 2014 erinnert zudem ein Raum zu jüdischen Traditionen mit geretteten Gegenständen aus der Reeser Synagoge an die jüdische Gemeinde der Stadt.
Mit einem Anbau verfügt das Museum über gut 400 Quadratmeter Ausstellungsfläche, davon rund 100 Quadratmeter für wechselnde Ausstellungen. Zum Programm gehören ausserdem Führungen, Vorträge und eine regelmässige Gemäldebörse.
Highlights
- Begehbare Kasematte der Stadtbefestigung aus der Zeit um 1500
- Sammlung Koenraad Bosman mit niederländischer und niederrheinischer Malerei
- Raum mit Werken des Reeser Malers Hein Scholten
- Stadtgeschichte von der Frühzeit bis heute
- Raum zu jüdischen Traditionen mit Objekten aus der Reeser Synagoge
Dauerausstellungen
- Kunstsammlung – Gemälde niederländischer und niederrheinischer Künstler vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart, darunter die Sammlung Koenraad Bosman und ein Raum für Hein Scholten.
- Stadtgeschichte Rees – Rundgang durch die Entwicklung der Stadt von der frühen Siedlung über die Festungszeit bis in die Gegenwart, ergänzt um einen Raum zu jüdischen Traditionen.
- Kasematte – Begehbarer Geschützraum der frühneuzeitlichen Stadtbefestigung unter dem Museumsgebäude.
- Gegründet
- 1997
- Träger
- Stadt Rees
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 2 € |
|---|---|
| Kinder & Jugendliche | 1 €Kinder zahlen 1 €. |
| Öffentliche Museumsführung | 7 €Kinder bis 12 Jahre frei |
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Museum ist behindertengerecht eingerichtet und hat einen Aufzug.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
- Private Feiern
- Hochzeiten / Trauungen
Die Kasematte unter dem Museum kann für standesamtliche Trauungen und private Anlässe gemietet werden.
Anfrage & DetailsBesuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Öffentliche Führungen an einzelnen Terminen; Gruppenführungen ab etwa zehn Personen nach vorheriger Anmeldung, auch werktags. Anmeldung über die Tourist-Information Rees (+49 2851 51-555). |





