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Konrad-Zuse-Museum Hünfeld
Foto: Konrad-Zuse-Museum · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Konrad-Zuse-Museum Hünfeld

Museum in Hünfeld mit grosser Sammlung von Zuse-Rechnern, Leben und Werk Konrad Zuses sowie Stadt-, Kreis- und Frühgeschichte.

Öffnungszeiten

Aktuelle Ausstellungen

Sonderausstellung

Kunst aus dem Museum

Werke aus dem eigenen Bestand von Künstlerinnen und Künstlern mit Bezug zu Hünfeld, neu zusammengestellt; zu sehen bis Mitte Oktober 2026.

Über das Museum

Die Wurzeln des Museums reichen zu einem 1910 gegründeten Geschichtsverein zurück, der 1912 eine erste Ausstellung zeigte. Seit 1977 ist das Museum in der ehemaligen Volksschule am Kirchplatz untergebracht; inzwischen verteilt es sich auf vier miteinander verbundene Häuser, die über Brücken erreichbar sind und als „Museumsinsel“ bezeichnet werden.

Eine eigene Abteilung ist Konrad Zuse gewidmet, der von 1957 bis zu seinem Tod 1995 in Hünfeld lebte und 1975 Ehrenbürger der Stadt wurde. 2006 wurde die Zuse-Ausstellung auf rund 200 Quadratmeter erweitert, 2007 erhielt das Haus seinen heutigen Namen und eine Stiftung von Stadt Hünfeld und Landkreis Fulda als Trägerin. Gezeigt wird eine der grössten Sammlungen von Zuse-Geräten weltweit – vom Funktionsnachbau der Z3 über die Röhrenrechner Z22 und Z23 bis zum Grosszeichengerät Z64 – sowie Zuses Malerei.

Die übrigen Abteilungen behandeln Vor- und Frühgeschichte mit dem bronzezeitlichen „Mädchen von Molzbach“, die Entwicklung vom Kloster zur Ackerbürgerstadt, den Grossen Brand von 1888, das Gefecht bei Hünfeld 1866, jüdisches Leben im Altkreis, sakrale Kunst sowie Natur und Jagd der Region. Zum Museum gehören ausserdem das Bahnmuseum im alten Wasserturm (seit 2013) und ein nachgebauter Keltenhof in Mackenzell.

Highlights

  • Funktionsnachbau der Z3, des ersten funktionsfähigen programmgesteuerten Rechners
  • Zuse-Rechner Z11, Z22, Z23, Z25, Z31 und Z80 sowie Grosszeichengerät Z64
  • Gemälde und Grafiken von Konrad Zuse
  • Hügelgrab-Bestattung „Mädchen von Molzbach“
  • Zinnfiguren-Diorama zum Gefecht bei Hünfeld 1866

Dauerausstellungen

  • Konrad Zuse – Erfinder, Unternehmer und Maler – Leben und Werk des Computerpioniers mit zahlreichen originalen Zuse-Rechnern, dem Nachbau der Z3, Videos, Ehrungen und seinen Gemälden.
  • Stadt- und Kreisgeschichte – Abteilungen zu Vor- und Frühgeschichte, Stadtentwicklung, dem Brand von 1888, dem Gefecht von 1866, jüdischem Leben, sakraler Kunst sowie Natur und Jagd im Hünfelder Land.
Träger
Stiftung Konrad-Zuse-Museum Hünfeld mit Stadt- und Kreisgeschichte (Stadt Hünfeld und Landkreis Fulda)

Eintrittspreise & Ermässigungen

Gruppen3 € p. P.Bei Führungen Eintritt 3 € pro Person, ermässigt 1 €, zuzüglich Führungsgebühr (30 €, ab 18 Uhr 60 €).

Einzelbesucher zahlen nach eigenem Ermessen („Pay what you want“). Kartenzahlung ist nicht möglich.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht: keine Angabe
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Laut Museumsverband Hessen für Rollstuhlfahrende und Gehbehinderte zugänglich; Einzelheiten beim Museum erfragen. Ausgebildete Assistenz- und Therapiehunde sind in den Ausstellungen erlaubt.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Anreise & Parken

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Pkw: Parkhaus Zentrum (Gartenstrasse, Hünfeld). Reisebusse: Bahnhofstrasse.

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Service & Gastronomie

  • Museumsshop

Hunde sind in den Ausstellungen nicht erlaubt, an der Leine aber auf dem Gelände von Bahnmuseum und Keltenhof willkommen.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

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Führungenja
Angebote für Schulenja
HinweiseThemenführungen zu Konrad Zuse, zur Stadtgeschichte, zur Frühgeschichte und zum Bahnmuseum nach Vereinbarung, bevorzugt ausserhalb der Öffnungszeiten. Angebote für Schulklassen (Fragebögen, Aktivangebot zur Frühgeschichte, Themenführung zur NS-Zeit); virtueller 3D-Rundgang und Actionbound online.

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