Rund 40 ausgewählte Arbeiten aus dem bundesweiten Wettbewerb für junge Fotografie zeigen, wie junge Menschen ihre Gegenwart sehen – von dokumentarisch bis experimentell.
Zum fünfjährigen Bestehen des ehrenamtlich organisierten Düsseldorfer AURA Kunstraums zeigt KIT Werke seiner Gründerinnen und Gründer, ergänzt um Fotos aus dem AURA-Archiv.
Über das Museum
Als in den frühen 1990er-Jahren der Rheinufertunnel gebaut wurde, blieb zwischen den beiden Fahrröhren am Mannesmannufer ein statisch bedingter Hohlraum übrig. Theatergruppen, Künstlerinnen und Künstler sowie das Kulturamt nutzten diesen rohen Betonraum ab 1992 für improvisierte Aufführungen und Ausstellungen – ohne Strom, Heizung oder feste Treppe.
Nach dem Flughafenbrand von 1996 wurde der Raum aus Brandschutzgründen geschlossen und blieb rund zehn Jahre ungenutzt. 2006 beschloss der Kulturausschuss der Stadt den Ausbau zur Ausstellungsfläche; die Pläne stammten vom Büro Fritschi, Stahl und Baum, das bereits die Rheinuferpromenade gestaltet hatte. Für rund 3,4 Millionen Euro entstanden ein verglaster Eingangspavillon mit Café und ein etwa 140 Meter langer, geschwungener Ausstellungsraum unter der Promenade.
Im Februar 2007 eröffnete KIT mit der Schau „Hotel Kerberos“, die in den ersten Tagen tausende Besucher anzog. Betrieben wird der Ort von der Kunsthalle Düsseldorf; kuratiert wurde er von Beginn an von Gertrud Peters. KIT besitzt keine Sammlung, sondern zeigt jährlich etwa vier Wechselausstellungen, vor allem mit jungen Künstlerinnen und Künstlern aus dem Umfeld der Kunstakademien – oft als Gruppenschau und mit einem ausgeprägten Vermittlungsprogramm.
Highlights
Rund 140 Meter langer, elliptisch geschwungener Ausstellungsraum zwischen zwei Autotunnelröhren
Wechselausstellungen junger zeitgenössischer Kunst, oft erste institutionelle Auftritte
Verglaster Eingangspavillon mit KIT Café und Terrasse am Rhein
Freier Eintritt jeden 2. Sonntag im Monat und am Langen Donnerstag
Gegründet
2007
Träger
Kunsthalle Düsseldorf gGmbH
Leitung
Alicia Holthausen (kommissarische künstlerische Leitung der Kunsthalle Düsseldorf)
Eintrittspreise & Ermässigungen
Erwachsene
4 €
Ermässigt
3 €
Kinder & Jugendliche
freibis 18 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.
Menschen mit Behinderung
freiBegleitperson frei · Schwerbehinderte Menschen einschliesslich Begleitperson frei.
Gruppen (ab 10 Pers.)
3 € p. P.
Freier Eintritt:Jeden 2. Sonntag im Monat sowie am letzten Donnerstag im Monat 18–21 Uhr (Langer Donnerstag) freier Eintritt.
Eigener Eintritt, getrennt von der Kunsthalle Düsseldorf. Die Düsseldorfer Art:card gilt. Wer Anspruch auf Ermässigung hat, nennt die Besuchsseite nicht.
Barrierefreiheit
Teilweise rollstuhlgerecht
Aufzug
Barrierefreies WC: nicht vorhanden
Behindertenparkplatz
Assistenzhunde erlaubt
Tastmodelle / taktile Angebote
Führungen in Gebärdensprache
Angebote in Leichter Sprache: nicht vorhanden
Audiodeskription
Zugang über das KIT Café, dann per Aufzug oder über eine steile Treppe mit 32 Stufen in den unterirdischen Raum; der Boden hat Gefälle, Deckenhöhe variiert. Das behindertengerechte WC ist laut Haus wegen Renovierung derzeit ausser Betrieb. Leihrollstuhl und Klapphocker an der Kasse. Kein Leitsystem, Alarm nur akustisch. Zu jeder Ausstellung eine akustische Führung bzw. Führung für alle Sinne und eine Führung mit DGS-Verdolmetschung (Anmeldung). Tragbare Induktionsschleifen bei Führungen. Behindertenparkplätze am Horionplatz 10 und im Q-Park Apollo. Ausstellungstexte nur in Standardsprache (Deutsch/Englisch). „Reisen für Alle“-akkreditiert bis 2026.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Eintritt Kinder
bis 18 Jahre frei
Familienführungen & Workshops
Familientag am zweiten Sonntag im Monat bei freiem Eintritt mit Ausstellungsbesuch und anschliessendem Kreativangebot; Online-Kunst-Tutorials zu den Ausstellungen; Projekt „Was mit Kunst!?“ für 15- bis 20-Jährige.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Landtag/Kniebrücke
Strassenbahn 706, 708, 709 bis Landtag/Kniebrücke, dann über den Horionplatz zur Rheinuferpromenade
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parken unter der Rheinkniebrücke (Q-Park Apollo); Behindertenstellplätze dort und hinter der Staatskanzlei (Parkplatz Horionplatz 10).