Gemeinsam mit der Heinrich-Heine-Universität erinnert das Museum an die Grossausstellung für Gesundheit, soziale Fürsorge und Leibesübungen von 1926 – mit Gemälden, Fotos, Filmen und Archivalien.
Künstlerinnen des Vereins VdDK*1844 zeigen in den Projekträumen erste Ergebnisse ihrer Arbeit mit Depots und Sammlungen des Museums, etwa zu Kupferstichen und historischen Postkarten.
Bilder aus Malwerkstätten und Kunstprojekten von Menschen mit und ohne psychische Erkrankung, die zeigen, welche Orte im Alltag Halt und Kraft geben.
Über das Museum
Den Anstoss zur Gründung gab 1873 eine Schenkung von Ölgemälden aus dem Nachlass des Grafen von Stutterheim; 1874 beschloss die Stadtverordnetenversammlung die Einrichtung eines Historischen Museums. In den folgenden Jahrzehnten wechselte es mehrfach den Standort – vom Palais Hondheim über das Galeriegebäude am Burgplatz und ein ehemaliges Kasernenlager bis in das Kunstgewerbemuseum am heutigen Grabbeplatz. Prinz Georg von Preussen förderte die Sammlung als Protektor mit Schenkungen, darunter viele Porträts.
1933 erhielt das Haus den Namen Stadtmuseum und wurde in der NS-Zeit ideologisch umgestaltet. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude zerstört, der Kern der ausgelagerten Sammlung blieb aber erhalten. Nach Zwischenstationen im Ehrenhof und im Schloss Jägerhof zog das Museum in den 1960er-Jahren in das Palais Spee am südlichen Rand der Altstadt, das 1977 und nochmals 1991 durch einen Neubau von Niklaus Fritschi erweitert wurde.
Heute versteht sich das Stadtmuseum unter der Leitung von Susanne Anna (seit 2003) als partizipatives Haus, in dem Besucherinnen und Besucher über die Entwicklung ihrer Stadt mitdiskutieren. Die Sammlungen reichen von archäologischen Funden über die Residenzzeit und das 19. Jahrhundert bis zu Kunst, Grafik, Mode und Fotografie des 20. und 21. Jahrhunderts. Zu den Besonderheiten gehört die Kinderzeichnungssammlung des Kunstpädagogen Julo Levin, die zum UNESCO-Weltdokumentenerbe zählt.
Highlights
Sitz im barocken Palais Spee mit Erweiterungsbau von Niklaus Fritschi
Stadtgeschichte von der Ur- und Frühgeschichte bis in die Gegenwart
Kinderzeichnungen der Sammlung Julo Levin (UNESCO-Weltdokumentenerbe)
Sammlungen zu Mode, Fotografie und Grafik
Freier Eintritt für junge Menschen bis zum 21. Geburtstag
Dauerausstellungen
Sammlungen zur Stadtgeschichte – Rundgang durch Düsseldorfs Geschichte von archäologischen Funden über Residenzzeit und 19. Jahrhundert bis zu Kunst und Grafik des 20. und 21. Jahrhunderts.
Gegründet
1874
Träger
Landeshauptstadt Düsseldorf
Leitung
Dr. Susanne Anna
Eintrittspreise & Ermässigungen
Erwachsene
5 €
Ermässigt
2,50 €Schüler*innen, Studierende und Auszubildende ab 21 Jahren, Gruppen ab 10 Personen
Kinder & Jugendliche
freibis 20 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 21. Lebensjahr frei, ebenso Schülergruppen.
Menschen mit Behinderung
freiBegleitperson frei · Schwerbehinderte (100 %) frei, Begleitperson frei, wenn im Ausweis vermerkt.
Studierende & Azubis
2,50 €Ab 21 Jahren ermässigt.
Gruppen (ab 10 Pers.)
2,50 € p. P.
Familien
–Mit der Düsseldorfer Familienkarte 20 % Nachlass.
Ein Ticket gilt für Sammlungen und Sonderausstellung. Freier Eintritt u. a. mit Düsseldorf Welcome Card, Düsselpass, Künstlerkarte und Neubürgergutscheinheft sowie für Mitglieder des Freundeskreises, von ICOM und DMB.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht
Aufzug
Barrierefreies WC
Behindertenparkplatz
Assistenzhunde erlaubt
Tastmodelle / taktile Angebote
Führungen in Gebärdensprache
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Ebenerdiger Eingang mit Klingel, Aufzug, behindertengerechtes WC, Leihrollstuhl, mobile Sitz- und Stützhilfen, Evakuierungssitze. Museumsführer in Braille und Grossdruck. Öffentliche Führungen mit Gebärdensprachdolmetschung und für blinde/sehbeeinträchtigte Menschen; alle Führungen auch individuell, z. B. in Einfacher Sprache. Wegen einer Baustelle ist der untere Teil der Berger Allee derzeit nicht barrierefrei – Zugang besser über Citadellstrasse oder Bäckerstrasse.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Eintritt Kinder
bis 20 Jahre frei
Familienführungen & Workshops
Kindergeburtstage
Jeden Sonntag um 16 Uhr Familienangebot mit kindgerechter Führung und anschliessendem Kreativteil im Atelier; dazu Ferienangebote und Workshops. Kindergeburtstage mit Themen-Workshops (Rundgang und Basteln) für Kinder ab 5 bzw. 6 Jahren.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
U71, U72, U73, U83 bis Benrather Strasse; U70, U74–U79 bis Heinrich-Heine-Allee
Mit dem Auto
Parkplätze für Menschen mit Behinderung am Museum.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
Führungen
ja
Angebote für Schulen
ja
Hinweise
Führungen (z. B. Stadtgeschichte, Mittelalter, Jan Wellem, Modegeschichte, Altstadtrundgänge) und Workshops individuell buchbar über das Sekretariat, +49 211 8993738. Zur Ausstellung „100 Jahre GeSoLei“ gibt es einen Audioguide als MP3-Download. Virtueller 3D-Rundgang online.