3. Oktober 2026 – 31. Januar 2027
IMAGINARIUM
Das Prager Künstlerkollektiv der Brüder Forman baut ein begehbares Labyrinth aus Figuren, Bildern und Bühnenwelten, das tschechische Puppenspieltradition und die Frage nach dem Erzählen verbindet.

Literaturzentrum am Salvatorplatz mit Lesungen und einer Galerie, die mehrmals im Jahr Ausstellungen zu Literatur, Buchkunst und Erzählen zeigt.
3. Oktober 2026 – 31. Januar 2027
Das Prager Künstlerkollektiv der Brüder Forman baut ein begehbares Labyrinth aus Figuren, Bildern und Bühnenwelten, das tschechische Puppenspieltradition und die Frage nach dem Erzählen verbindet.
28. November 2026 – 29. November 2026
Unabhängige Verlage stellen im gesamten 3. Obergeschoss ihre Programme und besonderen Bücher vor; Eintritt frei.
28. November 2026 – 5. Dezember 2026
Comicjournalistische Ausstellung von Lisa Frühbeis und Jonas Seufert über Menschen ohne Aufenthaltspapiere, im Foyer im 3. OG bei freiem Eintritt.
Das Literaturhaus München ist in einem früheren Schulhaus am Salvatorplatz in der Altstadt untergebracht. Der Magistrat liess den Bau im Stil der Neorenaissance 1886/87 errichten und integrierte den bis dahin dort abgehaltenen Markt ins Erdgeschoss, während in den Etagen darüber unterrichtet wurde. 1906 endete der Marktbetrieb, 1925 zog die erste Mädchenrealschule Bayerns ein. Ein Bombentreffer beschädigte 1944 das oberste Geschoss; danach diente das Haus lange als Ausweichquartier für Schulen und andere Nutzer.
1993 beschloss der Stadtrat, das sanierungsbedürftige Gebäude zum Literaturhaus umzubauen. Die Stadt gründete dafür gemeinsam mit Verlegern die Stiftung Buch-, Medien- und Literaturhaus München. Das Büro Kiessler + Partner sanierte das Haus von 1995 bis 1997 und setzte ihm eine gläserne Stahlkonstruktion mit Blick über die Dächer auf; der Umbau erhielt den BDA-Preis. Im Juni 1997 wurde das Literaturhaus unter der Leitung von Reinhard G. Wittmann eröffnet, seit 2016 führt es Tanja Graf.
Neben rund 220 Lesungen, Debatten und Seminaren im Jahr bespielt das Haus die grosse Galerie im Erdgeschoss mit wechselnden Literaturausstellungen, die Texte, Autorinnen und Autoren oder Formen des Erzählens räumlich erfahrbar machen – zuletzt etwa zu Tove Jansson und ihren Mumins. Am ersten Adventswochenende präsentieren sich seit 2006 zudem unabhängige Verlage beim Markt „Andere Bücher“.
| Erwachsene | 6 € |
|---|---|
| Ermässigt | 4 €Ermässigungsberechtigte u. a. mit Schwerbehindertenausweis |
| Kinder & Jugendliche | 2 €Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren 2 € |
| Menschen mit Behinderung | 4 €Ermässigung gegen Vorlage des Schwerbehindertenausweises in der Galerie |
| Studierende & Azubis | 4 €Montags 2 € für Studierende |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | –Gruppen ab 10 Personen vorab anmelden. Führungen für private Gruppen und Schulklassen (5–20 Personen, ca. 45 Min., vor 11 oder nach 18 Uhr) 70 € zzgl. Eintritt, für Schulklassen inkl. Eintritt. |
| Letzte Runde (ab 17:30 Uhr) | 3 € |
| Montagsticket für Studierende | 2 € |
Preise für die Ausstellung IMAGINARIUM (2026/27); Ausstellungstickets nur vor Ort, keine Online-Buchung. Einzelne Ausstellungen wie „Schattenleben“ und der Markt „Andere Bücher“ sind frei. Lesungen haben eigene Preise (Tickets über Reservix).
Rollstuhlrampe am Haupteingang auf der Südseite; Galerie und Veranstaltungsräume laut Haus eingeschränkt barrierefrei. Aufzug im Eingangsbereich, Behinderten-WC im Untergeschoss. Behindertenparkplätze direkt vor dem Haus (Kardinal-Faulhaber-Strasse). Führungen in Gebärdensprache zu ausgewählten Ausstellungen.
Gut für Kinder & Familien geeignet
Familien können die Ausstellung ohne Anmeldung besuchen; IMAGINARIUM (bis 31.1.2027) ist für alle ab 6 Jahren gedacht. Wegen zerbrechlicher Exponate sollten Kinder begleitet werden, Abstellplätze für Kinderwagen gibt es im Ausstellungsbereich nicht. Begleitprogramm mit offenen Werkstätten, Workshops, Ferienworkshops und Figurentheater für Kinder.
Odeonsplatz
U3/U6 und U4/U5 Odeonsplatz
Parkplatz vorhanden
Parken in der Salvatorgarage. Behindertenparkplätze direkt vor dem Haus in der Kardinal-Faulhaber-Strasse.
Brasserie OskarMaria im Erdgeschoss (sonntags Jazzbrunch 11–14 Uhr).
Bis zu 280 Personen.
Vermietet werden Saal (260 m², bis 280 Plätze) und Foyer im 3. OG sowie Forum, Seminarraum, Bibliothek, Galerie und die Brasserie OskarMaria.
Anfrage & Details| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Feierabend- und Kuratorinnenführungen laut Programm; Führungen für Gruppen und Schulklassen auf Anfrage (Tel. 089 291934-14). Gruppen ab 10 Personen bitte vorab anmelden. |
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