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Münchner Stadtmuseum in München
Foto: Burkhard Mücke · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Münchner Stadtmuseum

Grösstes kommunales Museum Deutschlands zur Münchner Stadtkultur; wegen Generalsanierung bis ca. 2031 zu, Interimsschau im Zeughaus bei freiem Eintritt.

ÖffnungszeitenEintritt frei Rollstuhlgerecht Café
Eingeschränkter Betrieb (voraussichtlich bis 2031). Das Stammhaus ist seit dem 8. Januar 2024 wegen Generalsanierung geschlossen; die Wiedereröffnung ist für Mitte 2031 geplant. Zugänglich ist nur die kostenlose Interimsausstellung „What the City“ im Erdgeschoss des Zeughauses am St.-Jakobs-Platz (bis 18. April 2027) sowie das Kino des Filmmuseums.

Aktuelle Ausstellungen

15. Mai 2025 – 18. April 2027

What the City. Perspektiven unserer Stadt

Interimsausstellung in zehn Kapiteln zu Sicherheit, Armut, Gleichberechtigung, Wachstum und Tradition in München, mit Stimmen von Münchner*innen und vielen Mitmachstationen.

Über das Museum

Das Münchner Stadtmuseum öffnete 1888 als Historisches Museum der Stadt München im ersten Stock des spätgotischen Zeughauses am St.-Jakobs-Platz. Es war das erste Museum, das sich ausschliesslich der Stadt widmete, und wuchs im Lauf der Jahrzehnte zu einem Komplex aus sechs Gebäudeteilen um zwei Innenhöfe zwischen St.-Jakobs-Platz, Rosental und Oberanger. Heute gilt es als grösstes kommunales Museum Deutschlands.

Neben der Stadtgeschichte umfassen die Sammlungen angewandte Kunst, Fotografie, Graphik und Gemälde, Mode und Textilien, Musikinstrumente, Puppentheater und Schaustellerei sowie Reklamekunst; zum Haus gehört ausserdem das Filmmuseum München. Zum 850. Stadtgeburtstag 2008 wurde das Zeughaus saniert und die Dauerausstellung „Typisch München!“ eröffnet, in deren Zentrum die Moriskentänzer von Erasmus Grasser standen.

Nach langer Planung beschloss der Stadtrat eine Generalsanierung nach Entwürfen des Büros Auer Weber. Am 7. Januar 2024 endete das Ausstellungsprogramm, anschliessend wurde der Komplex geräumt. Geplant sind ein neuer Haupteingang am Rindermarkt, ein überdachter Innenhof als Foyer mit einem eingestellten Ausstellungskubus sowie durchgehende Barrierefreiheit; die Wiedereröffnung ist für Mitte 2031 vorgesehen.

Während der Schliessung zeigt das Museum seit Mai 2025 in der Erdgeschosshalle des Zeughauses die kostenlose, barrierefreie Interimsausstellung „What the City“, die als Testfeld für die künftige Neukonzeption dient.

Highlights

  • Moriskentänzer von Erasmus Grasser (1480) – während der Sanierung nicht ausgestellt
  • Interimsausstellung „What the City“ im spätgotischen Zeughaus bei freiem Eintritt
  • Sammlungen zu Puppentheater und Schaustellerei, Musikinstrumenten, Mode und Fotografie
  • Kino des Filmmuseums München im Marstallgebäude, vorerst bis 2027 in Betrieb
Gegründet
1888
Träger
Landeshauptstadt München (Kulturreferat)
Leitung
Markus Speidel

Eintrittspreise & Ermässigungen

Der Eintritt ist frei.

Kinder & Jugendliche–Eintritt für alle frei.
Seniorinnen & Senioren–Eintritt für alle frei.
Menschen mit Behinderung–Eintritt für alle frei.
Studierende & Azubis–Eintritt für alle frei.
Kinokarte Filmmuseum5 €Mitglieder des MFZ 3 €; Aufschlag 1–2 € bei Überlänge oder Sonderveranstaltungen.

Die Interimsausstellung ist ohne Kasse und Ticketkontrolle frei zugänglich. Beteiligt an der Kombikarte der städtischen Museen (50 % Ermässigung in den anderen Häusern); München Card und City Pass werden akzeptiert.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht
  • Aufzug
  • Barrierefreies WC
  • Behindertenparkplatz
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Tastmodelle / taktile Angebote
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache
  • Audiodeskription

Interimsausstellung ebenerdig und schwellenlos über den neuen Eingang am St.-Jakobs-Platz mit automatischem Türöffner, taktiles Bodenleitsystem und mehrere Taststationen. Kostenlose WebApp mit Videos in Deutscher Gebärdensprache und einer Audiospur für blinde Menschen; Wandtexte in Einfacher Sprache, Videos mit Untertiteln. Barrierefreie Toilette (Euroschlüssel) im Untergeschoss des Filmmuseums, per Aufzug erreichbar. Leihrollstuhl und Klapphocker. Kinosaal mit Induktionsschleife und zwei Rollstuhlplätzen. Öffentliche Behindertenparkplätze am St.-Jakobs-Platz 12, Rosental 5 und Hackenstrasse 1.

Kinder & Familie

  • Mitmach- & Anfassstationen
  • Wickelmöglichkeit

Die Interimsausstellung „What the City“ bietet Mitmach- und Medienstationen, einige davon zum Ertasten. Ein klappbarer Wickeltisch befindet sich in der Damentoilette im Erdgeschoss des Filmmuseums.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

St.-Jakobs-Platz

S-Bahn sowie U3/U6 bis „Marienplatz“; U1/U2/U3/U6/U7/U8 bis „Sendlinger Tor“; Bus 52 und 62 bis „St.-Jakobs-Platz“.

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Kostenpflichtiges Parkhaus Oberanger in der Nähe. Kostenlose Behindertenparkplätze am St.-Jakobs-Platz 12, im Rosental 5 und in der Hackenstrasse 1. Das Museum empfiehlt wegen knapper Parkplätze in der Innenstadt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

  • Behindertenparkplatz

Von der U-Bahn Sendlinger Tor rund 350 m die Sendlinger Strasse entlang, dann noch etwa 50 m bis zum Eingang.

Route planen

Service & Gastronomie

  • Café
  • Museumsshop: nicht vorhanden
  • Garderobe: nicht vorhanden

Café „Nash“ im ehemaligen Stadtcafé (seit Mai 2025 unter neuem Pächter). Keine Garderobe in der Interimsausstellung. Der Museumsladen im Haus ist geschlossen (servus.heimat weiterhin im Ruffinihaus, Sendlinger Strasse 1).

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Besuch planen

Audioguideja (DE, EN)
Angebote für Schulenja
HinweiseKostenlose WebApp zur Interimsausstellung (Deutsch/Englisch) statt klassischem Audioguide. Schulprogramme in Kooperation mit dem Museumspädagogischen Zentrum; Begleitprogramm mit Veranstaltungen. Die Von Parish Kostümbibliothek in Nymphenburg bleibt als Spezialbibliothek mit Führungen geöffnet.

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