25. September 2026 – 1. November 2026
Intertwined Narratives Pop-up Show
Fünf Künstlerinnen und Künstler aus Südafrika zeigen Zeichnung, Installation, Video und Skulptur zu Erinnerung, Identität, Sprache und Macht.

Stadtmuseum am Bensheimer Marktplatz mit Stadtgeschichte, einer der grössten Archäologie-Sammlungen Südhessens und Sonderausstellungen.
25. September 2026 – 1. November 2026
Fünf Künstlerinnen und Künstler aus Südafrika zeigen Zeichnung, Installation, Video und Skulptur zu Erinnerung, Identität, Sprache und Macht.
13. November 2026 – 17. Januar 2027
Gemeinsam mit hessenARCHÄOLOGIE präsentierte Funde von der Jungsteinzeit bis ins Hochmittelalter, darunter der bandkeramische Brunnen von Heppenheim; interaktive Stationen erklären Methoden wie Dendrochronologie.
Das Museum geht auf den Bensheimer Museumsverein zurück, der es 1909 gründete. Die Sammlung war zunächst in der Alten Faktorei untergebracht, einem früheren Mädchenschulgebäude, und musste 1933 in den Dalberger Hof umziehen. Dort lagerte sie unter beengten Bedingungen, sodass bis Kriegsende rund vier Fünftel der Bestände verloren gingen. Nach einer Übergangszeit in einem Rathausanbau fand das Museum 1960 im Haus Blüm am Marktplatz eine dauerhafte Bleibe, einem früheren Wohnhaus, das die Stadt 1940 erworben hatte.
2005 wurde das Haus durch die Anbindung eines Nachbargebäudes deutlich vergrössert; heute verteilen sich die Ausstellungen auf drei Etagen mit rund 630 Quadratmetern. 2019 kam mit dem Forum ein eigener Bereich für Sonderausstellungen hinzu, 2020 eröffnete die neu gestaltete Archäologieabteilung „Aus dem Untergrund“ mit taktilem Leitsystem und Taststationen. Träger ist der städtische Eigenbetrieb Stadtkultur Bensheim.
Die Dauerausstellung verbindet die Stadtgeschichte – vom mittelalterlichen Marktort mit seinen Adelshöfen über Handwerk, Industrialisierung und Winzerfest bis zur Verfolgung der jüdischen Bevölkerung im Nationalsozialismus – mit einer der umfangreichsten archäologischen Sammlungen Südhessens. Zu den besonderen Beständen gehören frühe Daguerreotypien von Johann Wilhelm Debus sowie Werke des Bauhaus-Schülers Leo Grewenig und des Grafikers Franz Frank.
| Erwachsene | 3 € |
|---|---|
| Ermässigt | 1,50 €Kinder ab 6 Jahren, Schüler, Studierende, Schwerbehinderte |
| Kinder & Jugendliche | 1,50 €bis 5 Jahre frei |
| Menschen mit Behinderung | 1,50 € |
| Studierende & Azubis | 1,50 € |
| Gruppen (ab 8 Pers.) | 2 € p. P.Ermässigte Gruppen 1 € pro Person. |
| Zuschlag Sonderausstellung | 2 €pro Person |
| Kombiticket Bensheim–Heppenheim | 3 € |
Preise gültig seit 1. Juli 2025 (Dauerausstellung). Freier Eintritt ausserdem für Pressevertreter mit Ausweis, Mitglieder des Hessischen Museumsverbands und Paten des Daguerreotypien-Bestands; Sparkassen-Kunden erhalten 2 € Ermässigung.
Die Archäologieabteilung hat ein taktiles Leitsystem, Taststationen und Texte in Brailleschrift.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 5 Jahre frei |
|---|
Handwerkliche Workshops ab 6 Jahren, etwa Höhlenmalerei, Schnitzen wie in der Eiszeit, Papierschöpfen oder römische Wachstafeln (Gruppen, pauschal 70 € zzgl. Material). In der Stadtgeschichte laden eine Holz-Ritterburg und ein Duftregal zum Mitmachen ein.
Ritterplatz
Bahnhof Bensheim oder Bushaltestelle Ritterplatz, von dort zu Fuss in die Innenstadt.
Parkplatz vorhanden
Parkhaus Platanenallee, Ausgang Marktplatz.
Museumsshop mit Katalogen und Literatur zur Regionalgeschichte.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
| Führungen | ja · Dauer ca. 1.5 Std. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Buchbare Führungen: allgemeine Führung, archäologischer Rundgang, Leo Grewenig und Topographie der Endphaseverbrechen 1945. Erwachsenengruppen 1,5–2 Stunden für 45 € zzgl. 2 € Eintritt pro Person; Kitas und Schulen 1–1,5 Stunden für 35 € zzgl. 1 € Eintritt pro Person. Buchung telefonisch oder per E-Mail. |
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