
Museum für Glaskunst Lauscha
Ältestes deutsches Spezialmuseum für Glas: Thüringer Glas vom Waldglas über Glasaugen und Christbaumschmuck bis zur Studioglaskunst.
Über das Museum
Den Anstoss zum Museum gab das 300-jährige Jubiläum der Lauschaer Glashütte im Jahr 1897, zu dem erste Sammlungsstücke zusammengetragen wurden. 1903 öffnete das Museum in der alten Schule des Ortes. Unter Paul Eichhorn wuchs es bis Ende der 1920er-Jahre zum einzigen deutschen Fachmuseum für Glaskunst heran und gilt als eines der ältesten kommunalen Museen Thüringens.
Nach rund 110 Jahren am alten Standort zog das Museum im April 2014 in neu gestaltete, barrierefreie Räume auf dem Gelände der Farbglashütte Lauscha. Dort verbinden sich Ausstellung und laufende Glasproduktion am selben Ort. Träger ist die Stadt Lauscha; seit 1991 unterstützt ein Förderverein die Arbeit.
Die Sammlung umfasst über 10.000 Objekte vom mittelalterlichen Waldglas über höfische und bürgerliche Prunkgläser bis zu Glasperlen, künstlichen Augen, Tierfiguren aus Lampenglas und Christbaumschmuck. Die Abteilung zum Baumschmuck wurde 2022 neu gestaltet, nachdem die Herstellung des mundgeblasenen Lauschaer Christbaumschmucks 2021 in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden war. Den Abschluss bildet Glaskunst des 20. und 21. Jahrhunderts einschliesslich der Lauschaer Studioglasbewegung.
Highlights
- Christbaumschmuck von den 1860er-Jahren bis heute (Immaterielles Kulturerbe)
- Künstliche Glasaugen und Puppenaugen aus Lauschaer Werkstätten
- Waldglas und Prunkgläser vom späten Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert
- Lampengeblasene Tierfiguren und Studioglas des 20. Jahrhunderts
- Filme zu Glastechniken und Ortsgeschichte im Eintritt enthalten
- Monatlich wechselndes „Objekt des Monats“
Dauerausstellungen
- Christbaumschmuck – Immaterielles Kulturerbe – Neu gestalteter Bereich zur Entwicklung von der Glasperle bis zur verspiegelten Weihnachtskugel, mit historischem Baumschmuck ab den 1860er-Jahren.
- Hüttenglas und Lampenglas – Von Waldglas und Prunkgefässen der Glashütten bis zu Glasperlen, Glasaugen und Figuren, die vor der Flamme geblasen wurden.
- Studioglas – Glaskunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart, von Jugendstil- und Bauhaus-Einflüssen bis zu zeitgenössischen Lauschaer Künstlern.
- Gegründet
- 1903
- Träger
- Stadt Lauscha
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 4 € |
|---|---|
| Ermässigt | 3 €Kinder von 6 bis 14 Jahren, Schüler, Auszubildende, Studierende, Schwerbehinderte |
| Kinder & Jugendliche | 3 €Kinder von 6 bis 14 Jahren ermässigt; ein Preis für jüngere Kinder ist nicht angegeben. |
| Seniorinnen & Senioren | –Keine Seniorenermässigung ausgewiesen. |
| Menschen mit Behinderung | 3 €Ermässigt. |
| Studierende & Azubis | 3 €Ermässigt. |
| Gruppen (ab 20 Pers.) | 3 € p. P.Ab 20 Personen 3 € pro Erwachsenem, ermässigt 1,50 €. |
| Familien | 10 € |
Filmvorführungen zu Glasthemen und Ortsgeschichte sind im Eintritt enthalten. Einführungsvortrag ca. 15 Min. 15 €, ca. 30 Min. 30 €, grosse Führung ca. 45 Min. 40 € (jeweils nach Voranmeldung).
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Museum beschreibt die 2014 eröffneten Räume in der Farbglashütte als barrierefrei; Details zu Aufzug und WC sind nicht veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Service & Gastronomie
- Museumsshop
Museumsshop mit Katalogen; das Museum liegt auf dem Gelände der Farbglashütte Lauscha.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 45 Min. |
|---|---|
| Hinweise | Einführungsvorträge (ca. 15 oder 30 Minuten) und grosse Führung (ca. 45 Minuten) nur nach Voranmeldung. |





