17. Mai 2026 – 15. November 2026
Thorn Prikker in Hagen
Werke und Entwürfe Johan Thorn Prikkers aus seinen Hagener Jahren 1910–1918, darunter bislang ungezeigte Pläne für nie verwirklichte Aufträge.

Hagener Kunstmuseum im Gründungsbau des ersten Folkwang-Museums von 1902 mit Jugendstilräumen Henry van de Veldes und Kunst der Moderne.
17. Mai 2026 – 15. November 2026
Werke und Entwürfe Johan Thorn Prikkers aus seinen Hagener Jahren 1910–1918, darunter bislang ungezeigte Pläne für nie verwirklichte Aufträge.
11. Juli 2026 – 22. November 2026
Zeichnungen und Druckgrafik aus der eigenen Sammlung vom Jugendstil über die frühe Moderne bis zur Kunst nach 1945, erstmals seit Jahrzehnten gezeigt.
Der Hagener Kunstsammler Karl Ernst Osthaus eröffnete 1902 in einem eigens errichteten Bau das Museum Folkwang, eines der ersten Museen weltweit, das sich der zeitgenössischen Kunst verschrieb. Die Innenräume gestaltete der belgische Künstler Henry van de Velde im Stil des Jugendstils. Osthaus machte Hagen mit Künstlern, Architekten und Gestaltern wie Johan Thorn Prikker zum Zentrum einer Reformbewegung, die als „Hagener Impuls“ bekannt wurde.
Nach dem Tod des Gründers 1921 verkauften die Erben Sammlung und Namen 1922 nach Essen, wo daraus das heutige Museum Folkwang entstand. In Hagen eröffnete 1930 im Stammhaus ein neues städtisches Museum, zunächst mit Schwerpunkt auf Christian Rohlfs. Die Aktion „Entartete Kunst“ traf das Haus 1937 schwer: Allein von Rohlfs wurden rund 400 Werke beschlagnahmt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm das Museum 1945 den Betrieb wieder auf und kehrte 1955 in sein ursprüngliches Gebäude zurück. In den folgenden Jahrzehnten wuchs eine Sammlung mit Werken des Expressionismus, der Klassischen Moderne und der Gegenwart, darunter Arbeiten von Kirchner, Nolde, Dix, Munch und Rohlfs; in den 1970er-Jahren kam ein Erweiterungsbau hinzu.
Seit 2009 trägt das Haus den Namen Osthaus Museum Hagen und bildet zusammen mit dem benachbarten Emil Schumacher Museum das Kunstquartier Hagen. Zum Museum gehört ausserdem der Hohenhof, die von van de Velde entworfene Jugendstilvilla des Gründers. Seit Sommer 2024 leitet der gebürtige Hagener Rainer Stamm das städtische Museum.
| Erwachsene | 8 € |
|---|---|
| Ermässigt | 4,50 €Schüler, Studierende, Auszubildende, Schwerbehinderte, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger |
| Kinder & Jugendliche | 4,50 €bis 5 Jahre frei · Kinder unter 6 Jahren frei, Schülerinnen und Schüler ermässigt. |
| Seniorinnen & Senioren | –Keine Seniorenermässigung genannt. |
| Menschen mit Behinderung | 4,50 €Begleitperson frei · Begleitperson mit Merkzeichen B frei. |
| Studierende & Azubis | 4,50 € |
| Gruppen (ab 12 Pers.) | 6 € p. P.Ab 12 Personen; Schulklassen 1,50 € pro Schüler. Führungen über +49 2331 207-2740. |
| Kombiticket Osthaus Museum, Emil Schumacher Museum, Stadtmuseum und Hohenhof | 14 €Ermässigt 7 € |
| 48-Stunden-Ticket alle städtischen Museen Hagens | 18 €Ermässigt 9 € |
| Jahreskarte Kunstquartier + Hohenhof | 65 €Ermässigt 37,50 € |
| Jahreskarte alle städtischen Museen | 80 €Ermässigt 40 € |
Das Ticket gilt für das Kunstquartier mit Osthaus Museum und Emil Schumacher Museum. Mit Ehrenamtskarte NRW 25 % Rabatt; RuhrTopCard, RuhrKultur.Card und ArtCard werden anerkannt.
Laut Museum rollstuhlgerechte Zugänge; weitere Angaben zur Barrierefreiheit fehlen auf der Website.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 5 Jahre frei |
|---|
Das „Junge Museum“ im Untergeschoss bietet Mitmach-Ausstellungen, Kreativwerkstätten und Kunstgespräche für Kinder ab 6 Jahren sowie Angebote für Schulen und Kitas.
Volme Galerie/Stadtmitte · 5 Min. zu Fuss
Ab Hagen Hbf mit den Buslinien 510–520, 524, 527, 541, 542 und 547 bis Haltestelle „Volme Galerie/Stadtmitte“, dann ca. 5 Minuten Fussweg.
Parkplatz vorhanden
Kein eigener Museumsparkplatz genannt; das Museum verweist auf die öffentlichen Parkplätze und Parkhäuser der Hagener Innenstadt (Übersichtsplan auf der Website).
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen nach Anmeldung (+49 2331 207-2740), Entgelte laut Preisliste des Museums. |
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