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Osthofentor in Soest
Foto: Parmigianino · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Osthofentor

Spätgotisches Stadttor in Soest mit Museum zur Stadt- und Wehrgeschichte und rund 25.000 mittelalterlichen Armbrustbolzen.

ÖffnungszeitenEintritt frei

Über das Museum

Das Osthofentor ist das einzige erhaltene von einst zehn Soester Stadttoren. Es entstand zwischen 1523 und 1526 unter dem Baumeister Porphyrius von Neuenkirchen aus heimischem Grünsandstein und ersetzte einen älteren Vorgängerbau. Der spätgotische Torturm war das innere Tor einer weitläufigen Anlage mit Aussentor, Zwinger, Wällen und Wassergräben, die zur ab 1180 errichteten Stadtbefestigung gehörte.

Als um 1890 die Bahnanlagen erweitert wurden, verschwand ein grosser Teil der Befestigung, der Torturm blieb jedoch stehen. Zwischen 1971 und 1980 wurden Fassade und Innenräume umfassend restauriert; Anfang 1982 richtete die Stadt Soest darin ein Museum ein.

Die Ausstellung verteilt sich auf drei Ebenen: In der Wachstube mit Kamin geben Modelle, Siegel und Münzen einen Überblick über rund tausend Jahre Stadtgeschichte, die Rüstkammer widmet sich mittelalterlichem Festungsbau und Verteidigungstechnik, und die Galerie im Dachgeschoss beleuchtet die soziale und wirtschaftliche Entwicklung Soests. Glanzstück ist eine grosse Vitrine mit rund 25.000 Armbrustbolzen aus dem 14. bis 16. Jahrhundert. Sie stammen aus dem früheren städtischen Waffenlager im Turm des Patroklidoms und gelten als grösste Sammlung dieser Art weltweit. Seit April 2023 ist der Eintritt frei; geöffnet ist das Museum als Saisonbetrieb im Sommerhalbjahr.

Highlights

  • Rund 25.000 Armbrustbolzen aus dem 14. bis 16. Jahrhundert
  • Spätgotischer Torturm aus Grünsandstein (1523–1526)
  • Historische Wachstube mit Kamin
  • Modelle, Siegel und Münzen zu tausend Jahren Soester Stadtgeschichte
  • Freier Eintritt

Dauerausstellungen

  • Stadt- und Wehrgeschichte im Osthofentor – Auf drei Ebenen des Torturms geht es um tausend Jahre Soester Stadtentwicklung, mittelalterliche Verteidigungstechnik und die berühmte Sammlung von Armbrustbolzen.
Gegründet
1982
Träger
Stadt Soest

Eintrittspreise & Ermässigungen

Der Eintritt ist frei.

Gruppen–Führungen (ca. 45 Minuten, max. 30 Personen) kostenfrei nach Voranmeldung bei der Tourist-Information Soest.

Eintritt seit 1. April 2023 frei.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht: keine Angabe
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Keine offiziellen Angaben zur Barrierefreiheit; die Ausstellung verteilt sich auf drei Ebenen im mittelalterlichen Torturm.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Anreise & Parken

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Besuch planen

Führungenja · Dauer ca. 45 Min.
HinweiseFührungen (ca. 45 Minuten, bis 30 Personen, kostenfrei) nach Anmeldung bei der Tourist-Information Soest, Tel. 02921 103-6110, willkommen@soest.de. Ein virtueller 3D-Rundgang durch den Torturm ist online abrufbar.

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