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Prientalmuseum im Schloss Hohenaschau

Museum auf Schloss Hohenaschau zur Eisenindustrie im Priental und zur Familie Cramer-Klett – geöffnet zu den Schlossführungen von Mai bis Oktober.

ÖffnungszeitenEintritt ab 7 €

Über das Museum

Das Gebäude des Prientalmuseums war ursprünglich das Benefiziaten- und Mesnerhaus von Schloss Hohenaschau. Es entstand vermutlich beim barocken Umbau der Burg um 1680 und schliesst direkt an die Schlosskapelle von 1637 bis 1639 an, die Johann Christoph I. von Preysing-Hohenaschau zusammen mit einer Kaplanstelle gestiftet hatte. Bis 1975 wohnten hier die Schlosskapläne und später die Mesner.

Die Burg selbst geht auf das späte 12. Jahrhundert zurück, als die Herren von Hirnsberg sie am Eingang des oberen Prientals errichteten. Spätere Besitzer bauten sie in Renaissance und Barock zum Verwaltungssitz ihrer Herrschaft aus; Anfang des 20. Jahrhunderts veränderte Theodor von Cramer-Klett die Anlage erneut. Heute gehört das Schloss dem Bund und dient überwiegend als Ferienheim, ist aber im Rahmen von Führungen zugänglich.

Nach einer Renovierung durch die Bundesvermögensverwaltung zog im Juni 1988 das Prientalmuseum in das ehemalige Mesnerhaus. Im Erdgeschoss zeigt der Heimat- und Geschichtsverein Aschau die rund 300 Jahre dauernde Geschichte der Eisenverarbeitung im Priental von der Mitte des 16. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Das Obergeschoss ist seit 2009 der aus Nürnberg stammenden Industriellenfamilie Cramer-Klett und ihrer Rolle im Priental gewidmet; ein eigener Raum stellt Baron Ludwig Benedikt von Cramer-Klett mit den Themen Jagd, Schriftstellerei und Trachtenbewegung vor. Zum Museum gehört der Kramerladen „Burgladerl“ im Stil der Zeit um 1900.

Highlights

  • Geschichte der Eisenindustrie im Priental vom 16. bis 19. Jahrhundert
  • Ausstellung zur Industriellenfamilie Cramer-Klett
  • Kramerladen „Burgladerl“ aus der Zeit um 1900
  • Führungen durch Schloss Hohenaschau mit Preysingsälen, Laubensaal und Schlosskapelle
  • Kinderführung „Wilde Ritter – freche Feen“

Dauerausstellungen

  • Eisenindustrie im Priental – Das Erdgeschoss dokumentiert drei Jahrhunderte Eisengewinnung und -verarbeitung in der Herrschaft Hohenaschau von der Mitte des 16. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts.
  • Familie Cramer-Klett – Das Obergeschoss stellt die Nürnberger Industriellenfamilie und ihre Bedeutung für das Priental vor, mit einem eigenen Raum zu Baron Ludwig Benedikt von Cramer-Klett.
Gegründet
1988
Träger
Heimat- und Geschichtsverein Aschau i. Chiemgau e. V.

Eintrittspreise & Ermässigungen

Erwachsene7 €
Ermässigt6 €Inhaber der Gästekarte, angemeldete Erwachsenengruppen ab 15 Personen
Kinder & Jugendliche5 €Kinder von 6 bis 16 Jahren 5 €.
Gruppen (ab 15 Pers.)6 € p. P.Für angemeldete Erwachsenengruppen ab 15 Personen; Anmeldung mindestens eine Woche vorher bei der Tourist-Information, höchstens 30 Personen pro Führung.
Familien15 €Zwei Eltern oder Grosseltern mit ihren Kindern bzw. Enkeln.
Kinderführung „Wilde Ritter – freche Feen“, Familienkarte20 €Zwei Eltern oder Grosseltern mit Kindern bzw. Enkeln.
Kinderführung „Wilde Ritter – freche Feen“, Einzelperson7 €Gleicher Preis für Kinder und Erwachsene.

Die Preise gelten für Eintritt und Regelführung durch Schloss Hohenaschau; das Prientalmuseum kann vor oder nach der Führung besichtigt werden.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Wegen zahlreicher Treppen und baulicher Hindernisse ist ein Besuch für Rollstuhlfahrer und stark gehbehinderte Menschen nicht möglich. Vom Parkplatz geht es rund 70 Höhenmeter bergauf, vom Basteitor bis zum Treffpunkt und zur Schlosskapelle folgen noch etwa 80 Stufen. Hunde dürfen nicht an der Führung teilnehmen.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

Familienticket15 € · Zwei Eltern oder Grosseltern mit ihren Kindern bzw. Enkeln.
  • Familienführungen & Workshops
  • Mitmach- & Anfassstationen

Mitmach-Kinderführung „Wilde Ritter – freche Feen“ (ca. 1,5 Stunden) mit Ritterhelm, Feentuch, Lanzenstechen und Wappenbrief zum Abschluss. Regeltermine ohne Anmeldung jeweils um 13:30 Uhr: Mai, Juni und Oktober am 1. Sonntag im Monat, Juni bis August zusätzlich am 3. Dienstag, Juli bis September jeden Sonntag. Treffpunkt ist der Parkplatz an der Festhalle.

Anreise & Parken

Mit dem Auto

Parkplatz gebührenpflichtig · 15 Min. zu Fuss zum Eingang

Gebührenpflichtiger Parkplatz an der Festhalle unterhalb des Schlosses (Navi: „An der Festhalle“), auch für Busse. Der Aufstieg zum Basteitor dauert 15 bis 20 Minuten.

Der gesamte Schlossberg ist für Fahrzeuge gesperrt. Zu Fuss geht es über den sehr steilen Ministrantenweg, den Bürgermeister-Karl-Bauer-Weg mit Treppenabsätzen oder die gesperrte Fahrstrasse hinauf.

Route planen

Service & Gastronomie

  • Museumsshop

Im Burgladerl gibt es Kleinigkeiten zu kaufen, Getränke und ein WC; dazu eine grosse Terrasse.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Besuch planen

Führungenja · Dauer ca. 60 Min.
HinweiseTreffpunkt der Regelführungen ist das Burgladerl im Schloss (Kasse). Gruppen melden sich mindestens eine Woche vorher bei der Tourist-Information Aschau an (Tel. +49 8052 90490). Sonderführungen nach Vereinbarung.

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