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Radio- und Telefonmuseum Wertingen
Foto: Jkü · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons

Radio- und Telefonmuseum Wertingen

Städtisches Museum in Wertingen mit Hunderten meist funktionstüchtiger Röhrenradios, Grammophonen und Telefonen sowie eigenem Mittelwellensender.

ÖffnungszeitenEintritt frei

Über das Museum

Den Anstoss zum Wertinger Radiomuseum gab der Sammler Heinz Hippele aus Geratshofen, der der Stadt Wertingen seine Röhrenradios und Schallplatten schenkte. Wenig später überliess die Familie des Meitinger Sammlers Hans Wald der Stadt rund 160 weitere Radios aus den 1920er- bis 1940er-Jahren. Nach der Herrichtung der Räume im ersten Stock der ehemaligen Berufs- und Musikschule in der Fèrestrasse öffnete die Ausstellung 2012. Dazu gehört heute auch die Sammlung des Augsburger Sammlers Heinz Maxzin mit Röhrenradios und Radiodetektoren.

Seit Januar 2015 ergänzt ein Telefonmuseum das Haus. Grundstock ist eine Dauerleihgabe der Postlerhütte Augsburg, eines Kreises ehemaliger Telekom-Mitarbeiter. Auf rund 64 Quadratmetern zeigt es die Entwicklung der Fernmeldetechnik – vom ältesten Apparat aus dem Jahr 1898 über ein Walzentelefon von Siemens & Halske, Morseapparate, Münzfernsprecher, Fernschreiber und Hebdrehwähler bis zur gelben Telefonzelle.

Die Radiosammlung umfasst inzwischen mehrere Hundert Geräte: Röhrenradios ab den 1920er-Jahren, Detektorempfänger, Grammophone, Musiktruhen, Musikboxen, Tonbandgeräte und Schallplatten von Schellack bis Vinyl. Die meisten Geräte funktionieren noch. Betreut wird das Museum von ehrenamtlichen Radio- und Fernsehtechnikern und Sammlern, die auch Vorträge halten. An den Öffnungstagen sendet ein museumseigener Ortssender auf Mittelwelle 801 kHz ein Programm, das man mit den ausgestellten Empfängern hören kann.

Highlights

  • Mehrere Hundert überwiegend funktionstüchtige Röhrenradios ab den 1920er-Jahren
  • Eigener Museumssender auf Mittelwelle 801 kHz
  • Musikboxen, Grammophone und Musiktruhen
  • Telefonmuseum mit Apparat von 1898, Fernschreibern und gelber Telefonzelle
  • Monatliche Vorträge zur Radio- und Funkgeschichte

Dauerausstellungen

  • Radiomuseum – Sammlungen Hippele, Wald und Maxzin – In fünf Räumen sind Röhrenradios, Detektorempfänger, Grammophone, Musiktruhen, Musikboxen und Tonbandgeräte zu sehen, viele davon noch in Betrieb.
  • Telefonmuseum – Sammlung Postlerhütte Augsburg – Ein eigener Raum zeigt die Entwicklung der Telekommunikation mit Morseapparaten, Klappenschrank, Münzfernsprechern, Fernschreibern und einer gelben Telefonzelle.
Gegründet
2012
Träger
Stadt Wertingen

Eintrittspreise & Ermässigungen

Der Eintritt ist frei.

Gruppen–Gruppenführungen nach Vereinbarung über die Stadtverwaltung Wertingen (Tel. 08272 84-196).

Eintritt frei.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht: keine Angabe
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Die Ausstellung liegt im ersten Stock des Gebäudes.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Anreise & Parken

Das Museum liegt in der ehemaligen Berufs- bzw. Musikschule in der Fèrestrasse, in Nachbarschaft von Grund- und Realschule. Mit dem Auto Richtung Krankenhaus fahren, an der abknickenden Vorfahrt links in die Hans-Wertinger-Strasse und dann wieder links in die Fèrestrasse.

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Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

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Führungenja
HinweiseFührungen jederzeit nach Anmeldung über die Stadtverwaltung Wertingen (Tel. 08272 84-196). An den Öffnungssonntagen meist Vortrag um 15 Uhr; der Museumssender auf MW 801 kHz ist dann im Umkreis zu empfangen.

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