bis 27. November 2026
Mission Machen. Neue Perspektiven auf das westfälische Handwerk
Fotoausstellung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe über heutige Handwerksbetriebe in Westfalen und Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Inklusion.
Stadtgeschichtliches Museum Recklinghausens mit Stadtentwicklung, Bergbau und 20. Jahrhundert – Nachfolger des Vestischen Museums, Eintritt frei.
bis 27. November 2026
Fotoausstellung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe über heutige Handwerksbetriebe in Westfalen und Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Inklusion.
Die Wurzeln reichen bis 1890 zurück, als ein Verein für Orts- und Heimatkunde begann, Zeugnisse der Stadtgeschichte zu sammeln. Ab 1922 war die Sammlung als Vestisches Museum öffentlich zugänglich – zunächst im Rathauskeller, ab 1927 in der Turmschule am Kirchplatz (dem heutigen Ikonen-Museum) und ab 1935 im alten Gymnasium Petrinum, das 1944 bei einem Luftangriff zerstört wurde.
Erst 1988 erhielt das Museum mit dem ehemaligen AOK-Verwaltungsgebäude an der Hohenzollernstrasse wieder ein eigenes Haus. 2010 legte die Stadt Museum und Stadtarchiv zum Institut für Stadtgeschichte zusammen und schloss die alte Schau. Nach einer Neukonzeption eröffnete 2015 die Dauerausstellung „RETRO STATION – Nächster Halt: Vergangenheit!“, die den Rundgang als Zeitreise mit Bahnhofsstationen inszeniert.
Drei Bereiche gliedern die Ausstellung: die Entwicklung der Stadt von der frühen Besiedlung bis um 1900, die Bergbaugeschichte des Vests seit etwa 1870 bis zum Ende der Zechen sowie die Umbrüche des 20. Jahrhunderts mit Weltkriegen, NS-Zeit und Zuwanderung. Zu den bekanntesten Stücken gehören ein mittelalterlicher Baumstammbrunnen, Fragmente der Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert, eine nachgebaute Waschkaue und ein Streb sowie naive Malerei von Bergleuten.
Der Eintritt ist frei.
| Kinder & Jugendliche | –Eintritt für alle frei. |
|---|---|
| Gruppen | –Gruppenführung 55 € pro Gruppe (max. 25 Personen), mindestens zwei Wochen vorher anmelden; für Schulklassen und Kita-Gruppen kostenlos. |
| Kombi-Tour „Zeitreise durch Recklinghausen“ (Stadtführung mit Museumsbesuch) | 8 €An einzelnen Terminen; mit Ruhr.Topcard frei. |
Eintritt frei; öffentliche Führungen kostenfrei (Anmeldung erforderlich).
Aufzug vorhanden, die Tür ist jedoch sehr schmal: Rollstühle breiter als 60 cm passen nicht hinein, ein schmaler Leihrollstuhl steht bereit. Barrierearmer Eingang an der Rückseite (bitte klingeln), ein Behindertenparkplatz. Einzelne Texte in Brailleschrift, Führungen in Gebärdensprache (ca. 1,5 Stunden) mit Dolmetscherin auf Anfrage. Vorherige Anmeldung unter 02361 501907 empfohlen.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Bruchweg
Ab Recklinghausen Hauptbahnhof mit Bus SB 20 (Richtung Herne Bf) oder 235 (Richtung Stadion Hohenhorst) bis Haltestelle Bruchweg, dann zurück zur Kreuzung, die Hohenzollernstrasse überqueren und links abbiegen.
Parkplatz vorhanden
Parkplätze hinter dem Haus.
Von der A 43 (Abfahrt Recklinghausen/Herten) Richtung Innenstadt; am Eingang steht ein grosses Förderrad.
Route planenDazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Öffentliche Führung am letzten Mittwoch im Monat um 15 Uhr sowie Themenführungen (kostenfrei, Anmeldung unter stadtgeschichte@recklinghausen.de). Gebuchte Führungen nur nach Absprache mindestens zwei Wochen im Voraus. Die Überblicksführung durch die Dauerausstellung dauert etwa 1 bis 1,5 Stunden (Gruppen bis 25 Personen, ab 6 Jahren). |





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