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Ruhpoldinger Glockenschmiede
Foto: Angela M. Arnold, Berlin (=44Pinguine))) · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Ruhpoldinger Glockenschmiede

Denkmalgeschützte Hammerschmiede aus dem 17. Jahrhundert im Brander Tal bei Ruhpolding mit wassergetriebenem Hammerwerk und Schleiferei.

Vorübergehend geschlossenEintritt ab 10 €
Vorübergehend geschlossen. Das Museum ist vorübergehend geschlossen; ein Termin für die Wiedereröffnung ist nicht angekündigt.

Über das Museum

Die Glockenschmiede liegt am Thoraubach im Brander Tal am Fuss des Hochfelln und wird bereits 1646 in Urkunden erwähnt. Als Hammerschmiede nutzte sie die Wasserkraft des Bachs: Ein oberschlächtiges Wasserrad trieb das Hammerwerk mit drei schweren Schwanzhämmern an, ein zweites, kleineres Rad den Blasebalg. Gefertigt wurden vor allem geschmiedete Kuhglocken, daneben Werkzeuge, die in der zugehörigen Schleiferei geschliffen wurden.

Von den einst zahlreichen Schmieden rund um Ruhpolding blieb die Glockenschmiede am längsten in Betrieb, bis 1958. Schon 1936 wurde sie unter Denkmalschutz gestellt; der letzte Hammer- und Waffenschmiedemeister Fritz Grübl starb 1960. Das Anwesen mit Werkstatt, Wohnhaus, Stall, Remise und Schleiferei ist seit Generationen in Familienbesitz.

Nach einer Renovierung von 1979 bis 1981 konnte die Schmiede bei Führungen besichtigt werden. Später entstand eine Dauerausstellung zu Geschichte und Technik, ergänzt um einen Film von 1955 über den letzten Kuhglockenauftrag. Die Schleiferei wurde in mehrjähriger Arbeit instand gesetzt und 2007 für Besucher geöffnet; seit 2012 unterstützt ein Förderverein den Erhalt des Ensembles. Derzeit ist das Museum vorübergehend geschlossen.

Highlights

  • Hammerwerk mit drei Schwanzhämmern und Wasserrad von 3,80 m Durchmesser
  • Wassergetriebener historischer Blasebalg auf dem Hammerboden
  • Restaurierte Schleiferei von 1857
  • Originalfilm von 1955 über den letzten Kuhglockenauftrag
  • Denkmalgeschütztes Ensemble mit Wohnhaus, Stall und Remise

Dauerausstellungen

  • Geschichte und Technik der Glockenschmiede – Dokumentation im vorderen Anbau und auf dem Hammerboden zu Werkstatt, Wasserkraft und Produkten der Schmiede, ergänzt durch das begehbare Hammerwerk und die Schleiferei.
Träger
Privat (Familienbesitz), unterstützt vom Förderverein Glockenschmiede Ruhpolding e. V.
Leitung
Tyrena Ullrich

Eintrittspreise & Ermässigungen

Erwachsene10 €
Ermässigt9,50 €Ermässigungsberechtigte und Inhaber der Ruhpoldinger Bürgerkarte
Kinder & Jugendliche4 €bis 5 Jahre frei · Kinder von 6 bis 18 Jahren 4 €, unter 6 Jahren frei
Gruppen (ab 10 Pers.)7 € p. P.Ab 10 Personen; Reiseleiter und Busfahrer frei bei mehr als 15 Personen. Grössere Gruppen auf Anfrage.
Familien19 €Eltern mit Kindern
Gruppenpreis ab 25 Personen4,50 €pro Person; Fahrer und Reiseleiter frei
Schülergruppen4 €pro Kind; 2 Aufsichtspersonen frei

Mit der Chiemgau Karte freier Eintritt. Persönliche Führung bis 30 Personen 45 € (ab 30 Personen zusätzlich 1 € pro Person), altersgerechte Führung für Schülergruppen 45 €, englische Führung 50 €; Führungen nur mit Voranmeldung.

Barrierefreiheit

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Anreise & Parken

Mit dem Auto

Parkplatz kostenlos

Kostenloser Museumsparkplatz direkt am Museum (während des Besuchs); Busparkplatz für Gruppen in der Nähe.

Die Schmiede liegt abgelegen im Brander Tal am Thoraubach am Fuss des Hochfelln und ist auch ein Ziel für Rad- und Wandertouren.

Route planen

Service & Gastronomie

  • Museumsshop

Museumsladen mit geschmiedeten und gegossenen Kuhglocken, schmiedeeisernen Pfannen, Reiseandenken und Museumsführer; Getränke erhältlich.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Besuch planen

Führungenja
Angebote für Schulenja
HinweiseFührungen zu Geschichte und Technik des Schmiedehandwerks nach Voranmeldung, auch auf Englisch und altersgerecht für Schulklassen. Ein Film von 1955 zeigt die Schmiede noch in Betrieb.

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