Erste grosse institutionelle Einzelschau in Europa seit dem Tod der US-Malerin, die Comicfiguren wie Micky Maus und Batman mit gestischer Abstraktion in düstere Bilder verwandelte. Entstanden mit dem ICA Miami und dem FRAC des Pays de la Loire.
Über das Museum
Der Hamburger Jurist und Unternehmer Harald Falckenberg (1943–2023) trug über Jahrzehnte eine der grossen Privatsammlungen zeitgenössischer Kunst in Deutschland zusammen, heute rund 1.900 Werke. Den Schwerpunkt bilden deutsche und amerikanische Positionen seit den 1980er-Jahren, oft mit provokantem, gesellschaftskritischem oder subkulturellem Einschlag – vertreten sind etwa Martin Kippenberger, Jonathan Meese, Thomas Hirschhorn, Werner Büttner und die Wiener Aktionisten.
Seit 2001 ist die Sammlung in einer denkmalgeschützten Fabrikhalle der ehemaligen Phoenix-Werke in Hamburg-Harburg untergebracht. Der Berliner Architekt Roger Bundschuh baute das Gebäude bis 2008 um: Auf fünf Ebenen und gut 6.000 Quadratmetern entstanden offene Ausstellungsflächen, die eine kaskadenartige Treppe erschliesst und die auch grosse Installationen dauerhaft aufnehmen können.
Seit Januar 2011 wird das Haus von den Deichtorhallen Hamburg betrieben. Neben Präsentationen aus dem Bestand zeigt es grosse Einzelausstellungen, unter anderem zu Philip Guston, Hanne Darboven und Cindy Sherman. Eine Besonderheit ist das Schiebelager, in dem nicht ausgestellte Werke hängen und das bei Sammlungsführungen zugänglich ist. Nach Umbauarbeiten öffnet das Haus im Oktober 2026 wieder mit einer Retrospektive der US-Malerin Joyce Pensato.
Highlights
Rund 1.900 Werke internationaler Gegenwartskunst aus der Sammlung Harald Falckenberg
Umgebaute Fabrikhalle der Phoenix-Werke mit kaskadenartigem Treppenraum
Schiebelager mit nicht ausgestellten Werken, zugänglich bei Sammlungsführungen
Werke u. a. von Martin Kippenberger, Jonathan Meese und Thomas Hirschhorn
Träger
Deichtorhallen Hamburg GmbH
Eintrittspreise & Ermässigungen
Erwachsene
11 €
Ermässigt
7 €
Kinder & Jugendliche
freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei
Studierende & Azubis
7 €Studierende ausgewählter Hamburger Hochschulen (HFBK, Kunstgeschichtliches Seminar der Universität, HAW Gestaltung, HCU Kultur der Metropole) sowie Hamburger Erstsemester (Sept.–Dez.) frei
Gruppen (ab 8 Pers.)
10 € p. P.Ab 8 Personen mit Voranmeldung 10 €, ermässigt 5 € pro Person; Gruppenführung (90 Min.) 125 € zzgl. Eintritt, Zuschlag für Fremdsprache bzw. Sonn- und Feiertag je 12 €; Buchung über den Museumsdienst Hamburg (info@museumsdienst-hamburg.de, 040 428131-0) mit ca. zwei Wochen Vorlauf. Schulklassen allgemeinbildender Schulen frei (Führung 60 Min. 60 €, 90 Min. 75 €, Workshop 120 Min. 90 €).
Lizenzführung (eigene Gästeführer, nur So 12–17 Uhr)
15 €Pro Gruppe
Freier Eintritt u. a. für ICOM-Mitglieder, Mitglieder des Förderkreises der Deichtorhallen und des Klubs der Künste, Pressevertreter, Mitarbeitende der Museen der Kunstmeile, Mitglieder des BDK Hamburg und des Gästeführerverbands. Die Kurzführung am offenen Sonntag ist im Eintritt enthalten.
Barrierefreiheit
Teilweise rollstuhlgerecht
Aufzug: keine Angabe
Barrierefreies WC: keine Angabe
Behindertenparkplatz: keine Angabe
Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Laut Deichtorhallen nur eingeschränkt barrierefrei; Rückfragen vor dem Besuch an besuch@deichtorhallen.de.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Harburg · 400 m
S3/S31 bis Harburg (ca. 14 Min. ab Hauptbahnhof), Ausgang Moorstrasse/Seeveplatz; über Moorstrasse und Wilstorfer Strasse zu Tor 2, der Weg ist ausgeschildert.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Gebührenpflichtiges Parkhaus im Phoenix-Center direkt nebenan (Einfahrt Wilstorfer Strasse); alternativ Parkhaus Harburg Carrée, Wilstorfer Str. 48, rund 200 m entfernt.
Mit dem Auto über die A253 (Abfahrt Hamburg-Wilstorf) oder die A1 (Abfahrt Hamburg-Harburg).
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
Führungen
ja
Angebote für Schulen
ja
Hinweise
Kein regulärer Wochenbetrieb: offen ohne Anmeldung nur sonntags während Ausstellungen, ansonsten Besuch ausschliesslich mit gebuchter öffentlicher Führung oder Gruppenführung. Das Schiebelager mit nicht ausgestellten Werken ist nur bei Sammlungsführungen zugänglich.