Internationaler Wettbewerb für zeitgenössische Silberschmiedekunst mit Gefässen und Objekten von hoher handwerklicher Präzision; Teil der Ausstellungsreihe „Silver Lining“.
Installation der Künstlerin aus ihrem Langzeitprojekt, eine Million Porzellangefässe zu fertigen.
Über das Museum
Pforzheim ist seit dem 18. Jahrhundert ein Zentrum der Schmuck- und Uhrenherstellung, und die Wurzeln der städtischen Schmucksammlung reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Ein eigenes Museum erhielt sie 1961 mit der Eröffnung des Reuchlinhauses.
Das nach dem Humanisten Johannes Reuchlin benannte Kulturzentrum entwarf Manfred Lehmbruck, Sohn des Bildhauers Wilhelm Lehmbruck, in der klaren Formensprache Mies van der Rohes. Vier kubische Baukörper nahmen ursprünglich Kunstgalerie, Bibliothek, Heimatmuseum und einen Festsaal auf. Nachdem Heimatmuseum und Stadtbücherei in den 1980er- und 1990er-Jahren ausgezogen waren, teilen sich heute Schmuckmuseum und Kunstverein das Gebäude. Nach einem behutsamen Umbau durch das Büro HG Merz öffnete das Museum im März 2006 mit deutlich grosszügigerer Präsentation wieder.
Als weltweit einziges öffentliches Museum, das sich ausschliesslich dem Schmuck widmet, zeigt es Stücke von der griechischen und etruskischen Antike über Renaissance, Barock und Jugendstil bis zur Schmuckkunst seit 1960. Dazu kommen die ethnografische Sammlung Herion, die Taschenuhrensammlung Philipp Weber, eine umfangreiche Ringsammlung und ein Bereich zur Geschichte der Pforzheimer Schmuckindustrie. Jährlich laufen drei bis vier Sonderausstellungen. Ende August 2026 brachen Täter in das Museum ein; nach den Reparaturen ist es seit dem 25. September 2026 wieder geöffnet.
Highlights
Schmuck aus fünf Jahrtausenden, von der Antike bis zur Gegenwart
Bedeutende Sammlung zeitgenössischer Schmuckkunst seit 1960
Ethnografische Schmucksammlung Herion
Taschenuhrensammlung Philipp Weber
Reuchlinhaus von Manfred Lehmbruck (1961)
Dauerausstellungen
Schmuck aus fünf Jahrtausenden – Sammlungspräsentation von antikem Goldschmuck über Renaissance und Jugendstil bis zur Schmuckkunst der Gegenwart, ergänzt um die Taschenuhren- und die Ringsammlung.
Was ist Schmuck? – Seit Dezember 2021 neu gestaltete Sammlungsschau, die anhand von Beständen des Museums der Frage nachgeht, was Schmuck ausmacht.
Gegründet
1961
Träger
Stadt Pforzheim
Eintrittspreise & Ermässigungen
Erwachsene
4,50 €
Ermässigt
2,50 €Studierende, Auszubildende, Inhaber von Deutschlandticket, Schwarzwald-Gästekarte oder SWR2-Kulturkarte
4,50 €/2,50 € gelten für die Dauerausstellung; die Ausstellungsreihe „Silver Lining“ kostet 12,50 €/10 € inklusive Dauerausstellung. Frei für Kitagruppen und Schulklassen aus Pforzheim und den Partnerstädten sowie mit Museums-PASS-Musées. Zahlung bar, mit EC- oder Kreditkarte.
Barrierefreiheit
Teilweise rollstuhlgerecht
Aufzug: keine Angabe
Barrierefreies WC: keine Angabe
Behindertenparkplatz: keine Angabe
Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Überwiegend barrierefrei. Rampe für Rollstühle und Kinderwagen ab der rechten Seite des Cafés (Dr.-Brandenburg-Strasse) um die Terrasse zum Haupteingang. Das Obergeschoss der historischen Sammlung und die Taschenuhrensammlung Philipp Weber sind nur über Treppen erreichbar. Sitzgelegenheiten vorhanden.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Eintritt Kinder
bis 14 Jahre frei
Familienticket
7,50 € · Familienkarte
Familienführungen & Workshops
Mitmach- & Anfassstationen
Kinderwagenfreundlich
Kindergeburtstage
Kinderführung „Schmuckgeschichten“ (ab 6 Jahren, 45 Min.), KinderSchmuckmuseum mit Schubladenschrank zum Entdecken und Anprobieren, Schmuckwerkstatt für 6- bis 17-Jährige und Familiensonntage mit dem Maskottchen Schmucki. Kindergeburtstag „Funkelndes Fest“ ab 6 Jahren (bis 8 Kinder, 2 Std., Di–Sa). Rampe für Kinderwagen zum Eingang; das Obergeschoss mit der historischen Sammlung ist nur über Treppen erreichbar.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Ab Hauptbahnhof Bus 4, 41 oder 666 bis Schmuckmuseum bzw. Bus 3 oder 742 bis Jahn-/Bleichstrasse
Mit dem Auto
Parkplatz gebührenpflichtig
Kostenpflichtige Pkw-Parkplätze gegenüber dem Museum; Busparkplätze am Museum und beim Stadttheater.
ARTE Ristorante & Café im Schmuckmuseum (Mi und So 10–17 Uhr, Do–Sa 10–22 Uhr, Sommerpause im August) mit Blick in den Stadtgarten.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
Führungen
ja · Dauer ca. 60 Min.
Angebote für Schulen
ja
Hinweise
Gruppenführungen auf Deutsch 70 € (60 Min.) bzw. 100 € (90 Min.), in Fremdsprachen 90 € bzw. 130 €; Kinder- und Jugendführungen 25 €. Anmeldung per Online-Formular; Lehrerportal mit Angeboten für Schulen.