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Stadtmuseum Fellbach
Foto: Diego.fellbach · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Stadtmuseum Fellbach

Stadtgeschichte von Fellbach in einem Fachwerkhaus von 1685, mit MörikeKabinett und Fotografien von Hansel Mieth und Otto Hagel – Eintritt frei.

ÖffnungszeitenEintritt frei

Über das Museum

Das Stadtmuseum Fellbach ist in einem stattlichen Fachwerkhaus in der Hinteren Strasse untergebracht, das der Bäcker Jakob Ebensperger 1685 als Wohnhaus mit Bäckerei und Weinhandlung errichten liess. Später betrieben die Wundärzte Johannes Irion und Heinrich Koch hier eine Praxis mit Apotheke und pflegten zugleich psychisch kranke Menschen; ab 1899 gehörte das Anwesen einem Gärtner, der ein Gewächshaus mit Dampfkessel und eine kleine Badeanstalt einrichtete.

In den 1970er-Jahren kaufte die Stadt das Gebäude und eröffnete 1977 ein Museum zur Ortsgeschichte. Nach einer grundlegenden Neukonzeption wurde das Haus im Herbst 2011 wiedereröffnet. Kennzeichen des neuen Konzepts ist der Dialog zwischen Gegenwart und Vergangenheit: Jeder Raum führt von einem heutigen Bezug zurück in die Geschichte.

Die Dauerausstellung auf drei Etagen behandelt die pietistische Prägung des Dorfes, die Lehrer- und Musikerfamilie Auberlen, den Weg Fellbachs zur Stadt, Verfolgung im Nationalsozialismus und das Leben der Weingärtnerin Marie Frech, deren Stuben erhalten wurden. Hinzu kommen Fotografien der aus Fellbach stammenden LIFE-Fotografen Hansel Mieth und Otto Hagel sowie das MörikeKabinett zu Eduard Mörikes Aufenthalt 1873 und zum Fellbacher Mörike-Preis.

2014 war das Museum für den Europäischen Museumspreis nominiert, 2019 erhielt es die Auszeichnung „Vorbildliches Heimatmuseum“. Mindestens zweimal jährlich entstehen Sonderausstellungen gemeinsam mit Vereinen und Gruppen aus der Stadt.

Highlights

  • MörikeKabinett mit Porträts der Mörike-Preisträger
  • Originalstuben der Weingärtnerin Marie Frech
  • Fotografien von Hansel Mieth und Otto Hagel
  • Fachwerkhaus von 1685
  • Auszeichnung „Vorbildliches Heimatmuseum 2019“

Dauerausstellungen

  • Gestern trifft heute – Stadtgeschichte Fellbach – Themenräume zu Pietismus, Schule und Musik, dem Weg zur Stadt, NS-Verfolgung und dem Alltag der Weingärtnerin Marie Frech, jeweils mit Bezug zur Gegenwart.
  • MörikeKabinett – Eduard Mörikes Aufenthalt in Fellbach 1873, sein Verhältnis zu den Frauen seines Lebens und die Träger des Fellbacher Mörike-Preises.
  • Hansel Mieth und Otto Hagel – Erstabzüge des aus Fellbach stammenden Fotografenpaars, das in den USA für LIFE sozialkritische Reportagen fotografierte.
Gegründet
1977
Träger
Stadt Fellbach (Kulturamt)
Leitung
Ursula Teutrine

Eintrittspreise & Ermässigungen

Der Eintritt ist frei.

Kinder & Jugendliche–Eintritt für alle frei.
Gruppen–Führung 50 € pro Gruppe; Gruppen werden in Einheiten bis 15 Personen eingeteilt.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht: keine Angabe
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Laut Stadt Fellbach rollstuhlgerechter Zugang; Angaben zur Erreichbarkeit aller drei Etagen liegen nicht vor.

Kinder & Familie

  • Kinderwagenfreundlich

Zugang für Kinderwagen geeignet.

Anreise & Parken

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Parkhaus Stadtmitte.

Das Museum liegt in der Fellbacher Altstadt nahe dem Rathaus.

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Service & Gastronomie

  • Café: nicht vorhanden

An jedem ersten Sonntag im Monat mobiles Café des Vereins „Kreativ Handeln“ mit selbstgebackenem Kuchen.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

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Führungenja
Angebote für Schulenja
HinweiseFührungen und Schulführungen auf Anfrage (0711 5851-7592); wegen der kleinen Räume Gruppen bis 15 Personen.

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