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Tuchmuseum Lennep in Remscheid
Foto: Frank Vincentz · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Tuchmuseum Lennep

Ehrenamtlich geführtes Museum in Remscheid-Lennep zur bergischen Tuchmacherei am Beispiel der Firma Johann Wülfing & Sohn – Eintritt frei.

ÖffnungszeitenEintritt frei

Über das Museum

Den Grundstock des Tuchmuseums bildet ein Werksmuseum, das die Tuchfabrik Johann Wülfing & Sohn Mitte der 1980er-Jahre im alten Herrenhaus auf ihrem Firmengelände in Dahlerau einrichtete und 1987 eröffnete. Das Familienunternehmen hatte über zwei Jahrhunderte in Lennep und an der Wupper hochwertige Stoffe produziert; ab 1880 lieferte eine eigene Kammgarnspinnerei in Lennep einen Teil des Garns. Mit dem Ende der Produktion als letzter Textilhersteller der Region musste auch das Werksmuseum schliessen.

Die Sammlung zog daraufhin in Räume der Grundschule Freiherr vom Stein an der Hardtstrasse in Lennep, direkt gegenüber dem Deutschen Röntgen-Museum. 1997 wurde dort das Tuchmuseum eröffnet. Träger ist die Anna-Hardt-Stiftung, eine ursprünglich soziale Familienstiftung aus dem 19. Jahrhundert, die sich seit 1989 der Erforschung der bergischen Tuchmacherei widmet. Ehrenamtliche betreiben das Haus ohne öffentliche Zuschüsse.

In sechs Räumen zeigt das Museum, wie aus Schafwolle Garn und schliesslich Tuch wird, welche Rolle die Wupper als Energie- und Wasserlieferant spielte und wie Lennep zur Stadt der Tuchmacher wurde. Weitere Themen sind die Handelshäuser, die das bergische Tuch weltweit vertrieben, die Sozialeinrichtungen der Unternehmer für ihre Belegschaft sowie Mode, Farben und Musterkollektionen aus rund einem Jahrhundert. Das Tuchmuseum ergänzt das Wülfing-Museum in Radevormwald-Dahlerau, wo der historische Maschinenpark der Fabrik erhalten ist.

Highlights

  • Weg der Wolle vom Schaf bis zum fertigen Anzugstoff
  • Originalobjekte aus dem Werksmuseum der Tuchfabrik Johann Wülfing & Sohn
  • Musterbücher und Stoffkollektionen aus rund 100 Jahren
  • Themenraum zur Wupper als Energiequelle der Tuchindustrie
  • Webkurse in Zusammenarbeit mit einem Textilkünstler

Dauerausstellungen

  • Tuchmacherei im Bergischen Land – Sechs Räume zur Lenneper Tuchindustrie: von der Wollverarbeitung über die Wupper als Energiequelle bis zu Handelshäusern, Unternehmerstiftungen und Musterkollektionen.
Gegründet
1997
Träger
Anna-Hardt-Stiftung e.V.

Eintrittspreise & Ermässigungen

Der Eintritt ist frei.

Kinder & Jugendliche–Eintritt für alle frei.
Gruppen–Führung oder Sonderöffnung ausserhalb der regulären Zeiten: 50 € für eine Gruppe bis 10 Personen; Schulklassen sind von der Gruppengrenze ausgenommen.

Eintritt frei; Spenden sind am Ausgang willkommen.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
  • Aufzug: nicht vorhanden
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Der Eingang liegt 8 Stufen hoch; ein Treppenlift führt bis ins Museum. Innerhalb des Museums gibt es zwei Treppen, das Haus ist daher nicht barrierefrei.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Anreise & Parken

Der Beschilderung zum Deutschen Röntgen-Museum folgen – das Tuchmuseum liegt gegenüber in der Hardtstrasse 2.

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Service & Gastronomie

  • Café: nicht vorhanden
  • Restaurant: nicht vorhanden
  • Museumsshop

Kleiner Museumsshop mit Büchern, Geschirrtüchern, Seife und Andenken. Für eine Bergische Kaffeetafel empfiehlt das Museum die Gaststätte „König von Preussen“ in der Lenneper Altstadt (rund 5 Minuten entfernt, sonntags Ruhetag).

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

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Führungenja
HinweiseFührungen für bis zu 10 Personen (50 €); die Dauer richtet sich nach Wunsch, mindestens eine Stunde sollte eingeplant werden. Zweimal im Jahr finden Webkurse statt (Anmeldung direkt beim Kursleiter).

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