
wArtehalle
Kunstmuseum in einer rund 10 m² grossen Buswartehalle in Welchenhausen – Wechselausstellungen aus dem Dreiländereck, rund um die Uhr frei zugänglich.
Über das Museum
In Welchenhausen, einem kleinen Ortsteil von Lützkampen am Dreiländereck mit Belgien und Luxemburg, stand 2002 ein neu gebautes Buswartehäuschen, das kaum noch genutzt wurde. Der Lehrer Bernd Kersting regte an, es mit Kunst zu bespielen; Ortsbürgermeisterin Leonie Simons und die Dorfbewohner zogen mit. Aus der Initiative ging der Museumsverein wArtehalle Welchenhausen e. V. hervor, dem die Gemeinde das Häuschen dauerhaft überliess.
In Gemeinschaftsarbeit wurden Wände versetzt sowie Beleuchtung, Bänke und ein Pult für das Gästebuch eingebaut, später auch ein Parkplatz angelegt. Im Sommer 2002 eröffnete die erste Ausstellung. Seither zeigt die wArtehalle auf rund zehn Quadratmetern mehrere Wechselausstellungen im Jahr – inzwischen über 90 –, vorrangig mit Kunstschaffenden aus Deutschland, Belgien und Luxemburg. Das Häuschen hat keine Tür, ist rund um die Uhr offen und dient weiterhin als Bushaltestelle; für Vernissagen wurde ein Schuppen nebenan überdacht.
Der Verein versteht seine Arbeit als grenzüberschreitend: Er beteiligte sich am Kulturhauptstadtjahr Luxemburg 2007, liess mit Jugendlichen aus drei Ländern die Skulpturen „Grenzrosen“ errichten und richtete 2016 ein Symposium in Burg-Reuland aus. Entlang der Strasse nach Stupbach entstand die KultOurtal-Strasse mit rund 25 Kunstwerken und Kulturdenkmälern; im ehemaligen Spritzenhaus Stupbach zeigt der Verein zusätzlich Ausstellungen zu regionalen Themen.
Highlights
- Ausstellungsraum von rund 10 m² in einer genutzten Bushaltestelle
- An 365 Tagen rund um die Uhr geöffnet, Eintritt frei
- Wechselausstellungen mit Kunst aus Deutschland, Belgien und Luxemburg
- Holzskulpturen von Theo Wiesen auf der Museumswiese nebenan
- Skulpturen und Kulturdenkmäler an der KultOurtal-Strasse bis Stupbach
Dauerausstellungen
- KultOurtal-Strasse – Auf der rund 2,7 km langen Strasse von Welchenhausen nach Stupbach stehen etwa 25 Kunstwerke und Kulturdenkmäler, darunter Holzskulpturen von Theo Wiesen und die „Grenzrosen“ von Thomas Rother.
- Gegründet
- 2002
- Träger
- Museumsverein wArtehalle Welchenhausen e. V.
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Barrierefreier Zugang; die Ausstellung ist von aussen durch die offene Halle einsehbar.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Theodor-Wiesen-Platz · 0 m
Bus bis zur Haltestelle direkt an der wArtehalle – das Museum ist selbst das Wartehäuschen.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Besucherparkplatz an der wArtehalle; zusätzlich Park- und Rastplatz am Brückenplatz an der Grenzbrücke nach Belgien.
Service & Gastronomie
- Café: nicht vorhanden
- Restaurant: nicht vorhanden
- Museumsshop: nicht vorhanden
- Garderobe: nicht vorhanden
- Schliessfächer: nicht vorhanden
Einkehrmöglichkeit im Gasthaus „Zur alten Mühle“ in Stupbach.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Führungen für Gruppen nach Absprache mit dem Museumsverein. Vernissagen finden im überdachten Schuppen neben der wArtehalle statt. |



