
Museum Lassaner Mühle
Heimatmuseum in der einstigen Wassermühle von Lassan am Peenestrom: Stadtgeschichte, altes Handwerk und erhaltene Mühlentechnik.
Über das Museum
Eine Wassermühle ist an dieser Stelle in Lassan schon seit dem 15. Jahrhundert bezeugt. Das heutige zweigeschossige Fachwerkgebäude mit Steingiebel entstand im 19. Jahrhundert, nachdem der Vorgängerbau abgebrannt war. Bis 1930 trieb ein Wasserrad die Mühle an, danach ein Dieselmotor und später ein Elektromotor. Ihren Dienst tat sie bis 1976, zuletzt für die örtliche LPG; danach stand das Haus jahrelang fast leer und diente der Stadt als Lager.
1982 schlossen sich interessierte Bürger zur Interessengemeinschaft Heimatgeschichte Lassan zusammen. In sechs Jahren bauten sie die Mühle gemeinsam mit zahlreichen Lassaner Betrieben, Einzelpersonen und mit Unterstützung des damaligen Kreises zum Museum um, das am 9. Juli 1988 eröffnete. Der Verein betreibt das Haus bis heute ehrenamtlich, gibt seit 1989 Hefte zur Heimatgeschichte heraus und zeigt während der Saison Sonderausstellungen regionaler Künstler.
Die Ausstellung verteilt sich auf drei Ebenen. Im Hochparterre stehen erhaltene Maschinenteile der Mühle neben der Stadtgeschichte von der ersten Besiedlung bis 1945 und Porträts bekannter Lassaner wie Bernt Notke, Johann Joachim Spalding und Theodor Bartus. Das Obergeschoss widmet sich Seefahrt, Fischerei und Holzhandwerk mit Zunftgerät, im Keller sind eine Schmiede, Stellmacherei, ein Backofen und Reste der alten Antriebstechnik zu sehen. Gegenüber zeigt die Friedrich-von-Lösewitz-Halle historische Landtechnik.
Highlights
- Erhaltene Mühlentechnik bis hin zur Königswelle
- Zunftgeschirr der Zimmererinnung von 1786
- Innungsprotokoll der Schuhmacher von 1696
- Nachgebildete Fahnen der Lassaner Schützenkompanie
- Historische Landmaschinen in der Friedrich-von-Lösewitz-Halle
Dauerausstellungen
- Stadtgeschichte und Mühlentechnik – Im Hochparterre erhaltene Maschinenteile der Mühle und die Geschichte Lassans von der ersten Besiedlung bis 1945, darunter Notgeld, Kleinbahn und bekannte Persönlichkeiten.
- Handwerk, Seefahrt und Fischerei – Obergeschoss und Keller zeigen Holzhandwerk mit Zunftgerät, Fischerei, eine Schneiderstube, Schmiede, Stellmacherei und einen alten Backofen.
- Historische Agrartechnik – In der gegenüberliegenden Friedrich-von-Lösewitz-Halle stehen landwirtschaftliche Maschinen und Geräte von Dreschmaschinen bis zu frühen Traktoren.
- Gegründet
- 1988
- Träger
- Interessengemeinschaft Heimatgeschichte Lassan e.V.
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 4 € |
|---|---|
| Kinder & Jugendliche | 2 €Kinder bis 14 Jahre 2 €. |
| Seniorinnen & Senioren | 2 € |
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Die Ausstellung verteilt sich auf Hochparterre, Obergeschoss und Keller.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Gruppenführungen durch die drei Gebäude des Museumskomplexes gestalten Vereinsmitglieder nach Anmeldung (etwa acht Tage vorher, per E-Mail), auch ausserhalb der Öffnungszeiten. Auf der Website gibt es einen virtuellen Rundgang. |




