
Weygang-Museum
Museum in Öhringen mit bedeutender Zinnsammlung, historischer Zinngiesserei, Römerkeller und Stadtgeschichte – geöffnet am ersten Sonntag im Monat.
Über das Museum
Das Museum geht auf den Zinngiessermeister August Weygang (1859–1946) zurück. Er vermachte sein Vermögen der Stadt Öhringen mit der Auflage, in seinem Wohnhaus dauerhaft ein Museum einzurichten. Am 24. Mai 1953 wurde es eröffnet.
Das Gebäude gehört zur Karlsvorstadt, einer barocken Stadterweiterung des 18. Jahrhunderts: Fürst Friedrich Carl zu Hohenlohe-Oehringen liess entlang der Ausfallstrasse nach Neuenstein eine Reihe gleichartiger Häuser an die mittelalterliche Stadtmauer bauen. 1999 wurde das Haus umfassend saniert, 2005 zeichnete der Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart es als vorbildliches Heimatmuseum aus. 2011 erwarb die Stadt Weygangs Werkstattausstattung samt Formen zurück.
Die rund 6.000 Exponate verteilen sich auf mehrere Bereiche: Im Erdgeschoss geht es um Stadtgeschichte, Zunftwesen und Hohenloher Volkskunst, im Obergeschoss um Wohnkultur von der Renaissance bis zum Historismus und Weygangs grosse Zinnsammlung, darunter seine eigenen Nachbildungen von Renaissance-Arbeiten. Im Keller sind Funde aus dem römischen Öhringen zu sehen, ergänzt durch einen Limes-Container und ein rekonstruiertes Limestor. In der historischen Zinngiesserei wird bis heute gegossen. Seit 1997 unterstützt ein Förderverein das Haus.
Highlights
- Umfangreiche Zinnsammlung vom 16. bis ins 20. Jahrhundert
- Historische Zinngiesserei, in der noch gegossen wird
- Römerkeller mit Weihealtären, Götterfiguren und Terra Sigillata
- Limes-Container und rekonstruiertes Limestor
- Wohnräume von der Renaissance bis zum Historismus
Dauerausstellungen
- Zinnsammlung und Wohnräume – Zinngerät vom 16. bis 20. Jahrhundert und eingerichtete Zimmer von der Renaissance bis zum Historismus, ergänzt durch die noch genutzte Zinngiesserei.
- Heimatmuseum – Stadtgeschichte Öhringens mit Zunftzeichen aus Zinn und Hohenloher Volkskunst.
- Römerkeller und Limes – Funde aus dem römischen Öhringen wie Weihesteine, Götterfiguren und Geschirr, dazu Limes-Container und rekonstruiertes Limestor.
- Gegründet
- 1953
- Träger
- Stadt Öhringen
- Leitung
- Eva Seydl
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
| Gruppen | –Gruppenführung 45 € pro Stunde; für Öhringer Schulen und Kindergärten kostenlos. |
|---|---|
| Museum nach Feierabend (3. Mittwoch im Monat) | 5 € |
Eintritt frei, Spenden willkommen. Beim Zinngiessen wird pro Figur ein Unkostenbeitrag erhoben.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Museum ist nicht barrierefrei.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
- Mitmach- & Anfassstationen
Zu Ostern und Weihnachten können Kinder in der historischen Werkstatt eigene Zinnfiguren giessen. Dazu kommen Mitmachführungen für 6- bis 12-Jährige, Ferienprogramme und kostenlose Ausmalvorlagen zum Herunterladen.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Service & Gastronomie
Bei Veranstaltungen wie dem Weihnachtszinngiessen öffnet ein Museumscafé.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Gruppenführungen nach Absprache zu Themen wie Römer, Handel, Zinn, Handwerk und Zünfte. Programme für Kindergarten bis Oberstufe sowie für Menschen mit Lernbeeinträchtigung. Anfragen per E-Mail. |




