
Wiesentäler Textilmuseum
Lebendiges Museum zur Textilgeschichte des Wiesentals mit vorgeführten Webmaschinen, Video-Guide und Mitmach-Weben.
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Über das Museum
Das Wiesentäler Textilmuseum erinnert an die Textilindustrie, die das Tal zwischen Basel und Todtnau mehr als 150 Jahre lang prägte. Im 19. Jahrhundert siedelten sich hier Fabrikanten aus der Schweiz und dem Elsass an; die Wasserkraft der Wiese und der Beitritt Badens zum Deutschen Zollverein 1834 beschleunigten die Entwicklung, und zeitweise lebten über 20.000 Menschen von Spinnen, Weben und Bleichen.
Das Museum wurde 1996 gegründet und legte damals den Grundstock der Sammlung. Nach der Gründung des Fördervereins 2003 entstanden durch aufwendige Umbauten rund 1.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche; am 30. April 2009 folgte die Neueröffnung.
Schwerpunkt sind betriebsfähige mechanische Webmaschinen, Spinn- und Spulmaschinen, Saitenflechtmaschinen und Prüfgeräte für die Baumwollqualität, die den Weg vom Faden zum Stoff vorführen. Ein Atelier widmet sich Stoffmustern, Zeichnungen und Patronen, Bilddokumentationen zeigen die Entwicklung seit dem frühen 19. Jahrhundert. Ein eigener Bereich erzählt die Geschichte der Marke „irisette“, mit der in Zell die erste europäische bunt gewebte Bettwäsche vermarktet wurde.
Highlights
- Vorführung des gesamten Wegs von der Baumwollfaser bis zum Stoff an funktionsfähigen Maschinen
- Jacquard-Webmaschinen, an denen Bildweben und Mustererstellung erklärt werden
- Video-Guide mit zehn Stationen auf Deutsch, Englisch und Französisch
- Geschichte der Bettwäsche-Marke „irisette“
- Selbst weben unter Anleitung
Dauerausstellung
- Textilindustrie im Wiesental – Betriebsfähige Webmaschinen und Spinnereitechnik zeigen den Weg von der Baumwolle zum Stoff und die Geschichte der Textilära im Wiesental.
- Gegründet
- 1996
- Träger
- Wiesentäler Textilmuseum Zell im Wiesental e. V.
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 8 € |
|---|---|
| Ermässigt | 4 €Jugendliche und Schüler |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 8 € p. P.Führung ausserhalb der Öffnungszeiten ab 10 Personen 8 € pro Person; bis 10 Personen pauschal 80 €. |
| Schulklasse inkl. 2 Begleitpersonen | 40 €Eintritt und Führung inklusive |
| Gruppenführung ausserhalb der Öffnungszeiten bis 10 Personen (pauschal) | 80 €Eintritt und Führung inklusive |
Der Eintritt enthält die Führung. Bezahlt wird bar oder auf Rechnung, Kreditkarten werden nicht akzeptiert. Führungen mit Umtrunk oder Apéro auf Anfrage.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Museum hat keine Stufen; an allen Stationen stehen Klappstühle bereit.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
- Mitmach- & Anfassstationen
Unter Anleitung kann selbst gewebt werden; Schulklassen nutzen das Museum als ausserschulischen Lernort.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Zell im Wiesental (Endstation S6)
S6 ab Basel SBB bis zur Endstation Zell im Wiesental, Halbstundentakt.
Mit dem Auto
Parkplatz kostenlos
Direkt beim Museum 2 Stunden kostenlos mit Parkscheibe; Busparkplatz direkt vor dem Museum.
Eine kurze Wegbeschreibung vom Bahnhof zum Museum gibt es auf Anfrage per E-Mail.
Route planenService & Gastronomie
- Museumsshop
Museumsshop mit Souvenirs; für Gruppen kann ein Apéro (Weisswein, Rotwein, Sekt, Bier, Speckgugelhupf) zugebucht werden.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
- Private Feiern
- Firmenveranstaltungen
Nutzbar für Klassentreffen mit Stehempfang, Firmenevents, Vernissagen sowie Musik- und Theateraufführungen; Anfrage per E-Mail.
Anfrage & DetailsBesuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Audioguide | ja (DE, EN, FR) |
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Video-Guide mit zehn Stationen zum selbstständigen Rundgang; Führungen auf Deutsch, auf Anfrage auch auf Englisch. Besucher können sich unter Anleitung selbst am Weben versuchen. |

