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Mannlich-Haus

Barockhaus in Zweibrücken mit Vogelwerk, Lithographien und Erinnerungsstücken an den Hofmaler Johann Christian von Mannlich.

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Über das Museum

Das Mannlich-Haus steht in der Herzogsvorstadt, die in den 1770er-Jahren nach Plänen des Hofarchitekten Ludwig Hautt für höhere Beamte des Herzogs entstand. Das Haus Nummer 8 fiel 1772 bei einer Zwangslotterie an Herzog Christian IV., der es seinem Hofmaler Johann Christian von Mannlich schenkte; die Familie zog 1773 ein. 1857 erwarb Ludwig Molitor das Anwesen, 1954 ging es an die Protestantische Landeskirche.

Die Zweibrücker Kulturgut-Stiftung Gehrlein-Fuchs, 1976 von Emmy Gehrlein, geb. Fuchs, gegründet, kaufte das Haus 1984 und liess es umfassend renovieren. Seitdem ist es Gedenkstätte für Mannlich und die Familie Molitor und beherbergt die Ausstellungsräume der Stiftung. Raumaufteilung und Bausubstanz entsprechen noch weitgehend dem barocken Zustand.

Herzstück ist Mannlichs „Vogelwerk“, ein Zyklus ornithologisch genauer und mythologischer Vogelbilder in Gouache, den die Nachfahren des Malers seit 1986 als Leihgabe zeigen. Dazu kommen eine grosse Lithographiesammlung zu Mannlich, seinen Schülern und Weggefährten, Dauerleihgaben zur Herzogszeit sowie eine Ausstellung zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken im 18. Jahrhundert. Im Garten wurde 1831 ein Badehaus als russisches Dampfbad zur Choleravorbeugung angebaut; es wurde 2002 wiederhergestellt und zeigt heute eine historische Kupferschmiede.

Highlights

  • Mannlichs „Vogelwerk“: Gouachen mit Vogeldarstellungen
  • Lithographien von Mannlich, seinen Schülern und Freunden
  • Ausstellung zur Herzogszeit im Pfalz-Zweibrücken des 18. Jahrhunderts
  • Molitor-Gedächtnisstätte im barocken Wohnhaus
  • Historische Kupferschmiede im Badehaus von 1831

Dauerausstellungen

  • Vogelwerk von Johann Christian von Mannlich – Gouachen mit naturgetreuen sowie mythologischen, biblischen und historischen Vogeldarstellungen, die der Hofmaler als Zyklus anlegte.
  • Lithographie – Überblick über das lithographische Schaffen Mannlichs, seiner Schüler und Freunde aus der Münchner Zeit.
  • Herzogtum Pfalz-Zweibrücken – Die Herzogszeit im 18. Jahrhundert unter Christian IV., Karl II. August und Max Joseph, den Dienstherren Mannlichs.
Träger
Zweibrücker Kulturgut-Stiftung Gehrlein-Fuchs

Eintrittspreise & Ermässigungen

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