Historial Agnès de Langeac
Museum für sakrale Kunst im ehemaligen Dominikanerkloster von Langeac, wo Mère Agnès lebte, mit liturgischen Gewändern, Wandteppichen und einem Stundenbuch.
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Über das Museum
Das Dominikanerkloster von Langeac wurde offiziell am 24. September 1623 gegründet, nachdem der Marquis de Langeac 1621 den Grundstein gelegt hatte. 1792 wurden die Nonnen vertrieben, und das Gebäude wurde ein Hospiz. Zwei Schwestern kehrten 1805 zurück, die Gemeinschaft wurde 1822 wiederhergestellt, und 1840 wurde am Ufer der Allier ein neues Kloster errichtet. Mère Agnès, Dominikanerin, die dort lebte, wurde 1994 seliggesprochen.
Der Historial wurde am 3. Oktober 2010 vom Bischof von Le Puy-en-Velay eingeweiht; die Museografie stammt von Gérard Fustier. Er ist im ehemaligen Kloster untergebracht und präsentiert ein bedeutendes Museum für sakrale Kunst mit Stickereien und Spitzen sowie eine Sammlung liturgischer Gewänder vom 18. bis zum 20. Jahrhundert: Messgewänder, Stolen, Kelchschleier und Korporaltaschen aus Goldstoff, Samt oder Satin, bestickt.
Zu sehen sind ausserdem als Monuments historiques klassifizierte Wandteppiche aus Aubusson, Gemälde, eine Reproduktion des Abendmahls von Leonardo da Vinci, die Rekonstruktion des Sprechzimmers (parloir) von Mère Agnès und Monsieur Olier, dem Gründer der Sulpizianer, sowie Buchmalereien aus dem Stundenbuch des 15. Jahrhunderts, das Jacques de Langheac in Auftrag gab.
Highlights
- Liturgische Gewänder vom 18. bis zum 20. Jahrhundert
- Als Monuments historiques klassifizierte Aubusson-Wandteppiche
- Reproduktion des Abendmahls von Leonardo da Vinci
- Buchmalereien aus dem Stundenbuch von Jacques de Langheac
- Rekonstruktion des Sprechzimmers von Mère Agnès
Dauerausstellung
- Musée d'art sacré et collections de l'Historial – Bestickte liturgische Gewänder, Aubusson-Wandteppiche, eine Reproduktion des Abendmahls von Leonardo da Vinci, das rekonstruierte Sprechzimmer von Mère Agnès und Buchmalereien aus dem Stundenbuch von Jacques de Langheac.
- Gegründet
- 2010
- Besucher pro Jahr
- ca. 1'890 (2017)
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
Eintritt frei.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das touristische Portal gibt an, dass das Museum nicht rollstuhlgerecht ist.
Kinder & Familie
| Besuchsdauer | ca. 1.5 Std. |
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Anreise & Parken
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkplätze und Busstellplätze in der Nähe.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Individueller Besuch, frei oder mit Führung; durchschnittliche Dauer 1 Stunde 30 Minuten, auch für Gruppen. Gruppenführungen erfolgen auf Anfrage. |



