
Musée de la mine Marcel-Maulini
Gemeindemuseum zu den Kohlebergleuten von Ronchamp, ihren Werkzeugen und ihrem Alltag; wegen Sanierung geschlossen.
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Über das Museum
Der Kohleabbau begann Mitte des 18. Jahrhunderts in Ronchamp und dauerte zwei Jahrhunderte, bis die Gruben 1958 endgültig schlossen. Die Sammlungen des Museums wurden von Dr. Marcel Maulini zusammengetragen, dem ehemaligen Grubenarzt von Ronchamp, der fast dreissig Jahre lang Schenkungen ehemaliger Bergleute sammelte, vor allem Werkzeuge und Lampen, die unter Tage benutzt wurden.
Das Museum wurde am 26. September 1976 von Marcel Maulini eröffnet, der es als Ökomuseum konzipierte: als Ort, an dem sich die Bergbaubevölkerung wiedererkennen und den Sinn ihrer Arbeit verstehen kann. 1992 ging es in den Besitz der Gemeinde Ronchamp über.
Der Rundgang verteilt sich auf zwei Etagen. Im Erdgeschoss werden eine grosse Sammlung von Werkzeugen und Gegenständen, Fotografien und Schenkungen von Bergleuten gezeigt, die an den Beruf erinnern. Im 1. Obergeschoss wird die polnische Gemeinschaft in Ronchamp dargestellt sowie der Alltag der Bergleute im 19. und 20. Jahrhundert.
Das Museum ist seit 2021 vorübergehend geschlossen; ein Projekt zur Sanierung und Erweiterung ist im Gange, und die Bauarbeiten laufen.
Highlights
- Grosse Sammlung von Werkzeugen und Grubenlampen der Bergleute
- Originalfotografien und Schenkungen ehemaliger Bergleute
- Zeugnisse über die polnische Gemeinschaft in Ronchamp
- Darstellung des Alltags der Bergleute im 19. und 20. Jahrhundert
- Spielheft für Kinder „Les jeux fous de Grisou“
- Gegründet
- 1976
- Träger
- Commune de Ronchamp
Eintrittspreise & Ermässigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Ein herunterladbares Spielheft, „Les jeux fous de Grisou“, bietet Kindern einen spielerischen Besuch. Für Schulklassen bietet das Museum die Aktion „Traces de mine“ und pädagogische Dossiers an.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Vor der Schliessung bot das Museum Führungen nach Voranmeldung für Gruppen ab 10 Personen an. Führungsbroschüren stehen zum Download auf Französisch, Englisch, Deutsch, Polnisch, Niederländisch und Spanisch bereit. Die Schulaktion „Traces de mine“ umfasst eine Fotorallye im Viertel der Houillère. |





