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Musée Nissim-de-Camondo in Paris
Foto: GO69 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Musée Nissim-de-Camondo

Stadtpalais nahe dem Parc Monceau, das französische Kunstgewerbe des 18. Jahrhunderts zeigt; derzeit wegen Bauarbeiten bis 2030 geschlossen.

Vorübergehend geschlossen Teilweise barrierefrei
Musée Nissim-de-CamondoVorübergehend geschlossen
Website
Vorübergehend geschlossen (voraussichtlich bis 2030). Das Museum ist seit dem 4. August 2024 wegen Bauarbeiten geschlossen. Die Wiedereröffnung ist für 2030 angekündigt.

Über das Museum

Der Bankier und Sammler Moïse de Camondo liess zwischen 1911 und 1914 unweit des Parc Monceau ein Stadtpalais errichten, entworfen vom Architekten René Sergent. Das Gebäude lehnt sich an das Petit Trianon in Versailles an und ersetzte ein älteres Wohnhaus, von dem nur das Gebäude zur Strasse erhalten blieb. Moïse de Camondo richtete hier seine Sammlung französischer Kunst des 18. Jahrhunderts ein und wollte das Innere eines aristokratischen Wohnhauses dieser Epoche nachbilden.

1924 beschloss er, das Haus und seine Sammlungen der Union centrale des arts décoratifs zu vermachen, zum Gedenken an seinen Sohn Nissim, einen Piloten, der 1917 im Kampf fiel. Nach seinem Tod 1935 öffnete das Museum im Dezember 1936 seine Türen für die Öffentlichkeit. Die Räume wurden im Stil eines bewohnten Hauses erhalten, mit alter Holzvertäfelung, Möbeln königlicher Kunsttischler, Wandteppichen, Teppichen, Gold- und Silberschmiedearbeiten und Porzellan.

Das Museum erzählt auch die Geschichte der Familie Camondo, deren Linie während des Zweiten Weltkriegs auf tragische Weise erlosch. Es wird von Les Arts décoratifs verwaltet und trägt das Label „Musée de France“. Seit dem 4. August 2024 wegen Sicherheits- und Restaurierungsarbeiten geschlossen; die Wiedereröffnung ist für 2030 vorgesehen.

Highlights

  • Zylindersekretär von Jean-François Oeben
  • Vorhangkommode von Jean-Henri Riesener
  • Silberservice Orloff von Jacques-Nicolas Roettiers
  • Porzellanservice von Sèvres, genannt „Buffon“
  • Porträts von Élisabeth Vigée Le Brun
  • Wandteppiche der Manufakturen der Gobelins und von Beauvais
Gegründet
1936
Träger
Les Arts décoratifs
Besucher pro Jahr
ca. 45'089

Eintrittspreise & Ermässigungen

Das Museum ist bis 2030 wegen Bauarbeiten geschlossen.

Barrierefreiheit

  • Teilweise rollstuhlgerecht
  • Aufzug: nicht vorhanden
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Nur das Erdgeschoss ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich; die Etagen sind nicht per Aufzug erreichbar. Blindenführhunde und Assistenzhunde sind in den Museen der Arts décoratifs zugelassen.

Kinder & Familie

Das Museum ist bis 2030 wegen Bauarbeiten geschlossen.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Villiers

Metro: Stationen Villiers und Monceau. Bus: Linien 30, 84 und 94.

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Parkplätze: Place Pierre-Goubaux, rue de Malesherbes und avenue de Villiers.

Vélib’-Station Nr. 8036 (Monceau – Malesherbes).

Route planen

Service & Gastronomie

    Ein Restaurant, Le Camondo, wird auf der Website des Museums vorgestellt; sein Betrieb während der Schliessung ist nicht angegeben.

    Veranstaltungen & Vermietung

      Anfrage & Details

      Besuch planen

      FotografierenDie Fotoregeln sind auf der Seite „Photographier au musée“ der Website von Les Arts décoratifs ausführlich beschrieben.
      HinweiseKoffer und grosse Taschen sind im Museum verboten.

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