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Musée-Mémorial de la Déportation in Luxemburg
Foto: Fliedermaus at Luxembourgish Wikipedia · CC BY-SA 1.0 · Wikimedia Commons

Musée-Mémorial de la Déportation

Museum-Mahnmal im ehemaligen Bahnhof Hollerich zu Besatzung, Zwangsrekrutierung und Umsiedlung von Familien im Zweiten Weltkrieg.

Öffnungszeiten
Musée-Mémorial de la DéportationÖffnungszeiten
Website

Über das Museum

Der Bahnhof Hollerich in Luxemburg war während der deutschen Besatzung Sammelpunkt und Abfahrtsort für zahlreiche junge Männer, die zur Wehrmacht eingezogen wurden, und für Menschen, die aus politischen Gründen in den Osten Deutschlands umgesiedelt wurden. 1979 stellte die Regierung das stillgelegte Gebäude dem Verband der Zwangsrekrutierten zur Verfügung, der dort seinen Sitz einrichtete.

Ab 1992 erarbeitete eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Zwangsrekrutierten und der politischen Deportierten gemeinsam mit Historikern, Archivaren und Architekten die Ausstellung; im Dezember 1995 stellte man das Mémorial der Presse vor, seit 1996 ist es zugänglich. Die Ausstellung ist in drei Teile gegliedert: Besatzung und Widerstand (mit einem Abschnitt zur Verfolgung der Juden), die Zwangsrekrutierung der Jugend und die Umsiedlung ganzer Familien ab September 1942.

Die Deportation der Juden aus Luxemburg begann nicht in Hollerich, sondern an anderen Orten in der Stadt, wird in der Ausstellung aber ebenfalls behandelt. Heute zeigt das Haus vor allem das Schicksal der zwangsrekrutierten jungen Männer und von rund 1300 umgesiedelten Familien.

Highlights

  • Ausstellung im ehemaligen Bahnhof Hollerich, dem Ausgangspunkt der Transporte
  • Schicksal der Zwangsrekrutierten und ihrer Familien
  • Umsiedlung von rund 1300 Familien
  • Abschnitt zur Verfolgung und Deportation der Juden aus Luxemburg

Dauerausstellung

  • Dauerausstellung zu Besatzung, Zwangsrekrutierung und Umsiedlung – Ausstellung aus den 1990er-Jahren im ehemaligen Bahnhof Hollerich über die Besatzung und den Widerstand, die Zwangsrekrutierung der Jugend und die Umsiedlung von Familien; mit einem Abschnitt zur Deportation der Juden aus Luxemburg.
Gegründet
1996
Träger
Fondation du Mémorial de la Déportation

Eintrittspreise & Ermässigungen

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Barrierefreiheit

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Kinder & Familie

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Anreise & Parken

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Service & Gastronomie

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Veranstaltungen & Vermietung

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Besuch planen

HinweiseAusserhalb der festen Zeiten ist ein Besuch nach Vereinbarung möglich (Kontakt: servicememoire@me.etat.lu).

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